Forum


 

TV-Duell in NRW: Qualen mit Zahlen

DPANordrhein-Westfalen sucht den Supersparer: Im Fernsehduell zwischen Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Norbert Röttgen verheddern sich die Politiker in einer Fachsimpelei über Finanzfragen. Für den Herausforderer könnte sich das als problematisch erweisen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...830721,00.html
  1. #130

    Zitat von achim-bonn Beitrag anzeigen
    Wenn der Trend sich so hält wie bisher, dann wirds noch schwierig für sie, weil die Grünen immer mehr Stimmen an die Piraten verlieren. Ich glaube, daß sich am 13.5. noch viele hier ungläubig die Augen reiben werden.
    ...
    Da liegen Sie völlig falsch! Wenn Sie sich die Wählerwanderung einmal ansehen, werden Sie zu Ihrer großen Überraschung feststellen, dass die Grünen die wenigsten Wähler an die Piraten verlieren! Das mag Ihnen nicht gefallen, weil Sie die Grünen offensichtlich nicht mögen, die Piraten aber schon - das ändert aber nichts an den Tatsachen.

    Die Piraten bekommen ihre Wähler in erster Linie aus der Gruppe der Nichtwähler. Die zweitmeisten Wähler bekommen die Piraten von der FDP, die drittmeisten von der CDU.

    Die Grünen verlieren derzeit zwar in NRW Stimmen - die gehen aber nicht an die Piraten, sondern an die SPD. Dies ist offensichtlich dem Wählerwillen geschuldet, weiterhin von Frau Kraft und Frau Löhrmann regiert zu werden. Da nehmen viele Grünen-Wähler wohl in Kauf, ihre eigene Partei schwächer zu machen, damit Frau Kraft die strärkste Partei anführt.

    Vielleicht ist das ja darauf zurückzuführen, dass nach der letzten Wahl die CDU drei Wählerstimmen mehr hatte und deshalb meinte, nun den Ministerpräsidenten stellen zu müssen - und schwer beleidigt war, als dann niemand mit ihnen zu ihren Bedingungen koalieren wollte. Es wurde sogar gefordert, dass die SPD als Juniorpartner in eine große Koalition eintreten *müsse*. Vermutlich will man sich dieses Mal den Ärger und der CDU die Peinlichkeit ersparen, indem man die SPD gleich zur deutlich stärksten Partei wählt.
  2. #131

    Recht

    Zitat von achim-bonn Beitrag anzeigen
    Wir haben in NRW ganz gut mit der Ausnahmeregelung für Einraumkneipen gelebt, wer nicht im Dunst sitzen wollte, der hat sich in Kneipen begeben, in denen nicht geraucht wird. Es geht auch hierbei den Grünen nicht darum Nichtraucher vor dem Rauch der Raucher zu schützen, sie verfolgen damit ein ideologisches Ziel, nämlich Menschen zu bevormunden und wenn sie sich nicht bevormunden lassen, dann ihnen die Möglichkeit nach Kräften zu nehmen, ihre Bedürfnisse auszuleben. Das Arbeitsplatzargument spielt natürlich eine Rolle. Was meinen Sie denn, wieviele kleine Betriebe in dieser Branche an einem flächendeckenden Verbot pleite gehen würden? Der Otto-Normalbiertrinker raucht eben dabei, sonst trinkt er sein Bier eben im privaten Bereich, und davon leben solche Kneipen, nicht von den wenigen Nichtrauchern in dieser Szene. Die Grünen befriedigen damit lediglich nur ihr Lieblingshobby- Verbote.
    haben Sie! Diese bevormundungen sind unerträglich geworden! Leben und leben lassen. Mich stört auch nicht, wenn Sie Ihre Müslis futtern, oder Ihr Trockenfutter knabern. Außerdem muß ich tagtäglich die verpestete Luft dieser Autofahrer und Antiraucher einatmen, und was ist den wohl Gesundheitsschädlicher!? Mir kommt es manchmal so vor, das die Grünen sich in Ihren WGs seinerzeit durch Kiffen ect. Ihre Hirnzellen geschädigt haben. Sie wollen andere bevormunden, und dafür gibt es hoffendlich von vielen, die ROTE KARTE!
  3. #132

