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TV-Satire: Guttenbergs Karriere wird verfilmt

Von Deutschlands beliebtestem Politiker zum peinlichen Plagiator: Aufstieg und Fall von Karl-Theodor zu Guttenberg sollen nun fürs Fernsehen verfilmt werden. Top-Produzent Nico Hoffmann plant eine Satire auf den Politikbetrieb im Stil von "Schtonk".

http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,790760,00.html
  1. #50

    Der Fall soll anders sein . . . ?

    Zitat von wibo2 Beitrag anzeigen

    Dieses Filmprojekt macht sehr traurig und ist eine böse Provokation. Weil der KTG Fall nicht so einfach ist, wie die KTG Basher es uns glauben machen wollen. Einmal mehr wird in KTGs Persönlichkeitsrechte brutal eingegriffen. Sollen sie doch lieber das Leben der Frau Schavan verfilmen!
    Nicht so einfach, wie die bösen "Basher" es uns glauben machen wollen? Er hat also nicht schamlos seine Arbeit zusammenkopiert und dann bis zur letzten Sekunde auch nur den Verdacht der arglistigen Täuschung weit von sich gewiesen?

    Der Mann denkt ja immer noch nicht dran, zuzugegen, dass er -- vulgo -- Scheisse gebaut hat.

    Seinen Absturz hat er allein sich selbst und seinen hartnäckigen Lügen zuzuschreiben.

    Ich war nie ein Fan von ihm, aber hätte er sich am Anfang -- oder zumindest ein bißchen danach -- hingestellt und alles zugegeben, von mir aus hätte er bleiben können, denn das hätte Rückgrat und Vertrauenswürdigkeit bewiesen. So aber nicht.
  2. #51

    ...

    Zitat von Janedoe Beitrag anzeigen
    Guttenberg ist einfach ein hübscher Mann. Das reicht doch schon als Grund :)
    Da könnte er sich doch glatt selbt spielen! :)
  3. #52

    Nana

    Zitat von Bleifisch Beitrag anzeigen
    Hier gehe ich mit Ihnen durchaus d`accord - sofern wir wirklich dasselbe meinen. Hochschulbetriebe können durchaus/sind Titel-Hervorbringungsmachinerien. Über eine wirkliche Qualifikation sagt ein Titel sowieso nicht unbedingt etwas aus. Koryphäen auf einem Gebiet benötigen nicht unbedingt einen Titel. Ein Titel KANN eine besondere Qualifikation auf einem Gebiet bedeuten, muß es aber nicht. Genauso gut kann ein Titel als schmückendes Beiwerk mißbraucht werden, welches zur eigenen Biographie dazugehört.


    Ich sehe so etwas als schwere Lektion, die so jemand zu verinnerlichen hat, eine Lektion, die Scham, Selbstzweifel und eine Neuorientierung des eigenen Lebensweges mit sich bringt oder zu bringen hat. Und an dieser Stelle denke ich, daß die Schmähung der letzten Monate soviel "Lektion" war, daß es irgendwann reicht. Jeder Mensch hat die Chance verdient, aus seinen Fehlern zu lernen.
    Nana, erstens ist der Dr. oft die Voraussetzung, also Mittel zum Zweck, um überhaupt in der Wissenschaft arbeiten zu können. "Koryphäen" mögen ihn nicht brauchen, um ihre Qualität zu beweisen, wohl aber meist, um (finanz-)mittels der universitären Forschung ihre Arbeit betreiben zu können. Die Legende vom einsamen Erfinder im Keller ist m. E. nur dies: Legende.

    Zweitens fände ich es gut, wenn KTG seine "Lektion" lernt, aber ich denke nicht, dass er der angeblich vorzügliche Politiker ist, auf den das Volk nicht verzichten kann (falls ich irre, bitte Belege für seine herausragende politische Arbeit, aber kommt mir nicht mit der Bundeswehr). Da gäbe es für ihn sicher genug andere Tätigkeitsfelder.

