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Tscheljabinsk nach Meteoritenhagel: Aufräumen in der Stadt der tausend Scherben
AFP/ 74.RUTag eins nach dem Meteoritenhagel im Ural: Die Bewohner von Tscheljabinsk räumen die Trümmer weg und sind heilfroh, dass die kosmische Attacke keine noch schlimmere Katastrophe verursacht hat. Nur vor einer möglichen Strahlenbelastung haben viele Angst.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...-a-883832.html
- #20 17.02.2013 11:54 von
36346456
[QUOTE=j........................................... .................................
Wer gibt Ihnen eigentlich die Sicherheit das ein Meteorit nicht extrem strahlen kann? Das Ding kommt von irgendwoher aus dem Weltraum und schert sich nicht um die Dinge, die wir auf der Erde kennen.
Vielleicht gibt es im Weltraum Strahlungen die wir auf der Erde nicht kennen?
Aber stumpfsinniges Bashing liegt Ihnen offensichtlich eher.[/QUOTE]
na ja, es ist ja nicht der erste Treffer. Bisher war kein extrem strahlender dabei. Starke Strahlung und sehr altes Material schließen sich zumindest tendenziell aus. - #21 17.02.2013 17:45 von
- #22 18.02.2013 02:37 von
Verstahlt in Russland
Ich persönlich fand der Beitrag sehr gut und sehr kreativ!
Und wir sollen alle hier zu Spenden für die armen Menschen dort auffordern,besonders SPON!
Jede alte Fensterscheibe soll jetzt schon auf den Weg nach Russland sein,vielleicht nehmen die auch einige Tonnen Altglas aus den Glascontainer?
Besser noch wir bieten noch einige Millionen Arbeitplätze,Europa als EU hat genügend Platz!
Die Verbannung in Russland sein Leben zu fristen und dazu irgendwelchen Müll auf den Kopf zu kriegen,ist schon hart.
Wahrscheinlich müssen die meisten jetzt auf ihren Arbeitsplatz schlafen,da dort wenigstens die Heizung funktioniert!
Es ist eh schon eine Strafe im Winter in Russland zu leben,Nord Europa macht im Winter ja auch keinen Spass.
Dagegen ist Mallorca Gold.
Die aus England,Schweden,Finnland oder Deutschland,können davon ja auch ein Lied singen,außer Fabrik,Bett und Supermarkt nichts von ihnen Leben zuhaben.
Aber liebe Menschen aus den Ural vergesst nicht,
in Griechenland,Spainen und Italien herrschen ganz andere Temperaturen und ein besseres Klima! - #23 18.02.2013 07:55 von
- #24 18.02.2013 08:00 von
Dann wäre er aber nicht über Tschebeljansk expoldiert
Bei dem Kurs eher einige hundert Kilometer weiter. Vielleicht sogar im Pazifik. Dann hätte es einen richtigen Tsunami gegeben evt. inkl. einiger zusätzlicher Katastrophenszenarien.
Davon abgesehen: hätte der Meteorit einie Sekunde länger aushgalten oder wäre etwas früher explodiert oder hätte beim Eintritt nur leichtn seinen Winkel geneigt, wäre er vielleicht über der menschenleeren Tundra explodiert und nicht gerade über einer Millionenstadt.
Aber "hätte, hätte, hätte": gibt vielö Raum für Spekulationen. - #25 18.02.2013 08:04 von
Mal abgesehen davon...
Selber wenn ein kleinerer Meteorit mit einem Bruchteil der Sprengkraft der Hiroshima-Bombe ein deutsches AKW direkt treffen würde, würde von dem AKW auch nichts mehr übrigbleiben.
Und die Sicherheitsbeteuerungen wären auch nicht geringerer:
"Kommt schon Leute es gibt gar nichts zu sehen." - #26 18.02.2013 09:14 von
Gut dass der Kalte Krieg vorbei ist...
Die Menschheit hatte schon ein Riesenglück, dass der Meteorit nicht vor - sagen wir mal 30 Jahren - eingeschlagen ist. Wie die Verantwortlichen angesichts der angespannten Situation und der nicht so weit entwickelten Technologie reagiert hätten? Es wäre schon eine Ironie der Geschichte, wenn der Mensch letztlich durch einen winzigen Bruchteil dessen ausglöscht worden wäre, was die Dinosaurier vernichtet hat...
