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Tyler Brûlé schnürt die Turnschuhe: Zimmer mit Auslauf

CorbisSydneys Hafenbecken, Stockholms Halbinsel Djurgården, die Gärten von Tokios Kaiserpalast: Gute Joggingrouten gehören für Tyler Brûlé zum Besten, was ein Hotel bieten kann. Je weniger störende Hindernisse es zwischen der Lobby und der perfekten Laufstrecke gibt, desto besser.

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...853820,00.html
  1. #1

    ?

    Hat Tyler Brûlé ein Buch geschrieben, das promotet werden muss, oder wozu dient dieser Artikel?
  2. #2

    Auch ohne Buch.

    Zitat von Tom Joad Beitrag anzeigen
    Hat Tyler Brûlé ein Buch geschrieben, das promotet werden muss, oder wozu dient dieser Artikel?
    Ich fand den Artikel interessant zu lesen. Geht mir manchmal ganz ähnlich. Vielreisende können es sicher nachvollziehen.
  3. #3

    Seiteneingang für verschwitzte Jogger ...

    ... na, da empfehle ich den New York Athletic Club! Da kommt man zwar nur als Mitglied oder über Vermittlung eines solchen rein, aber der Dress Code verlangt die Benutzung des Hintereingangs, wenn man zum Joggen in den nahen Central Park will bzw. von dort zurückkommt. Nach dem Motto: Wohnen im 12. Stock - Aufzug zum 3. Stock - Treppe ins Erdgeschoß - am Hintereingang Schlüssel abgeben - und los geht's, bei der Rückkehr natürlich umgekehrt.

    Also, Herr Brûlé, wie wär's??
  4. #4

    toller Job

    Zitat von Tom Joad Beitrag anzeigen
    Hat Tyler Brûlé ein Buch geschrieben, das promotet werden muss, oder wozu dient dieser Artikel?
    Überaus merkwürdig. Eigentlich reichen die von keinerlei Kenntnissen getrübten Berichte von Achilles völlig aus, um die Inkompetenz des Spiegel in Sachen Sport zu verdeutlichen.

    Es gibt aber ein zweites Motiv. Den Leser die ganze Tiefe der Langeweile auskosten lassen, die Fernsehanstalten an Ödnis und fehlender Relevanz zu übertreffen ist das Ideal eines Zeilenhonorarinhabers. „Der will doch nur schreiben.“ Und weil das meiste schon geschrieben wurde, muß er an die exotischen Sachen ran. Also zu Fuß gehen oder meinetwegen laufen kennt der Mensch bestenfalls aus den Erzählungen seiner Großeltern, Hotels mit Preisen wie Krankenhäuser kennt auch der gehobene Mittelstand nur vom Hörensagen, und selbst wohlhabend geworden, besucht er die Dinger erst in einem Alter, in dem er keineswegs mehr läuft. Und kein Schwein „könnte eine Stadt laufend am besten genießen“, wenn er gemächlich gehen kann, stehenbleiben, rumgucken, hinhocken, saufen, rauchen. Der Freund hat offensichtlich ein Rad ab. Aber genau das scheinen manche Leser faszinierend zu finden. Berichte aus der Anstalt, ungeschminkt die Trostlosigkeit des Alltags versprühend.
  5. #5

    Marriott Canary Wharf in London...

    ... hat einen separaten Eingang, den man fuer sowas prima nutzen kann. Nur braucht man ne Weile, eher man auf der Isle of Dogs an ner schoenen Laufstrecke ist.
  6. #6

    War der noch nie in Hamburg in einem der Hotels an der Alster? Muss ja nicht gleich Atlantic oder Vier Jahreszeiten sein.


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