    Seine einzige politische Fähigkeit ist, Menschen zu begeistern. Aber wofür?! Sinnvoll könnte er diese Talent nur nutzen, wenn er Inhalte und politische Durchsetzungsfähigkeit im Gepäck hätte. Davon habe ich bei ihm nichts gesehen.
  4. #53

    Nee

    Zitat von Roßtäuscher Beitrag anzeigen
    Da wäre die Elbers-Elbershagen, oder wie die heißt, die authentischere Besetzung. Oder?
    Die ist mittlerweile auch nicht mehr so ein Dummchen...
  5. #54

    Na ja . . .

    Zitat von vmue Beitrag anzeigen
    Das Verhalten vieler Meinender hier erinnert mich an eine Meute von Schülern, denen der Direktor enen Lehrer zum Fraß vorwirft, der seinen Doktortitel so erworben hat, wie viele der Schreier ihre Versetzung oder ihren Schulabschluss ...
    Wenn der so Geschmähte dann auch noch adelig ist, kocht die Volks(Schüler)-seele umso höher und schauerlicher. Schulleitung und Kollegen freut's, so steht man SELBST doch wieder blütenrein da ...
    Hätte der werte Herr von Guttenberg mal nicht so dreist gelogen, dann wäre es ihm besser ergangen. Das Problem war ja wohl eher, dass er immer und immer wieder darauf beharrt hat, dass ihm allerhöchstens Schlampigkeit vorzuwerfen sei.

    Ist es da ein Wunder, dass sich viele auf die Schippe genommen fühlen?

    Es wäre übrigens schön, wenn hier mal von der Schiene runtergegangen würde, alle Kritiker des Herrn von Guttenberg seien neidisch, gegen Adelige eingestellt oder hätten selbst Dreck am Stecken und würden sich daher so freuen. Das ist erstens unsachlich und zweitens ein sehr billiger Versuch, einen dreisten Lügner und Täuscher reinwaschen zu wollen.
  6. #55

    ---

    Natürlich kann man das nur als Satire im Film aufarbeiten. Wenn es dukumentarisch dargestellt würde, wie sich Spitzen der CSU im Fall Guttenberg geäußert und verhalten haben, dann verlöre jedermann schlagartig den letzten kleinen Rest von Achtung vor diesen sogenannten Volksvertretern.
  7. #56

    Epische Breite - Länge und Dicke

    Kann ja wohl nur ein Kurzfilm werden. Bei der Riesenkarriere ...

    Vielleicht mit ein paar Sequels irgendwann "Gutti Reloaded", "Gutti Come Home", "Gutti - Der Wald allein ist nicht genug", "Gutti - Nichts Neues vom Trixxer", (alle Titel habe ich schon angemeldet). Und natürlich auch als Begleitbuch "Gutti, das Plagiat zum Film".

    Aber, aber: Seit wann kann Hof/fman/n lustig? Der kann doch nur brei(t).
  8. #57

    Wahlfreiheit

    Mir ist ein alter Western lieber!
  9. #58

    erkläre ich

    Des weiteren frage ich mich, weshalb sich manche insbesondere über der Sturz eines Adligen so sehr freuen können.
    Weil diese Milieus borniert sind, jedoch häufig nichts oder nur Ererbtes dahintersteckt.
    Ich habe noch nie borniertere Menschen kennengelernt, als meine adeligen Hochschulprofs. Jetzt sind sie auf einen der ihren hereingefallen, und das amüsiert mich nunmal.
    Ok, Thema erledigt.
    "mein Text enthält zweifellos Fehler".
  10. #59

    ...

    Zitat von Wemhöner Beitrag anzeigen
    Wenn es dokumentarisch dargestellt würde, wie sich Spitzen der CSU im Fall Guttenberg geäußert und verhalten haben, dann verlöre jedermann schlagartig den letzten kleinen Rest von Achtung vor diesen sogenannten Volksvertretern.
    Wie kommen Sie drauf? So, wie Herr Guttenberg auch heute noch seine Fans hat, bleiben auch der CDU/ CSU, SPD und Co. ihre ewig treuen Wählerschichten grösstenteils erhalten. Kein eingeschliffener Stammwähler macht sein Kreuz bei einer anderen Partei, nur weil eines seiner Lieblinge von moralischer Fragwürdigkeit gezeichnet ist. Wäre dem so, hätten sich schon längst visionärere Politiker in den Kommunen, den Ländern und auf Bundesebene durchgesetzt.








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