DPADrei Stunden TV-Interview, ein Dopinggeständnis, keinen einzigen Namen: Die groß angekündigte Beichte von Lance Armstrong entpuppt sich als heiße Luft. Der Texaner gibt sich reuig, der Täter inszeniert sich sogar als Opfer. Und Moderatorin Oprah Winfrey spielt dabei sehr gut mit.
http://www.spiegel.de/sport/sonst/tv...-a-878500.html
Falsch, ich fordere mehr Ehrlichkeit in der Debatte. Wer würe sich RTF Touren anschauen, obwohl die auch spannend sind und mit Einsatz nur von Amateuren gefahren werden. Die Einschaltquoten wären miserabel!
2. Nicht der Tod de Gladiators war das Ziel, sondern die Massen zu belustigen oder zu befrieden, abzulenken, Vouyeure zu bedienen usw. Nichts lockt die Menschen mehr als Leid und Blut. Man schaue sich nur die Gaffer bei Verkehrsunfällen an!!!
3. Arme Schlucker, ja habe die jemals eine Chance an der Tour de France teilzunehmen. Mit dem Preis eines modernen Rennrades kann man sich in Entwicklungsländern ein Haus kaufen und eine Firma einrichten. Von der physischen Vorraussetzung halte ich die hervorragenden Läufer Ostafrikas oder Sherpas wesentlich geeigneter, die Tour der France zu überstehen.
PS.: Ich finde Doping nicht gut, aber ich finde auch jede Menge anderer Nutzung des medizinischen Fortschritts ebenfalls als ethisch bedenklich. Denken Sie bitte an die Möglichkeit der Leihmütter, der Samenspenden usw. Der Rahmen macht es. Grundsätzlich probiert die Menscheit alles aus was möglich ist und letztendlich vermarktbar und profitabel.
Stellen Sie sich vor, Sie machen die Erfindung Gehirne zu programmieren. Wäre es ethisch diese der Menschheit zur Verfügung zu stellen? Vermutlich nicht! Wieviel der Sportmediziner und Dopingexperten der sportlich hervorragenden DDR wurden zur Verantwortung gezogen? Die Debatte ist und bleibt scheinheilig solange aktives und passives Doping nicht konsequent und weltweit als Straftatbestand(Verbrechen) bewertet wird. Die Frage ist nur, wo sind die Grenzen? Leistungssteigernde Mittel gibt es auf allen Ebenen. Was ist das Verschreiben von Ritalin für "verhaltensauffällige" KInder? Nichts anderes als soziales Doping! Also nachdenken!
Bei dem ganzen Geschrei um Armstrong ist es aber verdammt ruhig um deutsche ehemalige Weggefähren und Funktionäre die sich doch sonst nie zu schade sind für mediale Selbstdarstellung.
Ich finde es miserabel auf Armstrong einzuschlagen, denn es ist das System Leistungssport was irreparabel kaputt ist.
Denn es zählt am Ende nur die Kohle.
Und die macht man nur effiezent und profitabel, wenn man sich mit der Pharmalobby einläßt.
die Erklärung Hagen Bosdorfs für Amstrongs Stakkatotrittfrequenz 100Kurbelumdrehungen /min war ja das intensive Indoorcycling. hahaha. Das hat schon damals niemand geglaubt. Beide Fahrer sauber, hätte ulle nicht eine tour gegen lance verloren, die Hebel wären sein Freund gewesen. Amstrong ist auch nur ein blöder Betrüger wie so viele andere auch, insofern lifestrong und in frieden.
Nicht nur der Redsport ist ein Hort von Dopingsündern, sondern der gesamte Leistungssport.
Darum interssiert mich schon lange all diese Dopingveranstaltungen nicht mehr.
Aber ich weiß auch, dass sehr viele Freizeitsportler sich selbst dopen, wer seine Gesundheit ausf Spiel setzen will, dem ist dann auch nicht mehr zu helfen.
Ich treibe jeden Tag Sport, das ohne zusätzliche Mittel, ich will damit eine Gesundheit und Leistungsfreude erhalten, Sport in den Medien Nein Danke.
HR
Lance Armstrong hat gehandelt wie jeder Elitesportler. Niemals wäre er sonst vorne mitgefahren. Und ist es nicht genau das, was wir verlangen? Immer höher, schneller, weiter - immer besser, um jeden Preis? Profisportler reißen sich täglich den Arsch auf, um uns - dem danach krakehlenden Publikum - immer neue Spitzenleistungen zu präsentieren. Sie sind genetische Ausnahmen, mit hartem Trainingspensum und unbändigem Willen. Das ist das Fundament ihrer Topleistung. Leistungssteigernde Mittel sind nur das Tüpfelchen auf dem i.
Ein Schritt zur Seite, um die Sache aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, täte vielen gut. Aber das bedeutete Mühe. Dann doch lieber einreihen und bequem im Windschatten der anderen Aasgeier kreisen.
Jeder, der den Finger erhebt gegen Lance Armstrong, Jan Ullrich, Ben Johnson und wie die angeblichen Sünder alle heißen, frage sich einmal selbst, was er täglich so alles gedankenlos konsumiert. Die Müdigkeit kommt? Schnell einen Kaffee. Die Haare fallen aus? Es gibt doch Finasteride. Die Konzentration schwächelt? Her mit dem Traubenzucker. Probleme mit der Libido? Testosteron. Menstruationsbeschwerden? Die Pille.
Gedopt wird überall, sogar beim Golfen. Und jeder, der glaubt, Rekorde im Profisport würden sauber aufgestellt, der kann ihn getrost abschicken, seinen Wunschzettel an den Weihnachtsmann.
Lance Armstrong präsentiert sich einem Milliardenpublikum und gibt seine Fehler zu. Dazu gehört Mut. Eine Eigenschaft, die viele der Lästerer nicht einmal gegenüber der eigenen Ehefrau aufbrächten. Aber bittet sie wenigstens um die Schneeschaufel, damit ihr vor der eigenen Türe schippen könnt. Ob unter der unschuldig weißen Schneedecke wohl irgendwo ein schmutziges Geheimnis schlummert?