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TV-Quoten bei der Fußball-EM: Ewiges Sommermärchen
dapdSpanien bejubelte den EM-Titel, doch auch für die übertragenden Sender gab es Grund zur Freude. Halb Deutschland saß vor den Bildschirmen und sorgte auch im Vergleich zu vorherigen Turnieren für starke Quoten. Das Magazin "SPONSORS" erklärt die Zahlen und Trends im TV-Markt.
http://www.spiegel.de/sport/fussball...847928,00.html
- #1 06.08.2012 09:00 von
Na so was....
"...halb Deutschland saß vor den Bildschirmen und sorgte auch im Vergleich zu vorherigen Turnieren für starke Quoten..."
Wenn man bei den Medien so zuhörte, kann das doch gar nicht stimmen! Da hieß es immer: GANZ Deutschland ist verrückt nach der EM und ALLE schauen... - #2 06.08.2012 10:06 von
Naja, es gibt ja auch noch Kleinkinder, Schichtarbeiter, Blinde etc. Darüber hinaus weiß ich nicht wie die Zuschauer beim sogenannten Public Viewing gezählt werden. Die reinen Einschaltquoten kann man daher wohl nicht als Maßstab nehmen.
Das es auch paar Außenseiter gibt, die nicht schauen, ist logisch. - #3 06.08.2012 10:59 von
Die Umsätze steigen, die TV-Quote sind besser nur der fussballerische Unterhaltungswert sinkt von Turnier zu Turnier.
Aber ist vielleicht auch egal, solange nur die Kohle stimmt - #4 06.08.2012 12:29 von
Zu Tode gemolken
Das goldene Kalb Fußball wird über Gebühr gemästet und langsam zu Tode gemolken
- #5 06.08.2012 13:33 von
Antworten
Das frage ich mich auch immer wieder. Die wenigsten Leute werden alleine vor ihrem Fernseher sitzen. Den Fußball der großen Tuniere genießt man doch meistens in größeren Gruppen. Die unzähligen Public Viewing-Veranstaltungen können unmöglich erfasst werden. Die tatsächliche Anzahl der Zuschauer ist wohl eher doppelt so hoch.
Haben Sie auch Argumente für diese These? Ich würde dagegen halten, dass die Qualität immer weiter zunimmt. Wer sich davon nicht unterhalten fühlt, versteht das Spiel nicht. Wenn in vier Jahren doppelt so viele Mannschaften antreten, darf man meinetwegen von einem Qualitätsverlust der Gruppenphase sprechen.
Ein passender Vergleich, nur ist ein Ende des Wachstums noch lange nicht in Sicht. Ein Beispiel dafür ist die eben erwähnte Erweiterung des Teilnehmerfeldes. Ob das Melken wirklich zum "Tod" führt, würde ich ebenfalls bezweifeln.
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