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TÜV-Reform: Neue Regeln bei der Kfz-Hauptuntersuchung

dapdZum 1. Juli ändern sich Bestimmungen bei der Kfz-Hauptuntersuchung (HU). Unter anderem sind Prüfer dann zu Probefahrten verpflichtet. Die wichtigsten Neuerungen betreffen aber das Fälligkeitsdatum.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...840832,00.html
  1. #60

    Zitat von ironassi Beitrag anzeigen
    Erklären Sie mir bitte, warum so ein Fall vor Gericht gehen sollte?
    Zur Erklaerung gibts eine zu 100% wahre "Geschichte":

    Ein enger Verwandter von mir geriet mit seinem Motorrad in eine Verkehrskontrolle. Die Beamten drehten bei der Geraeuschmessung den Motor hoch und der auf der Maschine sitzende Polizist muss wohl irgendwie an den Schalthebel gekommen sein was mit Totalschaden der Maschine endete. Gott sei dank kam kein Mensch dabei zu Schaden.
    Das ist jetzt ueber 10 Jahre her und der Besitzer der Maschine ist immer noch nicht voll entschaedigt. Bis er den ersten Cent gesehen hat verging mehr als ein Jahr.
    Der hinzugezogene Anwalt bestaetigte dass das beileibe kein Einzelfall war/ist.
    Natuerlich koennte ich mir vorstellen, dass man von der Berufshaftpflicht eines Tuevpruefers leichter Geld bekommt als von der Polizei.
    Ein "piece of cake" ist es aber ziemlich sicher trotzdem nicht.
  2. #61

    Zitat von ironassi Beitrag anzeigen
    (...)

    Bei Krafträdern wird bei einer Probefahrt mit angemessener Geschwindigkeit die Bremse geprüft und durch einige hundert Meter Fahrt auf Auffäligkeiten im Bereich des Fahrverhaltens oder der Bedienung geachtet, niemand drischt das Fz (...)
    Unsinn

    Ich erinnere mich noch gut an den TÜV-Prüfer der mit meinem Gespann auf eine Rampe zuraste, den Seitenwagen da rauf laufen ließ, auf zwei Rädern weiter fuhr, und ihn dann aus ein Meter Höhe auf den Boden krachen ließ. Als er mich mit offenem Mund da stehen sah, hielt er das wohl für ein Zeichen von Bewunderung, und meinte, das habe er noch bei der Wehrmacht gelernt.
    Nur seine anwesenden Kollegen hinderten mich einige gesichtsverändernde Maßnahmen an ihm vor zu nehmen. Ist zwar schon ein paar Jahre her, aber seit dem meide ich die Typen vom TÜV wie die Pest.
  3. #62

    Zitat von phekie Beitrag anzeigen
    "In den Tuev-Bestimmungen steht ausserdem dass das kfz zerstoerungsfrei geprueft wird. Mit einer Probefahrt ist das nicht mehr der Fall. Meine Innenausstattung verschleisst, die Reifen werden abgefahren und die Pedale erfahren Abrieb".
    Ja und? Zerstörungsfrei, nicht verschleissfrei heisst es da
    Ernstgemeint?

    Waren sie mit ihrem KFZ schon einmal in einer Werkstatt?
    Die rufen sie nicht an und fragen: "Herr Maier fahren sie bitte ihr Fahrzeug auf die Hebebühne, ....von der Hebebühne, ....mit dem Meister zur Endabnahme"
    Die Prüfung wird so ablaufen wie bisher..der Prüf.Ing. fährt das Fahrzeug selber in die Prüfhalle, lenkt dabei einmal komplett nach rechts und links, fährt vom Bremsenprüfstand auf die Bühne und weiter zum AU-Stand und wieder aus der Halle raus. Fertig aus.
    So manch Kleingeist glaubt tatsächlich die würden ausgeprägte Probefahrten damit machen.
  4. #63

    Zitat von telegen500 Beitrag anzeigen
    Ernstgemeint?

