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Twittern gegen das Oster-Partyverbot: Tanz mit dem Teufel

DPALaut Gesetz ist der Karfreitag ein "Stiller Tag", Tanzen in Discos und Kneipen verboten. Doch die Länder ahnden Verstöße sehr unterschiedlich: Hessen will strenger kontrollieren, in Berlin kennt kaum jemand die Verordnung. Jetzt wehren sich Studenten und Feierwütige im Netz gegen den Tanzstopp.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...826054,00.html
  1. #80

    Dann schlage ich doch zur Güte mal vor:

    1. Wir veranstalten im Ramadan ne geile Grillparty vor der größten Moschee in unserer Nähe. Ab Mittag bis Sonnenuntergang!

    2. Wir fordern die Muslime auf, den Ramadan zum Monat der gesunden Ernährung umzuwidmen.

    3. Jeden Muslim, der sich dadurch brüskiert fühlt, beschimpfen wir zünftig als Fundamentalisten und wünschen ihn ins "schimmelige, letzte Dreckkaff"

    4. Wer teilgenommen hat, das gesund unter munter überlebt und noch tanzen kann, darf dann auch nächstes Jahr an Karfreitag tanzen.

    Aber ich glaube nicht, das die Partyfundamentalisten von den Piraten, den Grünen oder sonst welche Linke, die jetzt hier am lautesten gegen kirchliche Feiertage pöbeln das gut finden oder gar teilnehmen würden. Im Gegenteil, man würde als Hetzer und Ausländerfeind niedergemacht werden.
  2. #81

    Zitat von LDaniel Beitrag anzeigen
    Man kann ja zu Kirche und Tradition stehen wie man will, aber intolleranter, unverschämter und primitiver als diese Leute kann man kaum noch sein.
    Ja, diese Christen sind einfach das letzte mit ihrem erzwungenen Tanzverbot.
    Zitat von LDaniel Beitrag anzeigen
    Was soll das? Sind wir indesses eine derartige Ego-Gesellschaft, das mein Spaß über die Trauer/das Innehalten anderer Menschen geht?
    Absolut. Menschen die es nicht ertragen können das andere irgendwo Spass haben und es ihnen verbieten wollen gehören nach Saudi Arabien oder vielleicht nach Afghanistan wenn die Taliban wieder das Ruder übernommen haben.
    Zitat von LDaniel Beitrag anzeigen
    Ist mir egal ob in Discos getanzt wird, aber wer meint vor eine Kirche ziehen zu müssen um extra dort Party zu machen wo andere in Stille gedenken wollen disqualifiziert sich und zeigt eine abartige Persönlichkeit.
    Das ist nunmal leider der nötige Gegenschlag nachdem die Krichgänger dafür gesorgt haben das in der X Kilometer entfernten Disco an diesen Tag nicht getanzt werden darf, weil sie der bloße Gedanke daran stört
  3. #82

    Bravo!

    Zitat von dadanchali Beitrag anzeigen
    Wie lustig, da nehmen Esoteriker andere für ihren Aberglauben in Sippenhaft und weil man so schön nen freien Tag kriegt hat man ruhig zu sein.
    Sie wären dann auch dafür wie in den USA dass die noch extremer geistig verwirrten Kreationisten ihre Geschichtsklitterung in die Schulen tragen, vielleicht gibt das noch nen Feiertag.

    1. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ist der Hochstapler, "Sohn" eines nichtexistenten Götzen, nicht zu diesem Zeitpunkt gestorben.
    2. Ob er überhaupt gelebt hat, und falls ja mehr als ein überheblicher Endzeitprediger ist sehr unwahrscheinlich.
    3. Eine zusammengestoppelte Fantasiegeschichte, über Jahrhunderte angereichert mit Übertreibungen und Angeberei als Basis für einen Trauertag zu nehmen ist schon echt wagemutig. Wohl kein Datum der vatikanischen Märchenerzählerei ist real.

    Ich halte es für normal sich nicht an diesen Blödsinn von Anbetern eines erfundenen Götzen zu halten.
    Das ist ein normaler Tag, jeder hat das Recht zu machen was er will. Bedenklich fände ich nur wenn Partys o.ä. zur reinen Provokation abgehalten würden. Das wäre kindisch!... obwohl.. mein Steak Morgen ist ja auch kindisch, aber es schmeckt und nächste Woche schmeckt auch der Fisch wieder!
    Ich kann Ihnen da nur auf ganzer Linie zustimmen! In einem säkularen Staat dürfte es solche Gesetze eigentlich nicht geben; sie stammen alle samt aus einer veralteten Kultur, wo man solche Märchen noch als wichtig erachtet hat.

    Wobei allerdings Jesus wirklich existiert hat; von römischer Seite gibt es dazu aussagekräftige historische Quellen. Aber er war wirklich nur ein Prophet und Messias von vielen. Damals war das absolut in.
  4. #83

    Warum...