    Meldung vom Hinterwäldler

    Zitat von böseronkel Beitrag anzeigen
    Wer Frau Kraft als Clements Mädchen bezeichnet muss schon ein hinterwäldlerischer Hinterwäldler sein. Erinnern wir uns, Frau Kraft übernahm den Landesvorsitz weil die neoliberalen Clement und Steinbrück die Karre in den Dreck gefahren hatten und kein anderer den Vorsitz der von den letzten SPD-Ministerpräsidenten ins Siechtum gestürzten Partei übernehmen wollte.
    Bei der Rolle Clements und Steinbrücks ähneln sich unsere Meinungen durchaus.
    Nur was das Siechtum angeht, warum tauscht die SPD die dafür Verantwortlichen nicht einfach aus?
    Die Zustimmung sehr vieler Bürger wäre ihr gewiß!
    Deshalb schlug ich Frau Kraft auch Distanz vor.
  4. #133

    Zitat von Claudio Soriano Beitrag anzeigen
    haben Sie! Diese bevormundungen sind unerträglich geworden! Leben und leben lassen. Mich stört auch nicht, wenn Sie Ihre Müslis futtern, oder Ihr Trockenfutter knabern. Außerdem muß ich tagtäglich die verpestete Luft dieser Autofahrer und Antiraucher einatmen, und was ist den wohl Gesundheitsschädlicher!? Mir kommt es manchmal so vor, das die Grünen sich in Ihren WGs seinerzeit durch Kiffen ect. Ihre Hirnzellen geschädigt haben. Sie wollen andere bevormunden, und dafür gibt es hoffendlich von vielen, die ROTE KARTE!
    Nun mein Vorschlag zur Güte. Wie wäre es denn mit der Legalisierung von zB. Cannabis. Es hat ein geringeres Suchtpotential und eine ähnliche Toxizität wie Rauchen auch. Das Problem ist einfach in Deutschland, dass man nicht einheitlich vorgeht. Entweder verbietet man Alkohol und Rauchen konsequenterweise auch oder legalisiert Drogen mit ähnlichem oder geringerem Gefahrenpotential ebenfalls.

    Bevormundung ist die eine Sache, die Scheinheiligkeit mit der solche Debatten geführt werden eine andere. Punkt ist einfach die riesige Lobby die hinter Zigaretten steht. Und bezahlen tut es wie auch bei der Bankenlobby in diesem Fall der Steuerzahler über steigende Kassenbeiträge.
  5. #134

    Und eine Frau Kraft,

    Zitat von Hemul Beitrag anzeigen
    ...schon von einem Mann (Röttgen) erwarten, der den wahren Sinn des Wahlplakates "Currywurst ist SPD" nur als Inhaltslos deuten kann, ohne die eigentlich tiefgreifenden Gefühle der Zugehörigkeit der Menschen zu ihrem NRW in dieser zugegeben simplen Aussage "Currywurst ist SPD" zu erkennen. Wer sich so wenig mit den Menschen beschäftigt, die einen wählen sollen, hat es nicht verdient auch nur eine Stimme zu bekommen. Würden im Ruhrpott die Schlote noch rauchen, würde sich die Frage nach Currywurst und der dazugehörigen NRW Regierung gar nicht erst stellen.

    Nein Herr Röttgen, SIE sind als "Landesvater" noch weniger geeignet wie der an sich spröde wirkende Herr Rüttgers. Was Sie heute in dem Duell vorgetragen haben, war nichts weiter als heiße Luft und unfaire Angriffe. Als Sie dann endlich merkten, dass nur dumpe Angriffe auf die Herrausforderungen nicht wirklich ankamen, lief der Schweiß! Mehr hatten Sie nicht zu bieten? Zumindest waren Sie so schlau, sich die Hintertür "Umweltminister" nicht ganz zu verbauen. Sie sollten dabei bleiben bis sich auch die Mehrheitsverhältnisse im Bund ändern, so lange sei Ihnen die Galgenfrist gegönnt!
    die noch nichtmal die Arbeitslosenstatiskiten der anderen Euro Länder kennt ist Ihnen lieber?
  6. #135

