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Twittern gegen das Oster-Partyverbot: Tanz mit dem Teufel
DPALaut Gesetz ist der Karfreitag ein "Stiller Tag", Tanzen in Discos und Kneipen verboten. Doch die Länder ahnden Verstöße sehr unterschiedlich: Hessen will strenger kontrollieren, in Berlin kennt kaum jemand die Verordnung. Jetzt wehren sich Studenten und Feierwütige im Netz gegen den Tanzstopp.
http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...826054,00.html
- #280 05.04.2012 20:47 von
Basics
Warum tolerieren Sie nicht das Verlangen der übergroßen Mehrheit von 80 Millionen Menschen, bei Bedarf in Ihren Vorgarten zu pinkeln? Das sind oft dringendere Bedürfnisse als das Tanzbein zu schwingen. Es gibt kein generelles Feierverbot an feiertagen, nur bestimmte Einschränkungen an bestimmten Feiertagen.
Demokratie ist: organisieren Sie sich eine Mehrheit von über 50% in den Parlamenten und ändern Sie die Gesetze. - #281 05.04.2012 20:48 von
- #282 05.04.2012 20:48 von
Morgen
Läuft bei mir wieder den ganzen Tag laute Partymusik, wie an jedem stillen Tag.
Müssen die Nachbarn eben ein wenig tolerant gegenüber meiner Relligion sein, das eine (oder zwei oder zehn) Mal im Jahr! - #283 05.04.2012 20:48 von
Dumm wie Stulle ist noch kein Ausdruck für manche hier. Klar gibt es Christen die gegen z.B. Kondome sind (z.B. Papst), ABER und jetzt helf ich mal beim denken, es gibt auch welche die das nicht sind und die sich um die Meinung des Papstes nicht kümmern, gleichwohl gibt es NICHT-Christen die ebenfalls gegen Kondome (oder auch sehr beliebt gegen Homos) sind. Den rest der Überlegung überlass ich euch...
- #284 05.04.2012 20:49 von
Obsolete Gesetze
Es soll tatsächlich 'Dinge' geben die gut damit zu lösen sind, bestimmte 'Dinge' wie z.B. Gesetze ersatzlos zu streichen. Ich muss jetzt hoffentlich keine Beispiel bringen damit auch Sie das nachvollziehen können. Und ich meine auch nicht ihre Beispiele bevor noch irgendwelche falsche Vermutungen aufkommen.
- #285 05.04.2012 20:50 von
- #286 05.04.2012 20:50 von
- #287 05.04.2012 20:51 von
- #288 05.04.2012 20:51 von
bierernst
Den Tag gibt es schon, er heißt Weihnachten und dient dem Kaufen. Heiligabend sind wir alle wahnsinnig nächstenliebend, so zwei Stunden lang, danach gibt es TV mit Alkohol, und am nächsten Morgen garantiert den ersten Zoff, wegen der ungewohnten Anstrengung.
Die Kölner feiern wie die Bestußten, daß sie sechs Wochen kein Fleisch mehr essen dürfen. Warum sie nicht feiern, wenn sie wieder reinhauen dürfen ist wohl kaum eine Frage der christlichen Lehre, sondern irgendwelcher uralter heidnischer Bräuche.
Karfreitag ist übrigens für die Protestanten wichtiger, weil der Superstar an dem Tag für uns gestorben ist, für die Katholiken ist es das Wunder der Auferstehung. In beiden Fällen müßte aber allgemeine Freude herrschen, weil wir dann urplötzlich frei von Sünde sind. Ich weiß allerdings nicht genau, wie lange diese Sündenfreiheit vorhält. Man spürt die Sünde nämlich nicht wirklich, wie etwa Sodbrennen. Mir ist nur bekannt, daß das kirchlicherseits gebrandmarkte Sündigen das einzig Himmlische auf Erden ist. Davor tanzt man.
Wenn Kirchen meinen missionieren zu können, so müßten das alle anderen Bekenntnisse auch dürfen. Auch vor Kirchen. Etwa die Tatsache feiern, daß das Spaghettimonster nie geboren wurde, nie gekreuzigt, und nie was gesagt hat. Es wurde auch nie aufgeschrieben, auch nicht nachträglich.
Ich habe übrigens mal einem Popkonzert in der ehrwürdigern Kathedrale zu Canterbury beigewohnt. Sehr christlich war das nicht. Aber die Akustik war gut. - #289 05.04.2012 20:52 von
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