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TV-Duell Sarkozy-Hollande: Bühne frei für die Erzfeinde
REUTERSAttacke oder präsidiale Pose? Macho gegen Weichei? Das TV-Duell zwischen François Hollande und Nicolas Sarkozy vier Tage vor der Stichwahl wird von Frankreichs Medien angekündigt wie ein Weltereignis. Für Sarkozy ist die Marschroute klar: Er muss angreifen.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...830807,00.html
- #1 02.05.2012 11:46 von
Wer Astra empfängt kann sich den débat in Deutschland auf TV5-monde ansehen
http://www.tv5.org/cms/chaine-francophone/programmes/p-80-s2-z73-lg0-2012-LE-DEBAT.htm?prg_id=398767&& - #2 02.05.2012 12:27 von
Madame la Présidente!
Die Franzosen brachten 1789 mit ihrer Losung
"liberté, égalité, fraternité" Europa voran
und waren damit die Vorreiter für die Menschenrechte.
Europa hat heute andere Probleme.
Ich meine, das grösste davon
ist die europäische Identität
und die Prosperität seiner Völker.
Hollande tritt im Wahlkampf als Nivellierer auf,
der Glück für alle verspricht
und von Sparen wenig hält.
Dabei weiss man, dass es unkontrolliertes Geldausgeben war,
das hauptsächlich zu der heutigen Misere führte.
Seine Haltung, "alle Menschen werden Brüder",
sein blasses Gesicht und seine lauwarmen Worte
weisen ihn kaum als europäischen Identitätsstifter aus.
Sarkozy, gefällt sich zwar gern in der Rolle des Jakobiners, dafür zeigt er aber Kante,
spricht er oft unbequeme Wahrheiten
und tritt für ein Europa ein,
das sich zur eigenen Geschichte bekennt.
Es sieht zwar nicht danach aus,
als bekäme Sarkozy eine zweite Chance.
Ich hoffe dennoch, dass er es schafft.
Schafft er es nicht, bekommt Frankreich
und damit wir auch im ungünstigen Fal
bei der nächsten Wahl Madame Le Pen als
Madame la Présidente! - #3 02.05.2012 12:38 von
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Egal ob Mini-Napoleon oder Mini-Jakobiner, eines ist bei beiden gewiss, dass sie ohne Rücksicht auf die europäischen Partner versuchen werden, alle französischen Eitelkeiten durchzusetzen, unabhängig davon, was es die anderen kosten wird.
Beide entstammen dem 1789 nachfolgenden republikanischen Adel, der den Absolutismus nach Innen und Großmannssucht nach Außen der bourbonischen Könige fortsetzte und es immer noch gern weiter täte. Wer dieses Land als Freund hat, braucht wahrlich keine Feinde.
Allein dass BP Gaucks erste Reise nach Polen und nicht nach Frankreich ging, lässt mich zumindest in Deutschland hoffen. - #4 02.05.2012 13:08 von
prost mahlzeit
Nun, die Geschichte von N.S. ist die Geschichte Frankreichs, als Adler gestartet als Brathänchen angekommen (kann auch bei der französischen Revolution gesehen werden)...
Bisher hat weder N.S. noch ein anderer Präsident es geschafft dem Volk der passionierten freizeit Revolutzer schmerzhafte Zugeständnisse abzuringen. Wir wollen auch nicht vergessen das N.S. selbst als Rechtspopulist nicht gegen Madame La Pen punkten konnte, obwohl er noch vom Reinigen "karchern" der Vorstädte sprach, noch konnte er die Staatsneuverschuldung unter 5% senken oder gar wichtige Reformen auf den Weg bringen... Seine Bilanz nach 5 Jahren sieht sehr mau aus, im Gegenteil, er verschärfte die Migrationsdebatte (Nationale Identität), erhöhte den Druck auf die Unterschicht und hat nichts beigetragen um die Kriese zu lösen.
Mons. F.H. hingegen erinnert mich an Gerhard Schörder, der vor der Wahl ebenfalls das Paradis versprach, doch nachher die Agendapolitk auf den Weg brachte. Ich denke Mons. Holland wird bei seinem Einzug in den Präsidentenpalast und nach spätestens der dritten Kabinettssitzung davon überzeugt sein, das Frankreich pleite ist, aber auch sowas von Pleite, das es so nicht weitergeht. Dann wird er Nivelierungen an der Kriesenpolitk vornehmen und sich hoffentlich endlich mit den Problemen beschäftigen die Frankreich seit Jahren hat. Vorausgesetzt bei der Parlamentswahl erhält die PS eine Mehrheit, ansonsten wird auch für einen französischen Präsidenten das regieren schwer... - #5 02.05.2012 17:25 von
Na dann....
... hoffen wir mal, daß der Sozialist mit seiner Sauce Hollandaise gewinnt und im Laufe der nächsten fünf Jahre den Karren komplett an die Wand fährt. In der Zwischenzeit haben wir in Deutschland dann vielleicht auch eine SPD geführte Regierung, oder auch eine von der SPD genehmigte CDU Regierung, die dann ebenfalls in die Mottenkiste sozialister Politik griefen wird, um den Euro zu retten. Damit müßte es nach aller Logik dann soweit sein, daß der Euro nicht mehr zu retten ist und wir endlich zu einer eigenen Währung zurückkommen, mit der wir dann unsere Probleme selber lösen kjönnten - rein theoretisch zumindest.
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