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Twitterdienst Sina Weibo: China straft Kritiker im Netz mit Punktabzug

APNoch ein Widerwort, und du fliegst raus: Chinas populärer Twitterdienst Sina Weibo schreibt seinen Nutzern künftig detailliert vor, was sie schreiben dürfen und was nicht. Wer sich nicht daran hält, verliert erst Punkte - und dann sein Account.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...835541,00.html
  1. #1

    Lach

    Die wissen wenigstens wie man es richtig macht.
    Die Vorschriften sind derart schwammig, dass man praktisch nichts machen darf was den Entscheider in irgendeiner Art und Weise kritisch auffallen könnte.
    Am besten jegliche Kritik grundsätzlich unterlassen. Damit lebt es sich eh besser!
    Und was soll ein "guter Staatsbürger" schon für ein Problem damit haben.
    Wer nichts illegales macht hat auch nichts zu befürchten.

    Ich finde die Liste könnte man so übernehmen für Acta2 grins
  2. #2

    Klug die Chinsen...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Noch ein Widerwort, und du fliegst raus: Chinas populärer Twitterdienst Sina Weibo schreibt seinen Nutzern künftig detailliert vor, was sie schreiben dürfen und was nicht. Wer sich nicht daran hält, verliert erst Punkte - und dann sein Account.

    Chinesischer Kurznachrichtendienst Sina Weibo verschärft Zensur - SPIEGEL ONLINE
    ...nach diesen Grunsätzen, kann nahezu jeder "Tweet" mit Punktabzug bestraft werden. Dann sollten sie den Kurznachrichtendienst doch gleich abschaffen.
  3. #3

    Chinas Zensur

    Kommt mir irgendwie bekannt vor. Im Schweizerischen Rundfunk war neulich ein Hör-Beitrag, wo es unter anderem hieß, dass bei europäischen Online-Kommentaren die "Community-Manager" bei Kommentatoren "Vorbesetzungen" für die Kommentatoren finden. Wie beim chinesischen Punktekonto jetzt.
    Hoffen wir, dass die Chinesen nicht schon wieder das "geistige Eigentum" von europäischen "Communitx-Managern" gestohlen haben. Das wäre ja ein Skandal. Den Beitrag im Radio findet man unter:
    http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/echo-der-zeit/2646.bt10222306.html
  4. #4

    "intelligentes" System

    Die schmeißen die Leute nicht raus, sondern "erziehen" sie zu gewünschten Verhalten. Aus ihrer Sicht sicherlich eine sehr gute Lösung.

    Ich möchte das jetzt nicht verharmlosen, aber auch die Chinesen werden einen Weg außen herum finden.
    Zur Not drücken sie Kritik durch übermäßige/unechte Bewunderung aus ("Ich bin so wahnsinnig Stolz, dass Herr Wowereit den Flughafenneubau so gut voran bringt!" :-) )
    Andere Mittel sind anscheinend verbreitete Synonyme für Politiker, man spricht dann nicht über Hernn XYZ sondern über Herrn Teletubbie.
  5. #5

    China ist ein Schweinesystem, aber da es wirtschaftlich und militärisch so stark ist wird sich das auch nie ändern
  6. #6

    Beleidigungen erlaubt?

    Zitat von steelman Beitrag anzeigen
    China ist ein Schweinesystem, aber da es wirtschaftlich und militärisch so stark ist wird sich das auch nie ändern
    In der Aufzählung der Regeln fehlt das Verbot von Beleidigungen. Es stehen nur sonst auch strafbare illegale Handlungen drin. Also eher nichts medienspezifisches.

    Aber seit vielen Jahren ist das auch so, in deutschen Online-Meiden. Dort gibt es auch differenzierte Regeln und Punkte-Konten. In der Zeit-Online fliegt man auch heraus (mit Anzählen), bei heise wird man ohne Anzählen entsorgt.

    Bei der Zeit Online gibt es z.B. auch einen langen Regelkatalog:
    "Es gibt einige Regeln, die alle Diskussionsteilnehmer einhalten müssen:

    Beleidigungen haben in den Diskussionen keinen Platz. Wenn Sie einem Artikel oder Kommentar widersprechen, kritisieren Sie dessen Inhalte und greifen nicht den Verfasser an.
    Diskriminierung und Diffamierung anderer Nutzer und sozialer Gruppen aufgrund ihrer Religion, Herkunft, Nationalität, Einkommensverhältnisse, sexuellen Orientierung, ihres Alters oder ihres Geschlechts sind ausdrücklich nicht gestattet.
    Verleumdungen sowie geschäfts- und rufschädigende Äußerungen dürfen nicht verbreitet werden.
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