Ungefähr so glaubwürdig wie der Trump-Tower in Stuttgart...
Im übrigen, Trump ist nicht Milliardär. Sehr wohlwollende Berechnungen von Forbes & Co schätzen sein Vermögen auf zwischen 500 und 750 Mio $. Know your facts.
Brian MorganEinen Mega-Golfplatz zu bauen, der Politikerkarrieren zerstört, Anwohner entzweit und Horrorsummen kostet? Das ist wohl nur einem gelungen: dem US-Milliardär Donald Trump. In Schottlands Küstenlandschaft soll nun der schönste Kurs der Welt liegen - doch der Ärger geht weiter.
http://www.spiegel.de/reise/europa/0...849051,00.html
Ungefähr so glaubwürdig wie der Trump-Tower in Stuttgart...
Im übrigen, Trump ist nicht Milliardär. Sehr wohlwollende Berechnungen von Forbes & Co schätzen sein Vermögen auf zwischen 500 und 750 Mio $. Know your facts.
Wie reich jemand ist kann man nur schätzen und bei Trump reichen die halbwegs seriösen Schätzenungen von 700 Millionen $ (Deutsche Bank) bis 2,7 (Forbes 2011) Milliarden.
Schätzungen von Ihm selbst sind wohl kaum seriös und irgendwelche Journalisten die für ein kritisches Buch eine vermögensthese aufstellen wohl auch nicht.
Was man wohl sagen kann, ist das dieser Mann mit Goldenen Löffeln geboren wurde und immer da war wenn es einer region oder Stadt dreckig ging um Investitionen mit Steuervorteilen zu finanzieren.
Das ist nunmal der Vorteil wenn man Kohle hat.
Und seriöse Geschäftsleute melden auch nicht alle 10 Jahre Insolvenz an.
...aber bei den Windverhältnissen doch kaum für Wettkämpfe geeignet.
Da dürfte Schottland bei weitem genug bessere Plätze haben.
Überhaupt ist doch die Idee, eine Golfanlage ausgerechnet in dem Land, in dem der Sport erfunden wurde, doch in etwa so als würde man versuchen, Kühlschränke an Eskimos zu verkaufen.
Wer erleben will, wie ein neuer Links Golfkurs A) in Harmonie mit der Natur (unter strengsten Auflagen der SSSI) errichtet werden kann und B) mit dem Einverstaendnis, in Zusammenarbeit und dem Wohlwollen der ansaessigen Bevoelkerung sollte sich mal den¨'greenest golf course in Great Britain' ansehen, naemlich den Machrihanish Dunes im Suedwesten Schottlands (http://machrihanishdunes.com/golf/the-course/).
Mein Wissensstand ist, dass Top-Golfer niemals bei einem wichtigen Turnier einen so "gefährlichen" Platz spielen würden. Denn auch denen unterlaufen suboptimale Schläge und die sind auf diesem Platz wohl tödlich.
Würden sie schon. Fragen sie mal die Pros, wie sie dieses Jahr in Lytham & St. Annes zurecht kamen oder vor ein paar Jahren auf Carnoustie. Ein Meter am Fairway vorbei und so gut wie unspielbar im rough. Deshalb hat auch kaum einer den Driver bei der diesjährigen British Open benutzt.
Als jemand der dort aufgewachsen ist, sehe ich diese Entwicklung von neuen Linksplätzen der Superlative mit gemischten Gefühlen. Dieser dürfte der 8te oder 9te sein, der in den letzten 20 Jahren eröffnet wurde. Wie im Artikel steht, locken sie die Reichen aus aller Welt an. Sie folgen alle dem gleichen Rezept: US style Country Club, mit 5 Sterne Hotel und Ferienhäuschen zu Preisen, die das internationale Jet-Set anlocken möchte. Aber...Schottland ist nun mal nicht Florida oder die Algarve. Das Klima ist rauh und ausserhalb dieser Millioinärsghettos gibt es nun mal nicht viel für den durchschnittlichen Neureichen oder seiner gelifteten Botox Frau. Aberdeen ist ganz nett, aber nicht gerade Puerto Banus oder Boca Raton! Gucci, Prada etc. pp sucht man dort vergeblich.
Gab es nicht vor 20 Jahren einen Hollywood-Film mit etwa diesem Inhalt:
Amerikanischer Milliardär will die Schotten mit Kapitalismus beglücken. Aber für das Happy End lässt sich sein Adlatus lieber von einer Schottin und der Milliardär (er ist zu alt für Frauen) von der schottischen Landschaft beglücken.