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Twittern gegen das Oster-Partyverbot: Tanz mit dem Teufel

DPALaut Gesetz ist der Karfreitag ein "Stiller Tag", Tanzen in Discos und Kneipen verboten. Doch die Länder ahnden Verstöße sehr unterschiedlich: Hessen will strenger kontrollieren, in Berlin kennt kaum jemand die Verordnung. Jetzt wehren sich Studenten und Feierwütige im Netz gegen den Tanzstopp.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...826054,00.html
  1. #420

    Christenbashing

    Mir geht das Christenbashing in den verschiedenen Foren, auch hier mächtig auf den Wecker. Wehe, es würde so gegen den Islam gehetzt! Ich bin auch nicht fromm aber denke, jeder sollte so leben, wie er will. Und was die christlichen Feiertage angeht: am besten alle als gesetzliche Feiertage abschaffen! Es sollte nur noch der "Tag der Einheit" und der "Tag der Arbeit" bleiben. Weg mit Ostern, Weihnachten etc. Wer Wert auf kirchliche Feiern legt, kann sich Urlaub nehmen. Alle anderen, wie die, die am Karfreiag tanzen wollen, können das dann auch tun. An Weihnachten, Himmelfahrt etc machen sie es dann eh nicht mehr, weil dann ein normaler Wochentag ist. Problem gelöst und alle sind zufrieden. Alternative: die Feiertage als bezahlte Tage bleiben und alle profitieren davon, aber dann sollte bitte auch Toleranz und Respekt vor den Menschen an den Tag gelegt werden, die ihr Christsein leben wollen.
    Die Verachtung religiösen Vereinigungen gegenüber, die hier teilweise mitschwingt, ist unerträglich.
  2. #421

    Wo bleibt da die Wahrheit

    Zitat von ZWV@SPON Beitrag anzeigen
    Nein... unser Freiheit und Grundordnung wurde gegen den Widerstand der Religion und Kirchen begründet. Aufklärung und Humanismus sind die Grundlagen, die diese Grundordnung speisen.

    Würde sich unsere Grundordenung aus der Bibel und dem christlichen Glauben speisen, hätten wir weiterhin Genozid, Vergewaltigung, Sklaverei, Kindsmord, Raub, Frauenunterdrückung rtc. und andere nette christliche Werte(AT), die laut der von Christen fantasierten Heilandfigur immer noch ihre Gültigkeit haben als Grundlage unserer Gesellschaft.
    Leis mal deine Bibel...(jaja.. ich kenn auch die netteren Pasagen..)

    Gruß
    Oli
    Traurig, dass einige mal wieder die Gelegenheit widdern, gegen die Christen zu schimpfen.
    Was Sie da aufzählen, was es geben würde, wenn wir nach der Bibel leben: Sie haben wohl eine anderes Buch gelesen, zumindest nicht das Neue Testament. Sie schreiben von christlichen Werten und AT (Altes Testament). Sehen Sie, da liegen Sie schon total daneben.
    Auch als Christ lese ich das AT und schlucke schon mal. Aber man muss da wohl die Zusammenhänge und die damalige Kultur bedenken.
    Jesus ist keine Fantasiefigur, sondern eine geschichtliche Person. Und ich bin glücklich, ihn in meinem Leben zu haben.
    Nein, müssen Sie nicht tun. Aber eigentlich schade.
  3. #422

    Ich gebe keinen Titel mehr an

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Laut Gesetz ist der Karfreitag ein "Stiller Tag", Tanzen in Discos und Kneipen verboten. Doch die Länder ahnden Verstöße sehr unterschiedlich: Hessen will strenger kontrollieren, in Berlin kennt kaum jemand die Verordnung. Jetzt wehren sich Studenten und Feierwütige im Netz gegen den Tanzstopp.

    Twittern gegen das Oster-Partyverbot: Tanz mit dem Teufel - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - UniSPIEGEL
    Hilfe, Zeter Mordio, Mord und Brand, ich kann an einem einzigen Tag im Jahr nicht in der Disco rumzappeln und mir die Gehirnzellen mit Hochprozentigem oder Chemischem (Sie wissen schon, die kleinen bunten Pillen) abtöten. Wie gut das es ein Grundgesetz gibt, das so unterdrückten Wichten wie mir zur Seite steht.

