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Twittern gegen das Oster-Partyverbot: Tanz mit dem Teufel

DPALaut Gesetz ist der Karfreitag ein "Stiller Tag", Tanzen in Discos und Kneipen verboten. Doch die Länder ahnden Verstöße sehr unterschiedlich: Hessen will strenger kontrollieren, in Berlin kennt kaum jemand die Verordnung. Jetzt wehren sich Studenten und Feierwütige im Netz gegen den Tanzstopp.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...826054,00.html
  1. #1

    sehe ich auch so

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Laut Gesetz ist der Karfreitag ein "Stiller Tag", Tanzen in Discos und Kneipen verboten. Doch die Länder ahnden Verstöße sehr unterschiedlich: Hessen will strenger kontrollieren, in Berlin kennt kaum jemand die Verordnung. Jetzt wehren sich Studenten und Feierwütige im Netz gegen den Tanzstopp.

    Twittern gegen das Oster-Partyverbot: Tanz mit dem Teufel - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - UniSPIEGEL
    Das ist ein feiertag fuer die Kirche, mehr nicht. Wer nicht Christlich ist weiss nicht einmal was fuer ein Tag ist. warum sollte der nicht Tanzen duerfen?

    Wir gehen ja auch waehrend des Ramadan tanzen...(ich weiss wir sind ein Christliches Land) aber Staat und Kirche sind doch getrennt?

    Total schwachsinning in einer heutigen Zeit noch Gesetzte zu erlassen die uf Kirche beruhen, egal welchen Glaubens. Wer sich dem Glauben verschrieben hat muss ja nicht feiren gehen. Ausserdem sollte man den Karfreitag feiren, denn dadurch wurde Jesus doch erst was er ist, wenn man Ihn nicht ans Kreuz genagelt haette waehre er doch nur ein weiter Wanderprediger gewesen. Erst die Kreuzigung hat ihn doch zu dem gemacht fuer was man Ihn heute haelt.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Laut Gesetz ist der Karfreitag ein "Stiller Tag", Tanzen in Discos und Kneipen verboten. Doch die Länder ahnden Verstöße sehr unterschiedlich: Hessen will strenger kontrollieren, in Berlin kennt kaum jemand die Verordnung. Jetzt wehren sich Studenten und Feierwütige im Netz gegen den Tanzstopp.

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    Ich bin nicht Mitglied einer Kirche aber finde das die Studenten mal den Ball flach halten sollen. Christen haben eine Feiertag, den auch Nichtchristen kriegen und in den Genuss eines langen Wochenendes kommen. Anstatt sich zu freuen muss man natürlich dagegen Twittern, Facebooken und Flashmobben.
    Nehmt mal Rücksicht und haltet das Tanzbein halt mal still.
  3. #3

    Wenn schon Tanzverbot...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Laut Gesetz ist der Karfreitag ein "Stiller Tag", Tanzen in Discos und Kneipen verboten. Doch die Länder ahnden Verstöße sehr unterschiedlich: Hessen will strenger kontrollieren, in Berlin kennt kaum jemand die Verordnung. Jetzt wehren sich Studenten und Feierwütige im Netz gegen den Tanzstopp.

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    ...an "hohen Feiertagen", dann auch Glockenverbot! Als Kind wohnte ich (katholisch) in einem süddeutschen Dorf neben einer evangelischen Kirche. Jeden Tag ging dann früh morgens der Klingelterror los. Und im Katholischen Bayern kann man die ganze Nacht durch die Krise kriegen. All Viertelstunde...

    Leben und leben lassen! Am Besten ohne viel Krach nach außen.

    Gruß aus Berlin
  4. #4

    OHHH je

    sie wollen sich am Karfreitagabend mit MP3-Playern und Kofferradios vor dem Kölner Dom treffen, um gemeinsam "ordentlich das Tanzbein zu schwingen".
    Man kann ja zu Kirche und Tradition stehen wie man will, aber intolleranter, unverschämter und primitiver als diese Leute kann man kaum noch sein.

    Was soll das? Sind wir indesses eine derartige Ego-Gesellschaft, das mein Spaß über die Trauer/das Innehalten anderer Menschen geht?

    Ist mir egal ob in Discos getanzt wird, aber wer meint vor eine Kirche ziehen zu müssen um extra dort Party zu machen wo andere in Stille gedenken wollen disqualifiziert sich und zeigt eine abartige Persönlichkeit.

    Demnächst machen wir dann Flashmobs auf Friedhöfen?


    Ich bin selber jung, ich feier gerne - aber mit sowas will ich nichts zu tun haben. Ganz davon abgesehen kann man es auch mal aushalten, einen Tag nicht zu feiern.
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Laut Gesetz ist der Karfreitag ein "Stiller Tag", Tanzen in Discos und Kneipen verboten. Doch die Länder ahnden Verstöße sehr unterschiedlich: Hessen will strenger kontrollieren, in Berlin kennt kaum jemand die Verordnung. Jetzt wehren sich Studenten und Feierwütige im Netz gegen den Tanzstopp.

