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"Trust Me, I'm Lying": Ein Medien-Manipulator packt aus

Lügen, bestechen, einwickeln - kaum mehr nötig, um fabrizierte Geschichten in die Medien zu schmuggeln. In seinem Buch "Trust Me, I'm Lying" verrät PR-Berater Ryan Holiday, wie sich Journalisten und Blogger austricksen lassen. Eine scharfe Analyse der Blog- und Medienlandschaft in den USA.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...854531,00.html
  1. #1

    Nur in den USA?

    Lieber SPON, wenn sie irgendwann mal ihre rosarote Brille absetzen, dann würden sie feststellen, dass die USA wohl noch sehr realistisch ist gegenüber hierzulande...

    Andererseits, vllt. wollen sich die Journalisten ja austricksen lassen...

    Das können sie dann auch gerne wegzensieren, wollte nur mal mitteilen, dass es auch hierzulande wohl eine wachsende Zahl Menschen gibt, die anfangen, sich so ihre Gedanken zu machen...
  2. #2

    Und das ist nur die Spitze des Eisbergs.
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Denn mit dem Abschreiben von Meldungen, die wiederum bereits abgeschrieben sind, lässt sich vielleicht ein wenig Geld verdienen - aber noch viel mehr Vertrauen verspielen.
    Ein Prinzip, dass Spon bestens bekannt sein dürfte.
  4. #4

    Von der Fehlmeldung zur "Tatsache"

    Zitat von alnemsi Beitrag anzeigen
    Ein Prinzip, dass Spon bestens bekannt sein dürfte.
    Auch das Prinzip, aus einer unbestätigten information schrittweise zu Tatsachen- Behauptungen zu kommen, und diese als Tatsachen zu wiederholen, dürfte nicht unbekannt sein.

    Das praktische Beispiel:
    wer kann mir erklären, dass die ersten Massaker- Videos über die Londoner Beobachtungsstelle verbreitet bereits am Nachmittag des 25. Mai verbreitet wurden. Das passt weder zu den SPON-Meldungen/ Kommentaren noch zu den als Tatsachen sich entwickelnden Artikeln über die Schuldzuweisungen.
  5. #5

    Auch interessant 'Bad Science' von Ben Goldacre. Darin wird erklärt wieso es in Wissenschafts- und Gesundheits-Artikel in den Medien immer wieder zu so seltsamen Schlagzeilen wie 'Rotwein schützt vor Herzkrankheiten' usw. kommt.
  6. #6

    Zitat von alnemsi Beitrag anzeigen
    Ein Prinzip, dass Spon bestens bekannt sein dürfte.
    Dachte ich mir auch sofort.
    Weil SPON ja das symbol für seriösen Journalismus ist...SPON springt doch ganz genauso auf jedes bescheuerte Topthema auf dass Aufmerksamkeit verspricht und verbreitet gezielt Meinungen mit versteckter Färbung um Empörung und Hysterie hervorzurufen. Sowas bringt Leser und Leser bringen Geld.

    Seriösen Journalismus könnte es nur dann geben wenn die Journalisten unabhängig wären. Sind sie bei SPON und allen privaten Medien ganz bestimmt nicht. Hier rennen sie dem Geld hinterher.

    Glaubwürdiger sind die öffentlich-rechtlichen. Zumindest bestimmte Formate daraus.
  7. #7

    Dann sollte SPON mal beginnen, seriös und wahrheitsgemäß zu berichten und sich nicht ständig irgendwelchen mächtigen Lobbyisten beugen. Die beginnen ihre Kampagnen nämlich auch im Internet und landen schlussendlich in den bekannteren Medien.
  8. #8

    an die eigene nase packen

    auf SPON gibt es HAUFENWEISE Texte, die von PR-Agenturen stammen (manchmal auch Promo-Artikel vom Journalistenkumpel), und die von der Redaktion ungeprüft durchgewunken werden. Hier nur drei Beispiele:

    Foliatec präsentiert farbige Sprühfolie für die Autofelge - SPIEGEL ONLINE

    Präsentationen: PowerPoint ist nicht schuld - SPIEGEL ONLINE

    DJ Fetisch aus Berlin, sein Projekt Terranova, das Album "Hotel Amour" - SPIEGEL ONLINE
  9. #9

    Alter Hutmindest

    Ich weiss nicht, was an dem Buch von Ryan Holiday wirklich neu sein soll.
    Zumindest die Methodiken, die hier im SPON-Artikel beschrieben werden, wendet die BILD-Zeitung doch schon seit über 40 Jahren an.


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