Sky probiert Harald Schmidt aus und vice versa.
Sky hat das nötige Geld, Schmidt die routinierte, postmoderne Indifferenz, und auch seine trockenen Schäfchen.
H. Schmidt ist seit langem jenseits des Anspruches, ein Zielpublikum haben zu wollen.
dapdDirty Harry ist zurück! Harald Schmidt startet mit seiner Show auf dem Bezahlsender Sky. Will er etwas ändern? Im Interview spricht der Entertainer über Verlässlichkeit in der Krise, sein Image als mieser Chef - und verrät, wer die künftigen Giganten der deutschen TV-Unterhaltung sind.
http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,853562,00.html
Sky probiert Harald Schmidt aus und vice versa.
Sky hat das nötige Geld, Schmidt die routinierte, postmoderne Indifferenz, und auch seine trockenen Schäfchen.
H. Schmidt ist seit langem jenseits des Anspruches, ein Zielpublikum haben zu wollen.
Das hier liest Harald Schmidt? - Huhu ...
schon einer, der wegen Harald ein Sky - Abo abgeschlossen hat.
Seine Geradlinigkeit und seine Art, Intellekt in Satire zu wandeln, heben ihn über Letterman.
Das ist schon ein paar Groschen wert.
Da sieht man mal wieder, dass auch die SPON-Schreiberlinge immer in den gleichen Terminus fallen, statt es zu überdenken!
"Dirty Harry" - dieser schlecht plazierte Vergleich einer Filmfigur aus dem US-Kino, wurde Schmidt angediehen, als er noch legendär bei SAT.1 war.
Dort wurde im Einspieler die Szene mit der Butter und dem Kamm gezeigt, mit welchen er sich genüßlich, als Pomadeersatz, das Haar kämmte.
Selbst seine mitunter guten und zotigen Witze - die Zeitgeistpest der "political correctness" - mit Absicht außer acht lassend, war übehaupt nicht "dirty"
Aber so ist das nunmal mit dem heutigen "Qualitätsjournalismus", man trennt sich eben ungern von eingespielten Begriffen á la Deutsche Bundesbahn, Daimler-Benz, Deutsche Bundespost und auch "Dirty Harry"!
Wie aber kann ein Beitrag über Harald Schmidt vollständig sein, ohne seine 'Wege zur Wurst'?
Möge er uns also noch recht lange erhalten bleiben.
Televisionsmässig.
Und wenn nicht? Na, dann eben nicht.