    Röttgen ist doch irgendwie blaß und farblos,ähnlich wie Rüttgers. Wenn dies die NRW
    Hoffnung ist, dann Nacht zusammen---------
  7. #136

    Zitat von Palmstroem Beitrag anzeigen
    Wenn sie Griechische Verhältnisse als Wohltat verstehen - dann ja!
    Mehr als 5% Verschuldung sind sicher südländische Verhältnisse - und die NRW-Wähler scheinen das zu lieben - aber am Ende wird NRW der neue Osten Deutschlands sein!
    Oberhausen mit 2 Milliarden Schulden zeigt am besten wohin Krafts Politik NRW führen wird!
    danke für deinen Einwand, aber er ist falsch. Für die Schulden in NRW und den Städten ist nicht Frau Kraft schuld sondern ihr Vorgänger, Herr Rüttgers, der das Geld lieber in einen aufgeblassenen Mitarbeiterstab setzte als den Komunnen mzu helfen. Es wird sich auch unter einem MP Röttgen nichts ändern wie zu Rüttgers zeiten. Geld den eigenen Leuten in den Hintern blasen und die anderen kaputt machen.
  8. #137

    ...

    Zitat von wb99 Beitrag anzeigen
    Der Mann ist in diesem Fall besser als die Frau. Das darf eigentlich nicht sein, deshalb wird auf Herz und Schmerz und Emotionen und Landesmutti abgestellt.
    Röttgen kann sich ja bei SEINER Bundesmutti ausweinen. Wie ungerecht doch die Welt ist.
  9. #138

    Jörg Diehl sollte ruhig häufiger ran

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nordrhein-Westfalen sucht den Supersparer: Im Fernsehduell zwischen Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Norbert Röttgen verheddern sich die Politiker in einer Fachsimpelei über Finanzfragen. Für den Herausforderer könnte sich das als problematisch erweisen.

    TV-Duell zwischen Hannelore Kraft und Norbert Röttgen vor Wahl in NRW - SPIEGEL ONLINE
    Sehr gut beobachtet und sehr gut und lustig geschrieben. Und ich dachte schon im Spiegel laufen und talentfreie Leutchen herum. Jörg Diehl könnte ruhig häufiger ran.
  10. #139

    Bitte vollständig informieren!

    Zitat von Maya2003 Beitrag anzeigen
    Gehen Sie dann bitte auch auf die Spitzensteuersätze der 60er zurück, schaffen all die seit dieser Zeit hinzugekommenen Subventionen ab und beteiligen die Oberschicht dieses Landes endlich wieder angemessen an der Finanzierung des Gemeinwesens. Sie werden erleben wie die Defizite verschwinden - ein so reiches Land wie Deutschland, das immer in der ersten Liga spielt (Exportweltmeister !) muß sich auch einen umfangreichen Sozialstaat leisten können. Und es kann das problemlos. Trotz jahrelanger neoliberaler Propaganda.
    Was bei diesen populistischen Forderungen gerne verschwiegen wird, ist die Tatsache, dass der etwas höhere Spitzensteuersatz der 60-er Jahre erst ab einem Einkommen bezahlt werden musste, das in heutigem Geldwert ausgedrückt etwa beim 4-fachen Betrag des heutigen Grenzsteuersatzes lag. Wenn man die Form des Steuersystems und den Verlauf der Steuerkurve berücksichtigt, bedeutet dies, dass es de facto KEINE Steuererleichterungen für "Besserverdienende" gegeben hat!

    Das belegen auch die Einnahmen - die 25% der Menschen mit dem höchsten Einkommen, bezahlen in Deutschland ca. 75% der EKST.

    Vergessen Sie nicht, dass es vor allem diese Menschen sind, die sich insgesamt auch absolut überproportional an der Wertschöpfung beteiligen und darüber hinaus auch 90% der Arbeitsplätze schaffen und erhalten!


TOP



TOP