    Vielleicht sollten sich diese Kinder erstmal Arbeit suchen, dann lernt man irgendwann auch mal zu schätzen wenn man mal einen Tag zu Hause bleiben und den Abend gemütlich mit einem Buch auf dem Sofa verbringen kann. Das Problem: Wer stellt solche Idioten ein???????
  4. #423

    Leben und leben lassen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Laut Gesetz ist der Karfreitag ein "Stiller Tag", Tanzen in Discos und Kneipen verboten. Doch die Länder ahnden Verstöße sehr unterschiedlich: Hessen will strenger kontrollieren, in Berlin kennt kaum jemand die Verordnung. Jetzt wehren sich Studenten und Feierwütige im Netz gegen den Tanzstopp.

    Twittern gegen das Oster-Partyverbot: Tanz mit dem Teufel - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - UniSPIEGEL
    Als 16 jährige hab ich mich auch geärgert-ausgerechnet FREITAG!

    So sind Jugendliche. Aber die Diskussion hier im Forum - Sodom und Gomorra!

    Christ gut, Christ schlecht. Brauch gut, Brauch schlecht.

    Kann man nicht jedem das lassen was er zum glücklich sein braucht?

    Einer meditiert, der andere betet, wieder ein anderer onaniert, wieder ein anderer hilft, um glücklich zu sein...

    Warum will jeder jedem das als heilsbringend auferlegen, was er selber glaubt?

    Kulturen lassen sich nicht einfach vermischen. Wenn eine Katze ihre Jungen in einem Fischgeschäft zur Welt bringt sind es noch lange keine Fische...
  5. #424

    Tanzen für das Leben, nicht mit dem Teufel

    Zitat von LDaniel Beitrag anzeigen
    Was soll das? Sind wir indesses eine derartige Ego-Gesellschaft, das mein Spaß über die Trauer/das Innehalten anderer Menschen geht?
    Was soill das? Sind wir inzwischen in einer derartigen Ego-Gesellschaft, daß die Trauer/das Innehalten einiger Menschen über den Spaß anderer geht?

    Es geht ja bitteschön nicht um persönliche Trauer, sondern um eine per Dogma verordnete Glaubensangelegenheit. Ich empfinde es als einen Übergriff auf meine Religionsfreiheit, d.h. meine Freiheit von Religion, daß mir Religionsanhänger Ostern ihre Interessen per gesetzlichem Dekret aufzwingen wollen - und das in einem säkularen Staat und im Namen einer angeblichen Toleranz, die dieser Personengruppe gegenüber zu leisten sei. Seltsam nur, daß diese Interessengruppe zwar gerne lautstark und vehement Respekt und Toleranz für sich einfordert, aber selbst nicht im geringsten bereit ist, Toleranz und Respekt denen zu geben, die nicht auf ihrer Linie sind.

    Ostern ist kein christliches Monopol, Frühlingsfeste zu dieser Jahrezeit sind eine viel ältere Institution menschlicher Kultur. Und zu Frühlingsfesten wurde traditionell immer getanzt und Freude gezeigt. Jammern, Klagen und Freudlosigkeit kamen erst mit den auf den Tod fixierten - nekrophilen (!) - drei monotheistischen Wüstenreligionen. Es wird Zeit, sich von deren menschen- und lebensverachtenden Vorstellungen radikal zu trennen.

    Deshalb meine Forderung, die Trennung von Staat und Religion konsequent umzusetzen und auch die religiösen Feiertage abzuschaffen. Statt dessen ließen sich prima weltliche Feiertage schaffen, die der jeweiligen Jahreszeit angemessen sind und von den Einzelnen zu Party oder Kontemplation frei genutzt werden können. Die einen weinen über den Tod ihres Gottes, die anderen feiern mit Freude den Frühling und das erwachende Leben. Die einen schauen zu, wie ihr Gott sich ihnen ins Nichts entzieht, die anderen feiern die Rationalität und die Evolution. Die einen warten auf Erleuchtung, die anderen feiern ein Sommerfest in der Sonne. Die einen beten die Geburt eines Kindgotts an, die anderen feiern ein ausgelassenes Lichterfest gegen die Dunkelheit.

