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Turbo-Abiturienten nach Klasse 12: Wir Versuchskaninchen

Tausende Abiturienten haben das verkürzte bayerische Gymnasium absolviert - der erste G8-Jahrgang. Was aber hat die Reform gebracht? Womit hatten Lehrer und Jugendliche zu kämpfen? Auf SPIEGEL ONLINE berichten Schüler, die es wissen müssen: Sie haben beide Systeme kennengelernt.

http://www.spiegel.de/schulspiegel/0...781215,00.html
  1. #1

    .

    Nun, dann können unsere Schüler eben nicht am Donnerstag(!) schon mit den Disco-Besuchen anfangen. Wer mit dem Druck nicht klar kommt sollte sich mal überlegen ob er überhaupt auf ein Gym gehört.
  2. #2

    Wieso Turbo? Wieso Versuchskaninchen?

    Darf ich die Autoren erinnern, dass 12 Jahren in Sachsen und Thüringen nichts anderes kennen? Von einem "Turbo" zu sprechen, wenn jetzt von 13 auf 12 Jahre umgestellt wird, ist genauso vermessen wie die Bezeichnung "Versuchskaninchen". Die Abiturienten erproben kein neues Modell auf ihre Fähigkeit, sondern setzt nur das um, was Sachsen und Thüringer set Jahrzehnten praktizieren.
  3. #3

    Der Autor sollte nochmal die Kolumne von Bastian Sick lesen.

    Der Plural von Hobby ist nicht "Hobbies", sondern Hobbys.
  4. #4

    ...

    Was für ein Blödsinn! Auf der einen Seite bemängeln wir dass unsere Kinder mehr Psychopharmaka schlucken und auf der anderen Seite erhöht man den Druck um ein einziges Jahr zu sparen. Wissen braucht Zeit zur Entfaltung, was erreicht unsere Gesellschaft damit? Sind wir jetzt schon soweit dass man vielleicht auch noch einen Turobkindergarten dransetzt?
  5. #5

    ...

    In der DDR, in Sachsen und in Thüringen verließen/verlassen die Schüler nach 12 Jahren die Schule mit dem Abitur und es geht/ging auch. Die Schüler, Lehrer und Eltern sollen sich mal nicht so zickig anstellen.

    Im Osten hatten wir einen Witz: warum gehen im Westen die Kinder 13 Jahre Schule? Antwort: da ist noch ein Jahr Schauspielunterricht mit bei.
  6. #6

    Können die "Pädagogen", welche ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Tausende Abiturienten haben das verkürzte bayerische Gymnasium absolviert - der erste G8-Jahrgang. Was aber hat die Reform gebracht? Womit hatten Lehrer und Jugendliche zu kämpfen? Auf SPIEGEL ONLINE berichten Schüler, die es wissen müssen: Sie haben beide Systeme kennengelernt.

    http://www.spiegel.de/schulspiegel/0...781215,00.html
    ... dieses Chaos angerichtet haben, eigentlich haftbar gemacht werden?

    Können Schüler, denen hier unter Umständen der Lebenslauf beschädigt wurde, Schadenersatz einklagen?

    Oder verstecken sich die Verantwortlichen hinter irgendwelchen Unantastbarkeitsgesetzen?
  7. #7

    Lieber aussieben anstatt fördern

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Was aber hat die Reform gebracht? Womit hatten Lehrer und Jugendliche zu kämpfen?
    Nichts außer Stress! In Bayern ist herrscht das Motto: "Lieber aussieben anstatt fördern".

    Nicht umsonst hat Bayern die niedrigste Abiturientenquote (Allgemeine Hochschulreife) im Vergleich zu anderen Bundesländern.

    Die bayerische Schulpolitik ist schlichtweg eine Katastrophe!
  8. #8

    ...

    Naja, das es schwierig ist, wenn man von einem System in das andere rutscht, halte ich für recht normal. Reibungslose Umstellung funktioniert halt eher selten. Allerdings kann ich nicht glauben, dass der Stress bei 12 Jahren angeblich so viel höher sein soll. Ich hab in Thüringen mein Abi gemacht und dort gab es immer nur 12 Jahre, zumindest weiß ich von nichts anderem. Im Studium hab ich dann festgestellt, dass trotzdem nicht viel weniger durchgenommen wurde als in Bayern oder anderen Bundesländern mit 13 Schuljahren.
  9. #9

    =)

    Schön, das in Zeiten wie diesen auch noch über solche "langweiligen" aber höchst wichtigen Themen berichtet wird!
    Schreibstil ist, wie bei allen Spiegel-online Artikeln, nicht so meins. Kommt mir ein wenig (!!) Boulevardpressenmäßig rüber...








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