Forum


 

TV-Quoten: "Rommel"-Film sorgt für starken ARD-Abend

SWRNS-Größe in Nahaufnahme: Das TV-Drama "Rommel" war vor Ausstrahlung am Donnerstag kontrovers diskutiert worden. Nun wollten sich 6,38 Millionen Zuschauer ein eigenes Bild über die riskante ARD-Produktion machen - der Tagessieg im Quotenkampf.

"Rommel": 6,38 Millionen sahen das NS-Biopic in der ARD - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    schlecht!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    NS-Größe in Nahaufnahme: Das TV-Drama "Rommel" war vor Ausstrahlung am Donnerstag kontrovers diskutiert worden. Nun wollten sich 6,38 Millionen Zuschauer ein eigenes Bild über die riskante ARD-Produktion machen - der Tagessieg im Quotenkampf.

    "Rommel": 6,38 Millionen sahen das NS-Biopic in der ARD - SPIEGEL ONLINE
    flach, dramaturgisch miserabel, historisch falsch, schauspielerisch katastrophal.....zum abschalten, habs aber seltsamerweisse bis zum ende durchgehalten.
    (besonders lächerlich, wirkten übrigens, die riesigen futtermaisfelder mit den bearbeitungsspuren heutiger landmaschinen.....katastrophal wenn man auf sowas nicht achtet...völlig unauthentisch)
  2. #2

    Ich sah es auch.

    Es war leider einfach nur schlechtt. Besetzung, Handlung, Musik, Bilder....alles wirkte nicht. Vor allem dieser übergewichtige Rommeldarsteller war ein echter Fehlgriff.
    Ansonsten wollte ich eigentlich was neues über ihn erfahren. Frankteich, Afrika, sein Werdegang im Großen Krieg.....alles wurde ausgelassen. Em Ende blieb nur die hundertste TV-Version vom Attantat des 20.July '44. Flüssig, flüssiger, überflüssig.
  3. #3

    Stimmt

    Zitat von martin-z. Beitrag anzeigen
    flach, dramaturgisch miserabel, historisch falsch, schauspielerisch katastrophal.....zum abschalten, habs aber seltsamerweisse bis zum ende durchgehalten.
    (besonders lächerlich, wirkten übrigens, die riesigen futtermaisfelder mit den bearbeitungsspuren heutiger landmaschinen.....katastrophal wenn man auf sowas nicht achtet...völlig unauthentisch)
    Die Maisfelder (in Frankreich!) waren ein scheußlicher Schnitzer. Trotzdem: Jeder Film über das Naziregime zeigt auch, weshalb wir nie wieder in dumpfen Nationalismus zurückfallen dürfen.
  4. #4

    Furchtbar! Jetzt wird es davon noch mehr geben.
  5. #5

    Nachsetzen.

    Ich möchte nochmal eine Frage stellen:

    Warum sind alle Deutschen Filme und Produktionen so unglaublich schlecht und billig. Vor allem wenn man sie mit vergleichbaren britischen und us-amerikanischen Werken vergleicht. Gibt es nicht einen fetzigen deutschen Film mit guten Effekten und toller Musik?
  6. #6

    entbühnen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    NS-Größe in Nahaufnahme: Das TV-Drama "Rommel" war vor Ausstrahlung am Donnerstag kontrovers diskutiert worden. Nun wollten sich 6,38 Millionen Zuschauer ein eigenes Bild über die riskante ARD-Produktion machen - der Tagessieg im Quotenkampf.[/url]
    Freue mich über die gute Quote, da ich ein Fan des öffentlich rechtlichen Systems bin. Den Film selbst fand ich dagegen zu theaterhaft inszeniert. Igendwie spürte ich laufend die Regieanweisungen - also etwa so: ihr geht jetzt mal von hier nach dort und spult folgenden Drehbuchdialog ab. Auf die Schauspielerei wirkte sich das dann so aus, dass mir der Satz von Fritz Kortner einfiel, der mal gegenüber einem jungen Schauspieler meinte: Er mache zwar seine Sache ganz gut, müsse aber zunächst einmal "entbühnt" werden. Ich denke die Schauspieler im Film hätten das ohne weiteres drauf gehabt, konnten es aber nach meinem Eindruck nicht ausspielen, da sie in ein zu enges Korsett von korrekt wiedergegebenen Dialogen geschnürt wurden.
  7. #7

    was ein mist

    Ich habe es nicht zuende gesehen. Immer dieser " nette Rommel ", sich nur um " seine " Soldaten und Deutschland kümmernd. Hitler, kleine und wie ein Kind am Malen.
    Rommel & Co. haben an sich gedacht oder waren von den Verbrechen überzeugt und mitbeteiligt und Verantwortlich.
    Auch wenn man sowas heute Kollateralschäden nennt und heutige Politiker & Militärs nichts gelernd haben.

    Auf Filme dieser Art kann man wirklich Verzichten.
    Ich will mein Geld wiederhaben ;-)

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    NS-Größe in Nahaufnahme: Das TV-Drama "Rommel" war vor Ausstrahlung am Donnerstag kontrovers diskutiert worden. Nun wollten sich 6,38 Millionen Zuschauer ein eigenes Bild über die riskante ARD-Produktion machen - der Tagessieg im Quotenkampf.

    "Rommel": 6,38 Millionen sahen das NS-Biopic in der ARD - SPIEGEL ONLINE
  8. #8

    Es bleibt ein Film und keine Doku

    Wer nur die Schwächen sieht, soll doch lieber eine Doku schauen, oder in die Bücherei gehen. Der Film hatte nie den Anspruch, nur die einzige Wahrheit zu zeigen. Es ist hal ein Drama und keine Doku! Wer sich am Maisfeld stört, oder am falsch restaurierten Kübelwagen, der soll doch an dieser Stelle bedenken, daas das Ganze mit GEZ Gebühren und einem begrenzten Etat produziert wurde. Man kann mit einer unpersönliche Doku den TV User nicht mehr erreichen. Ergo: Es müssen Patos, Liebe und Dramatik rein. Das Ergebnis ist besser als die Hollywood Versuche zum Thema WK2!
  9. #9

    Grottig

    Gebe den Vorredner uneingeschränkt recht !
    Wie kann man die Figur von Rommel mit so einem Fettwanzt besetzen !
    Nicht ein einziger Schauspieler hatte Ähnlichkeit mit den damaligen Protagonisten.

    Das es anders geht sieht man hier:
    James Mason als Erwin Rommel 1951 (rechts mit Telefon)
    Naja, traurig traurig !








TOP



TOP