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TV-Duell der Vizekandidaten: Biden, der Beißer

REUTERSJoe Biden grinst, schüttelt den Kopf, unterbricht: Im TV-Duell gegen seinen Rivalen Paul Ryan setzte der US-Vizepräsident von Anfang an auf Attacke. Viele Zuschauer fanden den Auftritt selbstgerecht. Doch den verunsicherten Demokraten gibt er neuen Mut.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-860861.html
  1. #1

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Joe Biden grinst, schüttelt den Kopf, unterbricht: Im TV-Duell gegen seinen Rivalen Paul Ryan setzte der US-Vizepräsident von Anfang an auf Attacke. Viele Zuschauer fanden den Auftritt selbstgerecht. Doch den verunsicherten Demokraten gibt er neuen Mut.

    Analyse der US-Vize-Debatte: Biden hart, Ryan gut, Rennen offen - SPIEGEL ONLINE
    Heute morgen habe ich im Morgenmagazin einen Bericht dazu gesehen. Der war ca. 5-7 Minuten lang und keine einzige Sekunde wurde dafür genutzt um zu zeigen, welche Standpunkte die beiden Herren vertreten. Das WAS? war unwichtig und nur das WIE? war wichtig. Wie oft hat Ryan zum Wasser gegriffen.... bla... bla .... bla. Ich hoffe, dass auch im deutschen Wahlkampf 2013 Themen keine Rolle spielen. Ich will nur wissen, von wem Steinbrücks Anzug ist und welche Schuhe Frau Merkel trägt. Nichts anderes. Wer braucht schon Inhalte. Da müsste der Wähler ja nachdenken. In Amerika kann ein Kandidat die besten Argumente haben, wenn er schwitzt und stottert war es das für ihn. Jon Stewart hatte in dieser Woche König Abdullah den 2ten zu Besuch und er hat geschildert, wie er demokratische Prozesse in Jordanien 2013 vorantreiben will und bat Stewart um Geduld. Die Amerikaner würden ja nun schon seit 200 jahren Wahlen durchführen. Stewart darauf: "Oh ja. Und wir haben es perfektioniert *hust* *hust*." Zum Glück erkennen noch einige Menschen in Übersee die massiven Defizite.
  2. #2

    Wenn die Amerikaner meinen,

    ihr eigenes Elend noch zu vergrößern, dann lasst Sie doch Romney/ Ryan wählen.
    Wir werden es nicht beeinflussen können...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Joe Biden grinst, schüttelt den Kopf, unterbricht: Im TV-Duell gegen seinen Rivalen Paul Ryan setzte der US-Vizepräsident von Anfang an auf Attacke. Viele Zuschauer fanden den Auftritt selbstgerecht. Doch den verunsicherten Demokraten gibt er neuen Mut.

    Analyse der US-Vize-Debatte: Biden hart, Ryan gut, Rennen offen - SPIEGEL ONLINE
  3. #3

    Interessant....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Joe Biden grinst, schüttelt den Kopf, unterbricht: Im TV-Duell gegen seinen Rivalen Paul Ryan setzte der US-Vizepräsident von Anfang an auf Attacke. Viele Zuschauer fanden den Auftritt selbstgerecht. Doch den verunsicherten Demokraten gibt er neuen Mut.

    Analyse der US-Vize-Debatte: Biden hart, Ryan gut, Rennen offen - SPIEGEL ONLINE
    ............."Als Ryan beharrt, der Iran sei jetzt näher an der Atombombe als bei Obamas Amtsantritt, hämmert Biden auf ihn ein: "Die - haben - keine - Waffe." Und schiebt dann noch ein "Oh Gott!" hinterher."........Nun liebe Spiegel Redakteure...jetzt habt ihr es exclusiv vom Vize gehört...Der Iran hat keine Atombombe!
  4. #4

    Merkwürdig

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Joe Biden grinst, schüttelt den Kopf, unterbricht: Im TV-Duell gegen seinen Rivalen Paul Ryan setzte der US-Vizepräsident von Anfang an auf Attacke. Viele Zuschauer fanden den Auftritt selbstgerecht. Doch den verunsicherten Demokraten gibt er neuen Mut.

    Analyse der US-Vize-Debatte: Biden hart, Ryan gut, Rennen offen - SPIEGEL ONLINE
    Die Amerikaner sehen leicht Ryan vorne. Kann es sein, dass auch bei SPON der vorhandene Republikaner- Beißrefelx wie er ja vom Spiegel-Magazin bekannt ist greift? Ach ja, Ryan ist ja katholisch, dann wird mir alles klar...

    Übrigens es waren immer republikanische Präsidenten, die in Zeiten des kalten Krieges Deutschland zur Seite standen und es waren immer demokratische Präsidenten die sich in Sachen Deutschlandpolitik als Sprücheklopfer erwiesen.

