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TV-Dopingbeichte: Armstrong nennt seine Sperre "Todesstrafe"

DPAKeine Aufklärung, keine Namen - der zweite Teil des Interviews von Lance Armstrong bei Oprah Winfrey hat nichts zur Erhellung des Themas Doping im Radsport beigetragen. Stattdessen ging es viel um die Befindlichkeiten des Ex-Stars. Seine lebenslange Sperre bezeichnete er mit markigen Worten.

http://www.spiegel.de/sport/sonst/do...-a-878487.html
  1. #1

    Livestrong Lance!

    Lance war und bleibt der unerreichte beste im Radsport. Dank ihm haben all die Funktionäre ihre Positionen und Gehälter. Er hat den Sport gemacht ähnlich wie Schummi Formel1. Schande die Legende so unwürdig zu behandeln. Naiv zu glauben, die anderen wären besser. Danke Lance!
  2. #2

    ....hochgewichs... Modesport

    Muss mich über diesen hochnäsigen Amerikaner nicht ärgern. Habe nie einen Wettbewerb dieser lausigen "Tour de France" im TV verfolgt!
  3. #3

    Das

    Das ist halt das Problem, wenn eine Talkmasterin das Interview macht, und kein Journalist. Deshalb hat der Dopingkriminelle sich wahrscheins auch dieses Silebertablett ausgesucht, um seinen unglaubwürdigen und berechneten Reueschleim abzusondern. Er ist ein widerlicher Fiesling par excellence, der sich doch bloss ärgert, dass das alles aufgeflogen ist. Schlimm.
  4. #4

    er spielt schon wieder!

    was für eine Terminologie was für eine Dramaturgie! Es ist alles nur Theater was Lance und Oprah abliefern. Geschnitten poliert frisiert meilenweit entfernt vom guten alten Reality TV! Lance macht sogar noch aus einer für ihn schier ausweglosen Lage Geld und Rehabilitation. Wahrscheinlich verkauft er sogar noch die TV Rechte seines letzten Interviews auf dem Sterbebett mit der letzten Ölung. Merkt er eigentlich nicht das er sich mit diesem Schachzug noch negativer outet?! Er könnte sich auch einen Tag am Ankunftsterminal von DFW mit einem Schild hinstellen wo drauf steht: "Ich bin ein Charakterschwein! " Diese Aktion ist der Versuch eines Befreiungsschlages aber es erinnert ein wenig an die von Otto Rehagel der die Situation auf dem Platz beim Relegationsspiel zwischen Düsseldorf und Berlin mit dem 2.Weltkrieg verglich. Auch er wurde danach als unglaubwürdig in die Versenkung geschickt aufgrund seiner Formulierungen. Manche Karten sollten diese sicher verzweifelten Menschen NICHT ausspielen vielleicht würde man ihnen dann sogar eher verzeihen aber so macht es Lance nur noch schlimmer. Er hat eine Metapher gewählt die für ihn gefühlt richtig aber taktisch völlig daneben ist! Ich würde aufgrund seiner medialen Auftritte seine lebenslange Sperre verdoppeln weil er damit gegen die Bewährungsauflagen verstoßen hat!
    Er ist und bleibt ein Lügner Betrüger und ein Charakterschwein der jetzt sogar noch die Urteilsfähigkeit seiner Richter kritisiert. Was kommt da noch von diesem Verbrecher? denn nichts anderes ist er ...bestenfalls ein geständiger Verbrecher der unverdient auch noch frei herum läuft anstatt für Jahre hinter Gittern zu verschwinden. Nein! Herr Armstrong lebt weiterhin sein Luxusleben mit allem wovon die träumen die er in all seinen Wirkungsjahren aus dem Weg geräumt und deren Leben er vernichtet hat. Was für ein Ignorant! Mit einem marginalen Restwert an Ehrgefühl hätte Lance sich schon längst selbst richten sollen! Aber er verurteilt und richtet lieber andere denn sich selbst!
  5. #5

    Keinen Deut hat er sich geändert...

    Habe Armstrong schon früher nicht gemocht und dieses "Geständnis" (da kann man nur lachen weil es eher eine Selbstinszenierung ist) macht ihn nicht sympathischer. Was für ein arroganter, selbstgefälliger Typ. Wie tief muss man eigentlich noch fallen, damit man endlich merkt, dass man tatsächlich nicht mehr auf dem hohen Ross sitzt?
  6. #6

    optional

    Was haben die Leute denn erwartet? Er hat zugegeben gedopt zu haben, mit den seinerzeit üblichen Mitteln und Methoden. Er hat es seine freie Entscheidung genannt. Er hat einige Menschen aus seinem direkten Umfeld um Entschuldigung gebeten. Wie Doping im Radsport funktioniert (hat) ist doch seit dem Festina-Skandal allgemein bekannt, sein System ist auf 1000 Seiten dokumentiert. Was wäre dem über die Medien noch hinzuzufügen? Was Armstrong nicht getan hat ist: Sensationsgier befriedigen.
  7. #7

    Auf ein Neues...

    Jetzt wird es erstrecht spannend, die ehrlich es die "Aufklärer" wirklich meinen oder ob sie für alles einen Sündenbock haben.
  8. #8

    Vorher mal nachgedacht?

    Es ist eben nicht die Todesstrafe, sondern nur "Lebenslänglich" - und warum sollte das nicht "redlich" verdient sein?

    Er hat ja nicht nur seinen Ehrgeiz befriedigt, sondern auch eine ganze Reihe von Menschen und Organisationen um einen Riesenhaufen Geld beschi**en.

    Dazu kommt, daß er als Ikone in seinem Sport wohl maßgeblich dazu beigetragen hat, daß dieser Sport so sehr in Verruf geraten ist, daß es frühestens in einer Generation zu reparieren sein dürfte.
  9. #9

    Wie konnte ein so Egoistischer mit asozialem Verhalten im Fahrerfeld überleben?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Keine Aufklärung, keine Namen - der zweite Teil des Interviews von Lance Armstrong bei Oprah Winfrey hat nichts zur Erhellung des Themas Doping im Radsport beigetragen. Stattdessen ging es viel um die Befindlichkeiten des Ex-Stars. Seine lebenslange Sperre bezeichnete er mit markigen Worten.

    Doping: Lance Armstrong nennt bei Oprah Winfrey keine Namen - SPIEGEL ONLINE
    Keine Reue, extreme Ich-Bezogenheit, Verhalten, das man als asozial bezeichnen muss:

    Wie kann ein solcher Mensch im Radsport überleben, wo jeder im Fahrerfeld, in dem die Fahrer auf Tuchfühlung mit hohem Tempo stunden- bzw. tagelang nebeneinander herrasen?

    Denn er lebt dort im Fahrerfeld davon, dass die anderen jede Sekunde auf ihn Rücksicht nehmen, ihm Hindernisse anzeigen, die er nicht sieht u.a..
    Jeder Radamateur, der einmal in einem solchen Feld mitgerollt ist, hat das hautnah erlebt.


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