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TV-Interview: Seehofer verteidigt Abrechnung mit Röttgen

dapdDer Auftritt im "heute-journal" hat seine Wirkung nicht verfehlt. Horst Seehofers Schimpftirade gegen NRW-Wahlverlierer Röttgen und die CDU sorgen in der Union für heftige Reaktionen. Seehofer ist das egal. Er pocht weiter auf Forderungen nach Konsequenzen aus dem Debakel.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...833342,00.html
  1. #1

    Das

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Auftritt im "heute-journal" hat seine Wirkung nicht verfehlt. Horst Seehofers Schimpftirade gegen NRW-Wahlverlierer Röttgen und die CDU sorgen in der Union für heftige Reaktionen. Seehofer ist das egal. Er pocht weiter auf Forderungen nach Konsequenzen aus dem Debakel.

    Seehofers Kritik an Röttgen im ZDF empört CDU - SPIEGEL ONLINE
    Desaster ist nicht der Stimmverlust, sondern dass alle - wie Herr Seehofer - auf die Wahlen reagieren und nicht vernünftig regieren, wenn keine Wahl ansteht!
  2. #2

    Wen interessiert eigentlich dieser Blödsinn?

    Da hat der hohe Herr im Anzug, Herr Seehofer über den anderen Herren nicht gut gesprochen. Was für ein Drama! Eine Notsituation! Wen interessiert eigentlich dieser liebliche kleinkarierte Techtelmechtel der Kriegsparteien?

    Wir haben Zeitarbeit, wir haben Armut, wir haben Zweiklassenmedizin und viele, viele wirklich wichtige Probleme. Mit der Zeitung mit dem Herrn Seehofer drin der irgendwas gesagt hat kann man sich Popo wischen.
  3. #3

    Wo er Recht hat,hat er Recht ! so ist Seehofer !

    schliesslich will er nächstes Jahr wieder den Landesvater stellen.Merkel dagegen hatte persönlich nie als Landesmutter die Ehre gehabt.Viel mehr hatte sie in Zeiten der CDU-Spenden-Affäre unter Kohl,sich das Amt der CDU-Parteivorsitzende gekrallt,als sie merkte,dass ihr Ziehvater Kohl sich in einer politischen Schieflage manöviert hatte,wozu er sich nicht mehr in der Lage sah, sich davon zu befreien. Deshalb gebe ich Seehofer zu 100% Recht,das Kind bei Namen zu sagen,sonst hängt er selbst beim Wähler mittendrin von Unwahrheiten.Das ist der Unterschied zwischen Seehofer und Merkel.Der Landesvater zeigt scharfe Kante,wobei Merkel sich nur um den Frieden ihrer Koalition bemüht ist,um beim Wähler ihre Schwächen des Regierens zu verstecken.Eins habe ich bei Seehofers Politik gelernt,sag es und mach es,dagegen ist das Motto der Kanzlerin,dazu stehen heißt noch lange nicht,dass es gemacht werden muß.Somit hat sie sich als eine Piratin entlarvt!
  4. #4

    Seehofer ante portas

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Auftritt im "heute-journal" hat seine Wirkung nicht verfehlt. ...
    Ich verwette Haus, Hof und Kinder dass Horst Seehofer sich für 2013 als Kanzlerkandidat positionieren will. Merkel ist politisch ausgelaugt, da braucht die Koalition einen echten "tough guy", der kein Blatt vor den Mund nimmt. Seehofer als Pirat der Konservativen, sozusagen.

    Und ich verwette noch mein Auto dazu, dass er auch gewählt werden würde.
  5. #5

    Recht hat er

    Bin ja kein Seehoferfreund - aber hier hat er recht. Kompliment das er es auch ausspricht.
    In einer Livesendung ist Röttgen gefragt worden ob er nach einer Niederlage in NRW bleibt. Da hat er auch nur herum gedruckst.
    Keine klare Ansage - jedem Wähler war bekannt - wenn er verliert will er wieder seinen Miniserposten.
    Den sollte er nun auch verlieren - dieser Mann hat kein Rückrad.
    Ein Glück für NRW.
  6. #6

    Ich bin wahrlich kein Freund...

    Zitat von donnerfalke Beitrag anzeigen
    Da hat der hohe Herr im Anzug, Herr Seehofer über den anderen Herren nicht gut gesprochen. Was für ein Drama! Eine Notsituation! Wen interessiert eigentlich dieser liebliche kleinkarierte Techtelmechtel der Kriegsparteien?

    Wir haben Zeitarbeit, wir haben Armut, wir haben Zweiklassenmedizin und viele, viele wirklich wichtige Probleme. Mit der Zeitung mit dem Herrn Seehofer drin der irgendwas gesagt hat kann man sich Popo wischen.
    von Herrn Seehofer, aber in der Substanz, was er in dem Interview sagte, hat er Ihre leidliche Aussage hier, mein lieber Donnerfalke, um Längen übertroffen.
    Seehofer wurde zu den Konsequenzen der NRW Wahl befragt, er hat auch etliche anstehende Probleme aufgezählt und angesprochen, dass Ihre 3 Probleme nicht dabei waren, können sie ihm in diesem Zusammenhang nicht zum Vorwurf machen.
    Es war ein sehr erfrischendes und ehrliches Interview, meiner Meinung nach hat er stets zur Sache geredet, wie sonst kein anderer gegenwärtiger Politiker - leider!
  7. #7

    noch ruhiges Spiel

    Die Worte von Herrn Seehofer sind Randblüten einer verwaschenen Politikkultur.Obwohl er auf dem richtigen Weg ist sind seine Aussagen noch zu sehr von Zurückhaltung geprägt.Politische Beobachter aus vergangenen Jahrzehnten werden sich glücklich erinnern als Herbert Wehner oder Franz Josef Strauss mit harten Worten lenkte.Heute wird ja nur mit rhetorischen Geplänker beleidigt geantwortet,vorbei die Zeiten klarer Worte...leider!
  8. #8

    Recht hat er ja.

    [QUOTE=sysop;10189440]Der Auftritt im "heute-journal" hat seine Wirkung nicht verfehlt.

    Röttgen ist eine der fatalsten Fehlbesetzungen der sich für besonders raffiniert haltenden Merkel, um das Thema Umwelt und Energiewende den grünen aus der Hand zu nehmen.
    Das gelang zwar, jedoch müssen nun die zuvor bereits absehbaren schlimmen Folgen dieser Dummheit von der Regierung, nicht den grünen getragen werden.
    Auch so kann Merkel ihre Partei kaputt machen, indem sie für die Blödheiten anderer bezahlt.

    Auch in anderen Fällen, dem toten Euro etwa, wird die CDU teuer bezahlen müssen - nachdem sie den Steuerzahler auf Generationen ruiniert haben wird. Merkel ist eben doch von der Qualität, die Ex-Kanzler Schröder einst (angeschickert) immerhin richtig erkannte: Die kann es einfach nicht!
  9. #9

    Der hat doch schon bei E10 versagt

    So langsam muss der Leistungs TÜV für Politiker eingeführt werden.
    Kohls Griechen-Euro. Wowereits Flughafen. Röttgens E10.
    Sehr richtig, dass Seehofer auf dessen Ministerbilanz hinweist.
    Eine Chance für Frau Merkel, die Energiewende endlich in
    einem Ministerium zu bündeln.








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