    Mit Barack Obama ist es wie mit Mr. Wilson: Viele Versprechungen und Papiere aber nichts eingehalten...
  5. #5

    Politik auf unterstem Niveau

    Grauenhaft. 2 Parteien-System. Mehrheitswahlrecht mit Wahlmännern und "Winner takes all" System. Ein paar nichtssagende Fernsehduelle entscheiden über Sieg oder Niederlage einer der beiden Parteien. Fehlt nur noch das die Wahlen dann mittels Facebook oder App erfolgen. Was für eine armselige Demokratie. Man kann bei uns meckern wie man will. Unser System finde ich dann wesentlich besser und bunter
  6. #6

    Zitat von bigsur1 Beitrag anzeigen
    Grauenhaft. 2 Parteien-System.
    erst informieren und dann posten. Es treten neben einigen unabhängigen Kandidaten noch weitere 11 Parteien mit jweils einen Kandidaten zur Wahl an! Schauen sie hier:

    Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 2012
  7. #7

    .

    Zitat von Querkopf_9 Beitrag anzeigen
    ............."Als Ryan beharrt, der Iran sei jetzt näher an der Atombombe als bei Obamas Amtsantritt, hämmert Biden auf ihn ein: "Die - haben - keine - Waffe." Und schiebt dann noch ein "Oh Gott!" hinterher."........Nun liebe Spiegel Redakteure...jetzt habt ihr es exclusiv vom Vize gehört...Der Iran hat keine Atombombe!
    Da muss ich aber mal den Spiegel verteidigen. Es wurde nie behauptet, dass der Iran die A-Bombe bereits hat sondern deren Entwicklung vorantreibt. Aber selbst das wird ja vom CIA bestritten. Nur die Israelis, teile der amerikanischen Politiker und die Atomaufsichtsbehörde werfen dem Iran vor, die Waffe zu entwickeln. Wobei eine Lösung gerade zu einfach wäre. Israel aktzeptiert die 2-Staaten-Lösung, jegliche militärischen Angriffe werden von beiden Seiten eingestellt und dem Iran wird von Seiten der internationalen Gemeinschaft dabei geholfen, ein ziviles Atomprogramm zu entwickeln. Dazu müsste man mal langsam das Handelsembargo, welches mitlerweile mehr uns als den Iranern schadet, abschaffen.
  8. #8

    Ja...

    Zitat von frubi Beitrag anzeigen
    Heute morgen habe ich im Morgenmagazin einen Bericht dazu gesehen. Der war ca. 5-7 Minuten lang und keine einzige Sekunde wurde dafür genutzt um zu zeigen, welche Standpunkte die beiden Herren vertreten. Das WAS? war unwichtig und nur das WIE? war wichtig. Wie oft hat Ryan zum Wasser gegriffen.... bla... bla .... bla...
    Das ist nun mal ein allgemeines Problem der Demokratie, wobei es die Amerikaner stellenweise auf die Spitze treiben. Zwar gibt es auch in den USA inhaltlichen Wahlkampf, der wird aber an anderer Stelle geführt, da er nicht fernsehtauglich ist (zu langamtig, zu komplex, zu langweilig). Wir hier in Europa bekommen davon erst recht nichts mit.

    Das Grundproblem, dass Millionen von Menschen durchschnittlich nicht die Zeit, Lust oder gelegentlich auch den Verstand haben, um sich in die Komplexität politischer Themenfelder (zumindest grob) einzuarbeiten, existiert jedoch auch bei uns. Und somit reduziert sich auch hierzulande die mehrheitliche Grundlage für irgendeine Wahlentscheidung auf die Farbe der Krawatte oder allgemeiner: Das Bauchgefühl.

    Man merkt vielleicht, dass ich nicht an die Intelligenz der Masse bzw. Schwarmintelligenz bei komplexen Problemstellungen glaube. ;)
  9. #9

    In Zeiten von Pest und Cholera.

    Es gab Zeiten, da hat mich der amerikanische Wahlkampf interessiert und fasziniert. Inzwischen dümpelt mein Interesse auf etwa dem gleichen Niveau wie die Frage, ob nun Fix oder Foxi im 14. Heft auf Seite 6 ein grünes Buch in der Hand hatte. In eine ähnliche Richtung schleicht mein Puls, wenn ich an die Wahl zwischen Merkel und Steinbrück denke.
    In Amerika haben wir einen Kandidaten für die Millionäre und einen für die Milliardäre oder einen Interessenvertreter von Morgan Stanley gegen den von Goldman Sachs. Im Forum der NYT las ich diesen vorzüglichen und treffenden Beitrag:
    "The moment of truth in last night's debate between these two protectors of corporate interests at home and abroad: Romney said: "High-income people are doing just fine in this economy.They'll do fine whether you're president or I am." In response, Obama smiled."
    Der Moment der Wahrheit war als Romney sagte, dass es den Superreichen weiterhin bestens gehen wird, egal ob nun er oder Obama die Wahl gewinnt, worauf Obama lächelte.


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