    Zitat von linksdummer Beitrag anzeigen
    Ich bin immer wieder begeistert, wie gerade die obersten Tpoleranzprediger imd Grunde zutiefst intolerant sind...
    ... sollte ich es denn tolerieren, wenn mich irgendwelche Erzähler mit ihren Märchen nerven? Ich lese Ihnen doch auch nicht "Dornröschen" vor und bin total sauer, wenn Sie sich das nicht anhören wollen. Wenn Sie lieber ins Kino oder die Disco gehen wollen... was spricht denn dagegen? Bereitet es Ihnen körperliche Schmerzen, wenn Sie wissen, dass die "Gottlosen" tanzen, während Sie in der Messe sitzen?
  5. #84

    Zitat von caecilia_metella Beitrag anzeigen
    Wenn ich dieses Symbol - diesen gekreuzigten Menschen sehe, dann denke ich jedesmal nicht nur an diesen einen, sondern an Tausende.
    Das war ein Mensch - beziehungsweise Tausende -, denen wir unsere Freiheit verdanken.
    Leider sind die tausende dafür gestorben unsere Freiheit von den Anhängern des gekreuzigten zu erkämpfen
  6. #85

    Mehr...

    Zitat von Mufflon Beitrag anzeigen
    Unoetiges Verbot auf der einen und Aktionismus zum Selbstzweck auf der anderen Seite.
    ...gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen.
  7. #86

    Zitat von linksdummer Beitrag anzeigen
    alles, was Ihnen irgendwie wiederstrebt, ist anscheinend aufgezwungen.
    D haben wir es ja, der Kampf aller gegen alle...das ist das wahre freie Leben...
    Es möchte Sie ja niemand an der Ausübung Ihrer Religion hindern.
    Sie können vollkommen frei und ungezwungen jeden beliebigen Gott anbeten, jede beliebige relgiöse Kultstätte aufsuchen, Sie können Ihr Leben ganz nach den Regeln Ihrer Relgion gestalten. Dies ist Ihr Recht, niemand möchten Ihnen dies streitig machen.
    Mit welcher Berechtigung möchten Sie jedoch auf Grundlage Ihres Glaubens anderen Menschen Vorschriften machen? Sie bekommen es doch gar nicht mit, wenn in irgendeiner Disko das Tanzbein geschwungen wird. Sie werden dadurch in der Ausübung Ihrer Religion in keinster Weise gehindert. Jedoch werden durch dieses Verbot sehr wohl andere Menschen daran gehindert, ihr eigenes Leben nach ihren eigenen Vorlieben zu gestalten. Sie verweigern diesen Menschen somit das Recht, welches Sie für sich selber selbstverständlich in Anspruch nehmen.
    Mir persönlich könnte es ja egal sein, ich gehe nicht gerne tanzen, in einer Disko war ich zuletzt vor ca. 20 Jahren.
    Dennoch sehe ich es nicht ein, dass aus religiösen Gründen staatliche(!) Vorschriften bestehen, welche alle(!) Menschen betreffen.
  8. #87

    [QUOTE=reuanmuc;9963992]Machen die Moslems uns Ungläubigen Vorschriften zur Lebensweise?

    Wollen wir wetten?
  9. #88

    Nicht überteiben!

    Zitat von dadanchali Beitrag anzeigen
    Grundsätzlich sind die sog. Christen das Problem, allerdings kann ich damit Leben, es nicht gut zu finden zu provozieren.
    Allerdings ist dann die Frage erlaubt, was treibt einen Staat dazu derart unsinnige Verbote auszusprechen um einer Esoterikerclique gehorsam zu sein.....
    Schon der Kalender und die Einteilung der Woche sind christlichen Ursprungs. Der Staat stützt sich in seiner Gesetzgebung auf uralte jüdisch-christliche Traditionen.

    Sollte durch demographischen Wandel und Zuwanderung sich andere Traditionen durchsetzen, werden sie dann sicher auch von Minderheiten kritisiert werden. Damit muss der Staat leben.

    Höfliche Menschen werden bei einer Trauerfeier beim Nachbar, keine Tanzmusik aufdrehen.
    Sie werden auch mal eine laute Hochzeitsfeier tolerieren.
    Nicht übertreiben, cool bleiben!
  10. #89

    Christliche Scharia

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Laut Gesetz ist der Karfreitag ein "Stiller Tag", Tanzen in Discos und Kneipen verboten. Doch die Länder ahnden Verstöße sehr unterschiedlich: Hessen will strenger kontrollieren, in Berlin kennt kaum jemand die Verordnung. Jetzt wehren sich Studenten und Feierwütige im Netz gegen den Tanzstopp.

    Twittern gegen das Oster-Partyverbot: Tanz mit dem Teufel - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - UniSPIEGEL
    Jeder soll das Recht auf freie Religionsausübung haben. Er sollte aber auch zur Kenntnis nehmen, dass er inwzischen zu einer Minderheit gehört und kein Recht hat, Nicht-Religiösen seine freiwillig gewählten Verhaltensweisen aufzuzwingen. Krankenschwestern, Pfleger usw. müssen am Karfreitag auch die Feiertagsruhe brechen.
    Ich will hier keine christliche Scharia haben.








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