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TV-Duell in NRW: Qualen mit Zahlen
DPANordrhein-Westfalen sucht den Supersparer: Im Fernsehduell zwischen Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Norbert Röttgen verheddern sich die Politiker in einer Fachsimpelei über Finanzfragen. Für den Herausforderer könnte sich das als problematisch erweisen.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...830721,00.html
- #60 01.05.2012 10:00 von
Kommender Bundeskanzler?
Herr Gott, bewahre uns vor dem Grauen!
Sollte er diese Ansprüche wirklich haben ist dieser Mann völlig verblendet. Er ist einfach zu nichts zu gebrauchen. Sein Umweltministerium dümpelt untätig vor sich hin. Sein Frau ist Borussia Mönchengladbach Fan, wohl das einzige was ihn mit NRW in Verbindung bringt. Er gehört dieser "neuen" CDU/CSU/FDP-Kaste a`la Guttenberg, Wulff, Lindner, Bar, Rössler an - viel Fassade, Fahne im Wind, Parolen, man soll ihnen glauben nur aufgrund das sie es sagen, Ideologen alter Schule im neuen Gewand.
Jedes Interview was ich mit Piraten gesehen habe hatte inhaltlich mehr Glaubwürdigkeit. - #61 01.05.2012 10:13 von
Völlig egal
Es ist vollkommen egal, ob Kraft oder Röttgen gewinnt. Ändern wird sich grundsätzlich nichts. SPD und CDU sind so inhaltsleer, dass, falls es wirklich mal Unterschiede geben sollte, diese marginal sind.
Wenn die Piraten in den Landtag einziehen wollen, dann sollten sie das Thema "Volksabstimmungen" vermehrt einbringen. Eine sehr große Unterstützung von breiten Bevölkerungsschichten wäre ihnen sicher.
Die gegenwärtige Politik ist am Ende angekommen, und es wird höchste Zeit, dass sich etwas ändert: Einbezug der Menschen bei allen wesentlichen Fragen, die Land/Bund betreffen. Vorbild: Schweiz. - #62 01.05.2012 10:15 von
Kraft hält die Landesverfassung für ein "kommunistisches Pamphlet". Das ist Geist vom Geiste Wolfgang Clements. Diese "Kontrahenten" sind eigentlich in der gleichen Partei.
- #63 01.05.2012 10:15 von
- #64 01.05.2012 10:17 von
- #65 01.05.2012 10:23 von
Tja, wenn es in Deutschland überall Löhne gäbe, von denen man leben kann, würde das ALG2 insgesamt nicht einmal halb so viel kosten. Es gibt offiziell nur knapp unter 3 Millionen Arbeitslose, aber fast 7 Millionen ALG2-Empfänger. Komisch, oder?
Also entweder stimmt da die offizielle Arbeitslosenzahl ganz gewaltig nicht oder es gibt eine Menge Leute, die trotz Arbeit, viele davon sogar Vollzeitarbeit, nicht von ihrem Lohn leben können. Natürlich weiß ich, dass beides zutrifft ... sowohl das mit den Aufstockern als auch die Manipulation der Arbeitslosenzahlen.
Auf Ihre ganze Rechnung geh ich mal nicht ein. Da stimmt irgendwas hinten und vorne nicht. Solange Sie bei solchen Rechnungen nicht angeben, von welchen Ausgangszahlen Sie ausgehen, sind solche Rechnungen wert- und belanglos und Sie können sie sich gleich sparen. - #66 01.05.2012 10:27 von
- #67 01.05.2012 10:29 von
Röttgen war mir mal sympathisch, weil...
..er als einziger CDU Politiker genügend Schmalz besass um etwas gegen die Atomindustrie zu sagen, nach Fukuschima. Aber letzte Nacht hat er sich diese Sympathie verspielt, weil er, typisch Erzkonservativer immer nur von der Wirtschaft geredet hat, statt dem Menschen und das Unvermögen seiner eigenen Partei, die auch für die Schulden der NRW mitveranwortlich sind, der SPD zugeschoben hat.