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    Unoetiges Verbot auf der einen und Aktionismus zum Selbstzweck auf der anderen Seite.
  6. #6

    Zitat von LDaniel Beitrag anzeigen
    Ist mir egal ob in Discos getanzt wird.
    Ja, genau darum gehts doch. Ist dir egal, ist mir egal, sollte dem Gesetzgeber auch egal sein. Niemand hat die Absicht vor Kirchen zu tanzen. Ist langweilig. Tanzverbot weg - Problem weg.
  7. #7

    genau.

    Zitat von LDaniel Beitrag anzeigen
    Man kann ja zu Kirche und Tradition stehen wie man will, aber intolleranter, unverschämter und primitiver als diese Leute kann man kaum noch sein.

    Was soll das? Sind wir indesses eine derartige Ego-Gesellschaft, das mein Spaß über die Trauer/das Innehalten anderer Menschen geht?

    Ist mir egal ob in Discos getanzt wird, aber wer meint vor eine Kirche ziehen zu müssen um extra dort Party zu machen wo andere in Stille gedenken wollen disqualifiziert sich und zeigt eine abartige Persönlichkeit.

    Demnächst machen wir dann Flashmobs auf Friedhöfen?


    Ich bin selber jung, ich feier gerne - aber mit sowas will ich nichts zu tun haben. Ganz davon abgesehen kann man es auch mal aushalten, einen Tag nicht zu feiern.
    Das sehe ich ebenso. Aber Hauptsache, man kann mit politisierendemGeschwurbel und dem Pochen auf Freiheits- und Individualitätsrechte kaschieren, worum es eigentlich geht: dass man einfach nur wie jeden Freitag saufen gehen möchte.

    Abgesehen davon: ab 00 Uhr machen die Klubs und Discos eh wieder auf, dann ist nämlich bereits Karsamstag und es darf wieder gefeiert werden (zumindest halten sie es hier in Niedersachsen so) – und vorher herrscht Freitags zumindest in meiner Heimatstadt ohnehin gähnende Leere auf der Tanzfläche.
  8. #8

    Dagegen

    Ich stehe wieder einmal mit meiner Meinung auf der Seite der Christen, obwohl ich gar keiner bin.
    Wie Tanzen auf dem Friedhof, das war auch mein erster Gedanke.
    Die Toten würde es wahrscheinlich nicht stören.
    Aber den Lebenden geht etwas verloren. Wofür?

    Wenn ich dieses Symbol - diesen gekreuzigten Menschen sehe, dann denke ich jedesmal nicht nur an diesen einen, sondern an Tausende.
    Das war ein Mensch - beziehungsweise Tausende -, denen wir unsere Freiheit verdanken.

    Soll das vergessen werden?
    Es ist idiotisch, sich immer gegenseitig an Schandtaten aus längst vergangenen Zeiten zu erinnern. Aber schreckliche Geschichte ganz zu verdrängen birgt auch gewisse Gefahren für die Nachfolgenden.
  9. #9

    nee

    Zitat von djchrisi Beitrag anzeigen
    Ich bin nicht Mitglied einer Kirche aber finde das die Studenten mal den Ball flach halten sollen. Christen haben eine Feiertag, den auch Nichtchristen kriegen und in den Genuss eines langen Wochenendes kommen. Anstatt sich zu freuen muss man natürlich dagegen Twittern, Facebooken und Flashmobben.
    Nehmt mal Rücksicht und haltet das Tanzbein halt mal still.
    Wie lustig, da nehmen Esoteriker andere für ihren Aberglauben in Sippenhaft und weil man so schön nen freien Tag kriegt hat man ruhig zu sein.
    Sie wären dann auch dafür wie in den USA dass die noch extremer geistig verwirrten Kreationisten ihre Geschichtsklitterung in die Schulen tragen, vielleicht gibt das noch nen Feiertag.

    1. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ist der Hochstapler, "Sohn" eines nichtexistenten Götzen, nicht zu diesem Zeitpunkt gestorben.
    2. Ob er überhaupt gelebt hat, und falls ja mehr als ein überheblicher Endzeitprediger ist sehr unwahrscheinlich.
    3. Eine zusammengestoppelte Fantasiegeschichte, über Jahrhunderte angereichert mit Übertreibungen und Angeberei als Basis für einen Trauertag zu nehmen ist schon echt wagemutig. Wohl kein Datum der vatikanischen Märchenerzählerei ist real.

    Ich halte es für normal sich nicht an diesen Blödsinn von Anbetern eines erfundenen Götzen zu halten.
    Das ist ein normaler Tag, jeder hat das Recht zu machen was er will. Bedenklich fände ich nur wenn Partys o.ä. zur reinen Provokation abgehalten würden. Das wäre kindisch!... obwohl.. mein Steak Morgen ist ja auch kindisch, aber es schmeckt und nächste Woche schmeckt auch der Fisch wieder!


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