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TV-Buch: Aufklärung in verzappelten Zeiten

Sieh an: Man kann also noch leidenschaftlich gegen die Blödheit der Mattscheibe kämpfen. Der Journalist Alexander Kissler rechnet in seinem Buch "Dummgeglotzt" mit dem Fernsehen ab - der Windmühlenkampf eines seltenen und einsamen Ritters.

http://www.spiegel.de/kultur/literat...645227,00.html
  1. #20

    Im Fernsehen nichts Neues

    Fein, noch ein Buch zum Thema. Frage ist, wie kann man eine Rezension über eine TV-Kritik schreiben, ohne Kalkofe zu erwähnen? Aber das nur am Rande. Die verzweifelte Bestandaufnahme dieses Werks ist jedenfalls sicher angebracht. Vor allem die Öffentlich-Rechtlichen lassen mich regelmäßig verzweifeln: Geronten-TV, wann immer man einschaltet. Wo sind innovative und/oder junge Formate? Wohin geht das ganze Geld? Warum diese Angst vorm Risiko, wenn nicht einmal wie bei den Privaten jedesmal um Werbeeinnahmen gezittert werden muss? Wir brauchen mutige Produzenten und Entscheider und dann eine kreative Liga, die entsprechende Sendungen entwickelt. Schaut auf die BBC!
  2. #21

    Ja ne is klar...

    Als ich die Rezension zur Hälfte durch hatte, las ich:

    Gleich im Vorwort stellt er das Resultat seiner TV-Expedition klar: Von den rund sieben Milliarden Euro, die das öffentlich-rechtliche Fernsehen pro Jahr an Gebührengeldern ausgibt, hat er "keine Minute erwischt, die den Aufwand gelohnt hätte". Auf das ZDF würde er gleich ganz verzichten.


    Sollten sie in der Rezension auch als Erstes schreiben,
    dann weiß ich gleich, weiterlesen lohnt nicht.
    Der Mann ist halt zu doof/faul zum Suchen!
    Von den Info-Sendern von ARD und ZDF hat er wahrscheinlich noch nie gehört...

    Nene, ich sollte auch mal ein Buch schreiben mit einem Thema, von dem ich überhaupt keine Ahnung habe...


    Dann schrieb noch einer:
    Fernseher habe ich (noch), aber seit meinem letzten Umzug zumindest die GEZ (für mich) entsorgt.

    Danke für diese Selbstanzeige! Ihre GEZ.
    Im Ernst, bisse getz auch noch stolz darauf, dass Du besch****?
    Erm Säu...
  3. #22

    wozu

    braucht man da ein buch?

    aber ich gebe zu, daß ich einiges vermisse. zum beispiel formel 1. leider wird das medium zur manipulation missbraucht, nicht nur zur verdummung. und leider frisst es zuviel zeit. da ist man doch lieber interaktiv im web unterwegs und gibt seinen senf in irgendwelchen foren ab.

    cheers!
  4. #23

    Ein bisschen GEiZ muss sein

    Zitat von snickerman Beitrag anzeigen
    Dann schrieb noch einer:
    Fernseher habe ich (noch), aber seit meinem letzten Umzug zumindest die GEZ (für mich) entsorgt.

    Danke für diese Selbstanzeige! Ihre GEZ.
    Im Ernst, bisse getz auch noch stolz darauf, dass Du besch****?
    Erm Säu...
    Wie immer du's zu nennen beliebst: Ich nenne es bürgerlichen Widerstand oder zivilen Ungehorsam. Gegen mafiöse Organisationen gibt's ein unveräußerliches, individuelles Notwehrrecht.

    Wer Computer zu "neuartigen Rundfunkgeräten" umfrickelt, hat kein Verständnis verdient.
  5. #24

    schon abGEZockt?

    Zitat von snickerman Beitrag anzeigen
    Dann schrieb noch einer:
    Fernseher habe ich (noch), aber seit meinem letzten Umzug zumindest die GEZ (für mich) entsorgt.

    Danke für diese Selbstanzeige! Ihre GEZ.
    Im Ernst, bisse getz auch noch stolz darauf, dass Du besch****?
    Erm Säu...
    Eine verbrecherisch arbeitende Organisation wie die GEZ, die ausländische Erasmus-Studenten mit Mahnbriefen überzieht, chronisch unterfinanzierten Schulen und Universitäten jeden Fernsehapparat, der dort für Videoaufführungen steht, in Rechnung stellt, und ein Heer skrupelloser Kopfgeldjäger unterhält, die auch vor Falschaussage und Hausfriedensbruch nicht zurückschrecken, kann man nicht "besch****en", sondern nur zu Recht boykotieren.

    Ich beziehe hier im SPON Forum regelmäßig Prügel, weil ich mich für unverzichtbare staatliche Institutionen und eine organisierte Gesellschaft ausspreche, aber bei der GEZ hört selbst bei mir der Spaß auf; besonders angesichts der Tatsache, dass jeder, der Steuern zahlt, dabei schon die Öffentlich-Rechtlichen mitfinanziert, ob er will oder nicht.
  6. #25

    .

    Wenn jemand ein Buch schreibt, in dem es heißt: "Von den rund sieben Milliarden Euro, die das öffentlich-rechtliche Fernsehen pro Jahr an Gebührengeldern ausgibt, hat er "keine Minute erwischt, die den Aufwand gelohnt hätte". Auf das ZDF würde er gleich ganz verzichten.", kann ich den Autor nicht mehr ernst nehmen. Mir reicht schon ein Blick in mein Doku-Archiv, um diesen Mann zu widerlegen. Zwar laufen die interessanten Sachen zu Zeiten, wo normalarbeitende Menschen schon im Bett liegen (vielleicht auch der Autor) und auch ARD und ZDF sind nicht meine Favoriten, aber es gibt Onlinevideorekorder und die kleinen Regionalsender. Vorhin lief beispielsweise eine Doku, wo endlich mal thematisiert wurde, worüber in der DDR kaum gesprochen wurde, obwohl jeder, der in einer Garnisionsstadt lebte, damit konfrontiert wurde: die Kriminalität unserer russischen Befreier und die Tatsache, dass sie stets unbestraft davonkamen.








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