Umgekehrt: Was passiert wohl, wenn mal ein Meteorit in Kaschmir oder dem Iran einschlägt?
Eine Bemerkung am Rande: Es ist immer wieder ernüchternd, wie Viele auch angesichts solcher kosmischer Ereignisse immer noch in nationalen Grenzen denken und stets betonen, dass in diesem Fall Russland getroffen wurde und Tscheljabinsk 1600 km von Moskau entfernt ist. Als ob sich Meteoriten um Landesgrenzen scheren! Genausogut hätte man die Entfernung Berlin - Tscheljabinsk nennen können: 3600 km. Angesichts der Erdumfangs von 40000 km ist das nicht so viel... - #27 18.02.2013 10:13 von
- #28 18.02.2013 11:26 von
.
Ich halte es nicht für unwahrscheinlich, dass die Bewohner sich Sorgen machen. Nicht weil irgendjemand meint, der Meteorit habe radioaktives Material freigesetzt, bloß weil er explodiert ist. Auf so einen Unfug kommen nur ihrerseits fanatisch ideologische Kritik-Kritiker, um in (den Unfug), dann ihren Gegnern vorzuwerfen (was in etwa so sinnvoll ist, wie den Katholiken vorzuwerfen, sie glaubten, die Erde sei eine Scheibe --> http://de.wikipedia.org/wiki/Flache_Erde#Sp.C3.A4tantike_Unterst.C3.BCtzung_der _Scheibenform_oder_Kritik_der_Kugelform). Vielmehr leben diese Menschen in einer Region, die bereits schlechte Erfahrungen gemacht hat (http://de.wikipedia.org/wiki/Kerntechnische_Anlage_Majak), un dbeobachteten ein explodierendes Objekt, dass bei ihnen zu hohen Sachschäden inklusive eingestürzter Fabrikhallen führte, und dessen Trümmer dann in Richtung besagter, maroder Anlage flogen. Ganz ehrlich: Da würde ich mir auch Sorgen machen. Und wenn es alle locker nähmen, und nach drei Wochen stellt sich raus, dass die Erschütterung doch ein ventil zerlegt hat, dann ist das geschrei wieder groß, wie unverantwortlich dort mit strahlendem Material umgegangen wird. Also mal den Gang rausnehmen alle miteinander, und hoffen, die Leute kriegen ihre Fenster abgedichtet bei den Temperaturen.
- #29 18.02.2013 11:48 von
moment...
Kurz nachrechnen: Wieviele Prozent der Grundfläche sind von AKW bedeckt, und wieviele kosmische Körper erreichen pro Jahr und Quadratmeter überhaupt den Boden? Und, für diesen Fall interessant, wieviele pro Jahr und Quadratmeter mit ausreichend kinetischer Energie? ( Neuschwanstein I-III fielen wohl einfach nur noch so - plumps- auf den Boden, genau wie das Teil im Sudan).
So, und nach dieser Überschlagsrechnung haben wir einen Begriff von der Eintrittswahrscheinlichkeit dieses Ereignisses, und können uns überlegen, ob es nicht pragmatisch ist, über Vorkehrungen und Maßnahmen erst dann nachzudenken, wenn das Produkt aus Schadenssumme und Eintrittswahrscheinlichkeit ein gewisses Maß übersteigt.
Und da kann man dann sinnvoll Mittel freimachen. Ansonsten hyperventiliert man nämlich nur noch vor Befürchtungen, und kann nur witzlose Lulu-Maßnahmen treffen, weil einem für die sinnvollen das Geld fehlt, weil man immer überall "was machen" muss.
Nachtrag: Im Falle AKWs hörte man ja immer von "einer Kernschmelze in 100.000 Jahren". Leider gilt das nur pro Reaktor. Malgenommen mit der Zahl der in Betrieb befindlichen Reaktoren ergibt das etwa eine Schmelze in 25 Jahren, und das ist ziemlich genau das, was wir bekommen haben. Und es zeigte sich, dass die dann eintretende Schadenssumme immer noch so bedenklich ist, dass sie die zivile Kerntechnologie zur Energiegewinnung insgesamt suspekt erscheinen lässt.
Mahlzeit.
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