Ich bin gerade in dem Land unterwegs und kann das olfaktorische Problem durchaus bestätigen. Da kämpfen auch andere Länder mit, aber in USA ist es das Leitmotiv. In meinem aktuellen Hotel in Mil City ist der Mechanismus des Schiebefensters ausgebaut - vermutlich damit sich niemand in die Tiefe stürzt. Unter Zuhilfenahme eines Werbegeschenks (Plastik Uhr aus China) habe ich das Fenster um knappe 10cm öffnen können und die Dünste der Luftverschlimmbesserungssprays und sonstiger Muff gehen langsam in der Konzentration zurück. Schludrig gewartete Klimaanlagen tun ihr übriges.
Der beschriebene Prozess der Entvölkerung der Innenstätte hat auch noch einen steuerlichen Grund. So hat GE in Schenectady (eigentlich schöne) alter Fabrikgebäude nur zum Steuersparen abgerissen. So viele Parkplätze braucht kein Mensch. Es gibt aber auch schöne Beispiele wie das bereits genannte Boston oder auch das zu unrecht geschmähte Chicago.

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