Ausserdem fand ich ihn zum ersten mal unglaublich, aber auch wieder mal typisch Großvaterhaft Arrogant, wie die meisten Rechten so eben sind. Von nichts eine Ahnung, außer von Zahlen, aber sich aufspielen als wären sie der Allwissende Großvater Deutschlands. Ein Grund warum ich die CDU/CSU nie wählen werde. - #68 01.05.2012 10:39 von
Im unteren Teil stimme ich mit Ihnen überein, jedoch habe ich, was den Sozialstaat betrifft oder generell der sozialen Marktwirtschaft als Ordnungssystem, eine andere Auffassung. Richtig ist, dass die Sozialpolitik einen wesentlichen Teil zum gesellschaftlichen Kitt beiträgt. Jedoch kann es nicht sein, dass der Steuerzahler (Leistungsträger im Staat) bis auf die Hosen ausgezogen wird und seine Meinung im großen Politik-Kasperltheater aussen vor bleibt bzw. die Wahlversprechen und noch viel schlimmer geltendes demokratisches Grundrecht zu keiner Zeit mehr eingehalten wird.
Die permanenten Ablenkungsmanöver hinsichtlich sozialer Wohltaten des Staates (bspw. Frauenquote, Herdprämie) führt nicht nur zu anwachsender Verärgerung und gesellschaftlicher Zersetzung. Die gesellschaftliche Diversifizierung dient ausschließlich zum Machterhalt der vorherrschenden Blockparteien mittels gegenseitigen Auspielens von Bevölkerungsgruppen.
Das Ganze findet einfach ausserhalb eines leistungsgerechten Ausgleiches statt. Da braucht sich keiner mehr wundern, dass das private Interesse am sozialen Leben seit Jahren stark rückläufig ist.
Weiter führt dieser ganze "Sozialkladderadatsch" zu einem Anwachsen des eh schon viel zu großen Staatsapperates und führt neben steigender Komplexität und Ungleichheit.
Sozial ist was Arbeit schafft (Ludwig Erhard)! Der Staat sollte es durch gemäßigte und nachhaltige Politik im privatwirtschaftlichen Raum einen langfristigen Kurs einschlagen und nicht durch Lobbyismus, alternativlosen Schuldenaufbaus und Raubbau an den Sozialkassen das Wohl unserer Elterngeneration und vor allem unserer Kinder aufs Spiel setzen.
PS: Ich bin kein Staatsfeind, jedoch sollte sich der Staat auf seine wesentlichen Aufgaben konzentrieren (Sicherheit, Grundversorung, Setzung langfristiger Rahmenbedingung und Bildung/Kultur). Das "Soziale" findet im Gegenseitigen statt. - #69 01.05.2012 10:40 von
Norbert Röttgen
...hat mental seinen Dunstkreis Meckenheim/Rheinbach/Bonn nie verlassen.
Er kennt sich mit den Mentalitäten und Strukturproblemen NRW´s, hier speziell das Ruhrgebiet, in etwa so gut aus, wie ein Orthopäde mit der Gefäßchirurgie.
Seine Wahlkampfleier ist einzig darauf abgestellt, die (Schulden-)Politik von Kraft zu diffamieren, ohne aber konkrete Alternativlösungen bieten zu können.
Das NRW-MP-Amt wäre für ihn eine willkommene Ausweichmöglichkeit gewesen um Mutti zu entkommen.
Er hat gemerkt, daß er in Berlin als Umweltminister soviel Gestaltungsspielraum hat, wie ein Fließbandarbeiter in China; Rößlers Profilierungszwang in Kombination mit Muttis Zwang, die Koalition um jeden Preis am (künstlichen) Leben zu erhalten, machen ihm in Berlin einen Strich durch die Richtung.
Hinzu kommt das Damoklesschwert "schwarze Wittwe" über seinem Haupt.
Für ihn wäre es toll, 5 Jahre Zeit zu gewinnen, ohne daß Mutti ihn demontieren kann. Das ist Alles. NRW interessiert ihn so sehr, wie der Sack Reis in China...
In der Wahl zw. Pest und Cholera ist Kraft noch die bessere Alternative; ich werde die Piraten Wählen ;-)
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