    Weg mit dem Tanzverbot der Ewiggestrigen und Lebensverachter.
  6. #425

    Nun ja

    Zitat von deccpqcc Beitrag anzeigen
    es war zu lesen das auch ein schachturnier (!) an diesem speziellen tag verboten wurde.

    wie mir scheint geht es wohl nicht um (gefühlten) lärm oder dergleichen sondern es ist eher ein feiertag der verbieteriche.
    an diesem tag kann man einfach alles verbieten was sonst nicht veboten werden kann.
    mit dem Schachtournier verstehe ich auch nicht. Aber vielleicht denkt man: wenn man dieses erlaubt, dann wollen alle dies und das.
    Denn natürlich kann ich spazieren gehen, kochen, essen, Besuche machen u.ä. Ich gehe in den Gottesdienst, denn für mich ist Karfreitag wichtig.
    Allerdings kann man ja niemanden überreden, in den Gottesdienst zu gehen. Es geht halt darum, dass man einfach den anderen achtet. M.E. gibt es so viele Dinge, die jeder tun kann, die einen anderen eben nicht stören. Oder fehlt da nun die Fantasie?
    Nur ein Beispiel: mit den Kindern spielen (evtl. auch Schach), einen Besuch bei einer älterern Person machen, ein Buch lesen, sich ausruhen.
  7. #426

    .......

    Zitat von Rainer Helmbrecht Beitrag anzeigen
    Sind Menschen, die nicht Christen sind, zu dämlich sich Frei, oder Feiertage auszudenken? Oder hat die Kirche die Löhne bezahlt, die nicht erarbeitet wurden? Manchmal wundere ich mich, dass Menschen ihre Notdurft verrichten könne, ohne besondere Erlaubnis das Papstes, oder sonst eines Kirchenheimers. Soweit ich weiss, feiern auch Muslime Feiertage, ohne den Papst um Erlaubnis zu fragen, oder einen Befehl abzuwarten.

    Soweit ich weiss, wurde während des WK I und II das Morden von über 60 Millionenh Christen nicht unterbrochen. Da wäre eine Kirche notwendig gewesen, nicht um Fröhlichkeit und Tanz zu unterbinden.

    MfG. Rainer
    So furchtbar witzig schreibt nur einer und das ist der Rainer !

    f.y.i.
  8. #427

    Genau

    Zitat von reuanmuc Beitrag anzeigen
    Meines Wissens war es kein Gewerkschafter, sondern Konstantin der Große, der den Sonntag als allgemeinen Ruhetag eingeführt hat. Für die Römer war der Sonnengott, dem der Sonntag seinen Namen verdankt, heilig. Ruhetage gab es aber bestimmt auch schon davor und die 7-Tagewoche gab es lange vor dem Christentum.
    Das war das Besondere am jüdischen Glauben: sechs Tage sollst du arbeiten, den Sabbat sollst du heilig halten (heilig halten bedeutet: ihn von den Arbeitstagen absondern, nicht arbeiten). Das galt für alle, auch für die Knechte, Sklaven, sogar für das Vieh.
    Sonst mußten die Menschen allgemein 7 Tage die Woche arbeiten.
    Die Christen feierten schon lange vor Konstantin den ersten Tag der Woche (den Sonntag) als Auferstehungstag Jesu. Der war dann natürlich nicht arbeitsfrei, denn bei den Römern, Griechen usw. gab es keinen freien Tag in der Woche.
  9. #428

    Zitat von EuroStar2011 Beitrag anzeigen
    und genau dieses Feiertagsgesetz ist dem Grundgesetz nach verfassungswidrig, da es sich um religioese Feiertage handelt und nach Artikel 33.3 Grundgesetz "...Niemandem darf aus seiner Zugehörigkeit oder Nichtzugehörigkeit zu einem Bekenntnisse oder einer Weltanschauung ein Nachteil erwachsen"
    Wenn es so eindeutig wäre, gäbe es das Gesetz nicht mehr - oder haben wir seit jahrzehnten ahnungslose Richter am Bundesverfassungsgericht?
  10. #429

    Zitat von Bärchen09 Beitrag anzeigen
    denn schon. Da sollten doch alle, die gegen diesen Feiertag sind, auch arbeiten gehen. Und natürlich auch an Ostermontag.
    Niemand muss an Karfreitag traurig schauen. Aber Rücksicht sollte man schon nehmen.
    Was wird aus einer Gesellschaft, in der niemand mehr Rücksicht nehmen möchte.
    Ich feiere die Kar- und Osterzeit als Christ. Und es würde mich sehr stören, wenn es öffentlich laute Musik gibt.
    Ehrlich gesagt: sind wir alle schon so an ununterbrochenen Lärm gewöhnt, dass uns die Stille Angst macht.
    Oder einfach nur dagegen?
    Komischer Weise gibt es diese zweiten Feiertage in katholischen Ländern wie Frankreich, Italien und Spanien, nicht. Weiss das der Papst und wann beginnt die Katholische Liga gegen diese Gotteslästerer einen Krieg.

    MfG. Rainer








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