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TV-Satire "Walulis sieht fern": Wenn der Pfiffikus auf Pilcher trifft

SWRMit der ersten Staffel gewann er aus dem Stand den Grimme-Preis. Jetzt ist Philip Walulis mit seiner gefeierten Mediensatire "Walulis sieht fern" zurück - und nimmt es mit Soap-Operas und ZDF-Schnulzen auf. Das ist nicht so kritisch, wie er vielleicht denkt. Der Mann kann mehr.

http://www.spiegel.de/kultur/tv/neue...-a-857769.html
  1. #1

    ältere Folgen

    Man sollte sich auch die älteren Folgen (alle auf youtube) anschauen! Meiner Meinung nach alle klasse gemacht u. auf jeden Fall eine Bereicherung der langweiligen Fehrnsehlandschaft!
  2. #2

    Naja

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit der ersten Staffel gewann er aus dem Stand den Grimme-Preis. Jetzt ist Philip Walulis mit seiner gefeierten Mediensatire "Walulis sieht fern" zurück - und nimmt es mit Soap-Operas und ZDF-Schnulzen auf. Das ist nicht so kritisch, wie er vielleicht denkt. Der Mann kann mehr.

    Neue Staffel von Mediensatire "Walulis sieht fern" startet - SPIEGEL ONLINE
    Walulis sieht fern ist in erster Linie ein Unterhaltungsformat mit satirisch/kritischem Anstrich. Nicht mehr, aber auch nicht weniger - vor allem gut gemacht. Man sollte die Erwartungshaltung also nicht zu hoch ansetzen. Dass die Macher der Sendung vermutlich mehr auf dem Kasten haben ist klar, jedoch ist das Programm, gemessen an dem sonstigen TV-Müll zumindest schon mal ein Lichtblick und vielleicht ein Sprungbrett für mehr. Jeder fängt mal klein an. Also abwarten...
  3. #3

    Zitat von Atomkrafteimer Beitrag anzeigen
    Walulis sieht fern ist in erster Linie ein Unterhaltungsformat mit satirisch/kritischem Anstrich. Nicht mehr, aber auch nicht weniger - vor allem gut gemacht. Man sollte die Erwartungshaltung also nicht zu hoch ansetzen. Dass die Macher der Sendung vermutlich mehr auf dem Kasten haben ist klar, jedoch ist das Programm, gemessen an dem sonstigen TV-Müll zumindest schon mal ein Lichtblick und vielleicht ein Sprungbrett für mehr. Jeder fängt mal klein an. Also abwarten...
    Das Problem sind Kritiker, die etwas kritisieren, was sie eigentlich hassen und daher keinen Zugang zu Walulis finden. Der nämlich ist definitiv ein Fernsehfreak, einer, der, wenn er wählen muss zwischen Freundin und Fernsteuerung gerne beim Packen hilft. Das macht seine Geschichten so erfrischend. Er hat einfach Spaß, er spielt nach, was er sieht, geht dabei nur einen Schritt weiter als die Realität. Dass vieles nach Abiturientenwitzigkeit aussieht, ist in seinem Fall charmant, weil man ihm einfach abnimmt, dass er Spaß hat, ja dass er sogar einer Rosamunde-Pilcher-Verfilmung etwas Positives abgewinnen kann - und sei es nur der Spaß beim Gucken darüber nachzudenken, wie die Persiflage auf das Gesehen aussehen könnte. In gewisser Weise ist Walulis die wirklich deutsche Antwort auf Zucker/Zucker/Abrahams, da die Liebe zum Metier einfach zu spüren ist (man kann die erste Folge übrigens längst im Walulis-Kanal auf Youtube gucken).

    Diesbezüglich ist er sogar erfrischender als Switch, weil da einfach diese Unbekümmertheit des Fans mitschwingt. Und wer jemals die 123 Sekunden Tatort gesehen hat, wird nie wieder Tatort als eine ernsthafte TV-Serie gucken können. Was - aus meiner Sicht - ein Verdienst darstellt, wofür er nicht nur den Grimme-Preis, sondern auch den Ehrenorden des wütenden GEZ-Zahlers verdient hätte!


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