    Waren sie mit ihrem KFZ schon einmal in einer Werkstatt?
    Die rufen sie nicht an und fragen: "Herr Maier fahren sie bitte ihr Fahrzeug auf die Hebebühne, ....von der Hebebühne, ....mit dem Meister zur Endabnahme"
    Die Prüfung wird so ablaufen wie bisher..der Prüf.Ing. fährt das Fahrzeug selber in die Prüfhalle, lenkt dabei einmal komplett nach rechts und links, fährt vom Bremsenprüfstand auf die Bühne und weiter zum AU-Stand und wieder aus der Halle raus. Fertig aus.
    So manch Kleingeist glaubt tatsächlich die würden ausgeprägte Probefahrten damit machen.
  5. #64

    Zitat von telegen500 Beitrag anzeigen
    Ernstgemeint?

    Waren sie mit ihrem KFZ schon einmal in einer Werkstatt?
    Die rufen sie nicht an und fragen: "Herr Maier fahren sie bitte ihr Fahrzeug auf die Hebebühne, ....von der Hebebühne, ....mit dem Meister zur Endabnahme"
    Die Prüfung wird so ablaufen wie bisher..der Prüf.Ing. fährt das Fahrzeug selber in die Prüfhalle, lenkt dabei einmal komplett nach rechts und links, fährt vom Bremsenprüfstand auf die Bühne und weiter zum AU-Stand und wieder aus der Halle raus. Fertig aus.
    So manch Kleingeist glaubt tatsächlich die würden ausgeprägte Probefahrten damit machen.

    Genau so isses!

    Die 8 km/h werden bei jedem Fahrmanöver erreicht; Sinn und Zweck ist in erster Linie zu erreichen , dass der Prüfer/PI im Auto sitzt und nicht irgens ein Hansel von der Werkstatt!
  6. #65

    Wechselkennzeichen

    Auch diese völlig unnötigen Wechselkennzeichen werden eingeführt.Hier wird wieder einmal der Autofahrer betrogen mit unüberlegten Tatsachen.Zwei Autos fahren,zweimal die gleiche KFZ Steuer zahlen,aber wer den 2. Wagen auf der Straße abstellt wird bestraft.Hätte man einfach das Modell aus Österreich oder der Schweiz übernommen so wäre den Haltern ein Gefallen getan,aber wie so oft nur unüberlegt abgezockte Schikane von Politikern die keine Ahnung haben.
  7. #66

    Lobbyarbeit!!!

    Bekannt ist das die jährliche HU (Hauptuntersuchung) schon seit Jahren von den Überwachungsorganisationen gefordert wird. Mit entsprechenden Statistiken wurde und wird diese Forderung untermauert. Ab 2015 soll angeblich über eine EU-Einheitliche Fahrzeugüberwachung nachgedacht werden (siehe http://www.sachverstaendigentag21.de/downloads/03_Wolz.pdf) Da es schon in einigen EU Mitgliedsstaaten eine jährliche technische Untersuchung von Fahrzeugen gibt, wird eine entsprechende Regelung in Deutschland wahrscheinlich kommen.
    Es müssen also Gründe (Statistiken) für diese Regelungen geschaffen werden. Der erste Schritt ist schon getan und tritt ab dem 1.7.2012 in Kraft (Quelle:http://www.bundesrat.de/nn_8396/SharedDocs/Beratungsvorgaenge/2011/0801-900/0843-11.html?__nnn=true).
    Die neue HU-Richtlinie soll angeblich die Idee eines Herrn Braun sein. Seinen erstaunlichen Lebenslauf kann man auf der folgenden Internetseite finden (Quelle: http://www.tuv.com/de/deutschland/ueber_uns/organisation_gremien/vorstand_berlin_brandenburg_pfalz_ev/braun/prof_dr_ing_habil_bruno_o_braun.jsp)
    Die neue HU-Richtlinie beinhaltet nicht nur die Aufhebung der unsinnigen Rückdatierung
    sondern auch eine strengere Mängeleinstufung. D.h. mehr Erhebliche Mängel (Durchfaller).

    Beispiele: 1)Alle Kennzeichenleuchten kaputt (als einziger Mangel) --> durchgefallen

    2) 1 Rückstrahler (z.B. Anhänger) hinten beschädigt (Ecke abgebrochen)--> durchgefallen

    3) 1 Rückstrahler (z.B. Anhänger) hinten fehlt --> geringer Mangel Plakette wird erteilt

