Forum


 

TV-Epos "Rache der Wanderhure": In höchster Techtelmechtel-Gefahr

SAT.1Oh, weh! Der edle Mann der einstigen Wanderhure ist abhanden gekommen. Kann Alexandra Neldel ihn in ihrer Paraderolle wiederfinden? Zum Glück hält sich Sat.1 in "Die Rache der Wanderhure" nicht lang mit Geschichte auf und betont lieber den Kern des TV-Films: die üppige Erotik unterm Wallegewand.

http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,817864,00.html
  1. #30

    Im Elend

    Die Wanderhure zelebriert die hohe Kunst des Marketings: Eskapismus ohne Reue. Alles hat klare Grenzen und saubere Kanten: starke Recken, stolze Maiden, gute Herzen. Es ist wie ein Snack oder wie das Clubschiff. Es ist vollkommen leer. Und das wollen Millionen, weil es Millionen wollen. Jeder bekommt doch das, was für ihn erreichbar ist. Und für Millionen erreichbar ist eben die Wanderhure. Sie ist überaus sozial, weil sie verbindet. Im Elend natürlich.
  2. #31

    KUNST könnte man den Film nur nennen, wenn wenigstens die Kostüme der Schauspieler auch nur ansatzweise authentisch wären. Aber da ist wohl jemand über einen Mittelalter-Touristenmarkt flaniert um sich die Klamotten zusammen zu klauben. Grauenvoll! Und das gucken dann Leute und glauben so hätte es im Mittelalter ausgesehen! Der Verantwortliche für die Kostümrequisiten sollte sich schämen.
  3. #32

    .

    Zitat von Ben Major Beitrag anzeigen
    Was für eine Verschwendung von Lebens- und Arbeitszeit und Geld.
    Ich bin sicher, das sehen die beteiligten Schauspieler anders. Und vermutlich auch einige Fernsehzuschauer, denen das Teil gefallen hat.
  4. #33

    .

    Zitat von Ben Major Beitrag anzeigen
    Wie kommen die nur damit durch, solch unfassbar schlechten Schrott zu zeigen?
    Aber angeschaut haben Sie es anscheinend?
  5. #34

    Hm, da auch die Buchvorlage die Bezeichnung "historischer Roman" nur mit viel Wohlwollen verdient - wo ist das Problem, aus einem Fantasy-Roman mit Mittelalter-Touch einen Fantasy-Film mit Mittelalter-Touch zu machen?
  6. #35

    Zitat von eisfuchs Beitrag anzeigen
    Der Verantwortliche für die Kostümrequisiten sollte sich schämen.
    An welcher Stelle wurde je behauptet, dass der Film eine historisch korrekte Dokumentation sein soll? Das ist (Pantoffel-)Kino.
  7. #36

    Mal sehn.....

    ...heute in der FAZ ist auch eine vernichtende Kritik. Meistens...wenn die Pseudo-Intellketuelle-Elite der Schreiberlinge in Deutschland etwas so schlecht findet, lohnt es sich das Filmchen anzuschauen...ich guck mal rein heut Abend.
  8. #37

    Ach, war das herrlich

    Selten so gelacht, da es ja leider selten solch lustige, ironische Kritiken gibt. Das darf man einfach nicht so ernst sehen, im wahrsten Sinne des Wortes - weiter so!
  9. #38

    Keine Ahnung...?

    Zitat von dani216 Beitrag anzeigen
    Filmkritik, bei der ich nach einem Drittel des Textes entnervt aufhöre weiterzulesen, weil ich keine Ahnung habe, was der Rezensent mir eigentlich sagen will und um was es eigentlich geht.
    Ach herrje - so kanns gehen mit etwas anspruchsvolleren Texten...
    Dazu fällt uns dann nur noch Lichtenberg ein, der gesagt hat: Wenn ein Buch (in diesem Fall eine Kritik) und ein Kopf zusammenstoßen und es klingt hohl - muß das alleweil am Buch (oder an der Kritik?) liegen?
  10. #39

    Zitat von o.b.server Beitrag anzeigen
    Wer glaubt, dass Iny Klocke und Elmar Wohlrath Schriftsteller sind, der glaubt auch, dass Alexandra Neldel eine Schauspielerin ist.
    Finde Alexandra als Menschen sehr sympatisch, aber sie soll aufhören ihr limitiertes Können mit dämlichen Drebüchern zu verbinden und besser Nebenrollen in den Folgen wie "Der Bulle von Tölz" übernehmen, wo sie im Schatte von Otti Fischer als very little evil eingestuft werden könnte.


TOP



TOP