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Trotz US-Aufklärung: Afghanische Soldaten verweigern Nachteinsätze

Getty ImagesBei Nachtangriffen in Afghanistan sterben häufig auch Zivilisten. Nun wehrt sich das lokale Militär offenbar gegen diese Art der Kriegführung. Immer öfter lassen die Einheiten die nächtlichen Attacken ausfallen - auch gegen den Rat der US-Armee.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...832792,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bei Nachtangriffen in Afghanistan sterben häufig auch Zivilisten. Nun wehrt sich das lokale Militär offenbar gegen diese Art der Kriegführung. Immer öfter lassen die Einheiten die nächtlichen Attacken ausfallen - auch gegen den Rat der US-Armee.

    Afghanisches Soldaten verweigert immer öfter Nachteinsätze - SPIEGEL ONLINE
    Ist doch klar.
    Denen dämmert eben langsam, dass die Taliban in wenigen Jahren wieder an der Macht sind.
    Insofern versucht man sich jetzt schon mit denen zu arrangieren und nicht zu sehr unangenehm aufzufallen.
  2. #2

    Keine Nachteinsätze. Sicher. Viel einfacher kann man's den Taliban ja nicht machen. Jetzt gibt's schon tägliche Schonzeit nach Stundenplan.
  3. #3

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bei Nachtangriffen in Afghanistan sterben häufig auch Zivilisten. Nun wehrt sich das lokale Militär offenbar gegen diese Art der Kriegführung. Immer öfter lassen die Einheiten die nächtlichen Attacken ausfallen - auch gegen den Rat der US-Armee.

    Afghanisches Soldaten verweigert immer öfter Nachteinsätze - SPIEGEL ONLINE
    Ist doch klar, dass die nachts nicht kämpfen wollen, denn alle 2-3 Tage sterben Zivilisten bei US-Luftangriffen, weil sie zu blöd sind in der Nacht die Häuser auseinander zu halten...
  4. #4

    Omg

    So schnell kann man in schlechte Gesellschaft geraten:

    Da wird von afganischen Soldaten berichtet, die aufgrund der zu hohen Wahrscheinlichkeit, das Zivilisten verletzt werden könnten, Einsätze ablehnen, und hier wird ihnen sofort Kollaboration mit den Taliban vorgeworfen. Mit anderen Worten: Wer nicht bereit ist, unschuldige Frauen und Kinder zu gefährden, um den Taliban einzuheizen, ist ein Sympathisant.
  5. #5

    optional

    .......wenn die Nato Truppen abgezogen sind,haben sie für die Taliban über 10 Jahre Entwicklungshilfe geleistet.Einfach zum kotzen wie auch unsere Steurgelder irgendwelchen Afghanischen Politkern in den Rachen geschmissen werden.
  6. #6

    Zitat von Thyphon Beitrag anzeigen
    So schnell kann man in schlechte Gesellschaft geraten:

    Da wird von afganischen Soldaten berichtet, die aufgrund der zu hohen Wahrscheinlichkeit, das Zivilisten verletzt werden könnten, Einsätze ablehnen, und hier wird ihnen sofort Kollaboration mit den Taliban vorgeworfen. Mit anderen Worten: Wer nicht bereit ist, unschuldige Frauen und Kinder zu gefährden, um den Taliban einzuheizen, ist ein Sympathisant.
    Sie wissen aber doch wohl, dass es extra fuer Nachteinsaetze Nachtsichtgeraete und speziell geschulte Recon-Trupps gibt?
  7. #7

    Zitat von LeToubib Beitrag anzeigen
    Sie wissen aber doch wohl, dass es extra fuer Nachteinsaetze Nachtsichtgeraete und speziell geschulte Recon-Trupps gibt?
    Und warum sterben dann so viele Zivilisten? Oder sind Frauen und Kinder als Kollaborateure anzusehen?
  8. #8

    Bravo!

    Eine gute Nachricht! Die Zivilisten lagen den US Militärs offenbar nicht sehr am Herzen. Eine Schande mal wieder für die US Army. Schlimm, dass solche Menschen Waffen tragen dürfen. Und auch noch dafür bezahlt werden. Die afghanischen Soldaten entsprechen eher dem Bürger in Uniform. Sie schützen die Zivilisten wie es eigentlich jeder Soldat tun sollte..
  9. #9

    fritzkatzfuß

    Sie sprengen ihre eigenen Kinder in die Luft, oder sterben bei Selbstmordattentaten nur Ausländer ?
    Kinder und Frauen zum Schutz um sich zu scharen ist so erbärmlich, dass sie es eigentlich nicht anders verdient hätten als zu trauern, nur hilft das ja den Toten nichts. Trotzdem finde ich solche Krieger einfach zum Kotzen und nein ich weiß auch keine andere Lösung, vielleicht doch lange hohe Mauer ziehen, fragen wir die Chinesen, die wissen wie das geht


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