    Meine Meinung: Das hat nichts mehr mit Sachverstand zu tun. Auch die 20%ige Erhöhung der HU-Gebühr bei einer Überziehung des HU-Termines um mehr als 2 Monate ist meiner Meinung nach unzulässig und technisch nicht Begründbar. In der oben genannten Quelle (www.bundesrat.de...) wird die 20%ige Erhöhung mit einem zu unterstellenden erhöhten Untersuchungsaufwand begründet, da lt. Bundesratsbeschluss den Fahrzeugen, die den HU-Termin überschritten haben, unterstellt wird mehr Mängel zu haben als zum fristgemäßen HU-Termin. Es wurden dazu Pflichtuntersuchungspunkte der alten HU-Richtlinie zu Ergänzungsuntersuchungspunkten der neuen HU-Richtlinie gemacht (Vergleiche folgende Quellen: http://www.buzer.de/gesetz/10146/a175991.htm und http://www.buzer.de/gesetz/2423/a34281.htm). Pflicht- und Ergänzungsuntersuchungspunkte überschneiden sich und sind somit zum größten Teil nicht klar trennbar.
    Beispiel: An einem ungebremsten 750kg PKW Anhänger Ergänzungsuntersuchungen durchzuführen wird schwierig bzw. ist nicht möglich. Damit fällt die Begründung für die 20%ige Erhöhung der HU-Gebühr weg. Da die erhöhte Gebühr für alle Fahrzeugarten gleichermaßen gilt ist die erhöhte HU-Gebühr eine reine Strafgebühr für den Halter des 750kg PKW Anhängers. Wenn der Anhänger 3 Monate vor dem Fälligkeitsmonat zur HU vorgestellt wird müsste die HU billiger werden, da man unterstellen kann dass der Anhänger mit weniger Mängel behaftet ist als zum fristgemäßen HU-Termin.
    Außerdem hatten die Prüfingenieure bisher immer die Möglichkeit bei technisch kritischen Fahrzeugen im eigenen Ermessen Ergänzungsuntersuchungen durchzuführen und das ohne die HU-Gebühr zu erhöhen.

    Gegen diese Strafgebühr muss also unbedingt Widerspruch eingelegt werden, da es offensichtlich "Abzocke" ist.Die Überwachungsorganisationen kommen mit ihrer Lobbyarbeit zum Erfolg (siehe die Anlage VIIIe StVzo). Eine "Laufleistungssatistik" soll lt. der Anlage VIIIe StVzo erstellt werden. Die Folge wird die 1-jährige HU sein.
    Aber Dank der Lobbyarbeit dürfen wir für z.B. einen ungebremsten 750kg Anhänger - den man gerne mal vergisst pünktlich zur HU vorzuführen - 20% mehr zahlen.
    Ich bedauere den Prüfingenieur der gegen seinen Sachverstand diese Vorgaben umsetzen muss.
  8. #67

    Na, das wird ein Spaß...

    erstens zerlegt er mir die Karre beim Airbagtest und dann
    zahle ich den Aufschlag nicht, denn der gehört ja nicht dem TÜV, sondern ist als Strafe/Bußgeld oder was auch immer an den Staatt abzugeben. Ist das anders, zieh ich vor den Kadi! Da wollen wir dann mal sehen...
  9. #68

    Zum Probefahren verpflichtet ? Haha :))

    Während meiner Mopped und Schrauberzeit, gab es sowohl beim TÜV selbst, als auch bei der Außendienststelle des TÜVs, also in Werkstätten, selbst in Mietwerkstätten ( also " Hobbywerkstätten " ) einige Koriphäen, denen der KFZ-Schein und ein entsprechendes Entgeld genügte, den TÜV-Stempel in den Schein zu drücken.
    Die Plakette gabs in die Hand gedrückt, und den Rat dazu, diesen im Einklang mit dem nächsten Prüftermin auf das Kennzeichen zu kleben.

    Letztmalig 2007 in Anspruch genommen.
    So viel zur " Probefahren " . ;))
  10. #69

    optional

    Ich bin nur froh, das ich dieses super perfekte Deutschland verlassen habe, meine Heimat, wo ich nur laufend gegängelt und wie ein Baby behandelt werde. Ich bevorzuge, in einem sogenannten ' Unterentwickelten Land' zu leben. Diese Abzocke kann ich nicht mehr mit ansehen. Deshalb, hackt nicht auf dem Hartz 4 Empfänger herum, der macht es richtig, braucht kein Auto, um zur Arbeit zu fahren. Hackt auf diese Politiker und ihre Vasallen herum, die uns für 3 Euro mehr die Stunde das Leben komplizierter und sehr schwer machen.








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