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Trotz Nato-Einsatz: Afghanistans Frauen leiden wie unter den Taliban

AFPSie werden geschlagen, eingekerkert, entrechtet: Die Lage von Frauen in Afghanistan ist dramatisch, warnt die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch Alarm. Es gibt kaum einen Unterschied zu der Zeit, als die Taliban herschten. Der Westen hat das Thema längst aufgegeben.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...824129,00.html
  1. #90

    Eine einzige Peinlichkeit

    Totaler Ekel überfällt mich, wenn ich an das komplette Versagen der Mission in Afghanistan denke. Unter Einsatz des Lebens von Soldaten haben wir den Menschen dort Freiheit, Demokratie, Menschenrechte versprochen. Eingehalten haben wir nichts davon, weil es unsere Politiker nicht verstanden haben, die Menschen zu erreichen. Stattdessen haben wir dem korrupten Wendehals Karzai Geld in die Taschen gestopft, dieser hat sich und seine Familie in unglaublichem Maße bereichert. Am Ende wird er Afghanistan fluchtartig verlassen, die Taliban werden in einem Bürgerkrieg neuerlich die Macht an sich reissen, am Ende haben wir Menschenleben und Geld umsonst eingesetzt, alles bleibt beim Alten.

    Wenn ich nun lesen muss, dass Westerwelles Außenministerium sich schlichtweg nicht mehr zur Frage der Frauenrechte in diesem geschundenen Land äußert, weil es dieses einfach aufgegeben hat, steht das für mich nur symbolisch für das Scheitern der politischen Kaste. Großmannsucht und halbherziges Mitspielenwollen im Club der vermeintlich Großen hat uns dahin geführt, wo wir nun stehen.
  2. #91

    eine Armee....

    ist eben ungeeignet eine Gesellschaft zu ändern und "Mädchenschulen" zu errichten.
  3. #92

    Zitat von seine_unermesslichkeit Beitrag anzeigen
    Man sollte mal untersuchen, ob die afghanischen Frauen ihr Leid auch wirklich als Unrecht empfinden. Könnte es nicht sein, dass sie so sehr indoktriniert sind durch den Islam, dass sie das ihnen zugefügte Leid quasi "gerne" annehmen und es sogar an ihre Töchter weiterreichen? Die afghanischen Frauen sind also gar nicht mal so unglücklich über ihr Schicksal, jedenfalls nicht so, wie wir es zu wissen glauben!
    Kein Mensch kann zufrieden sein, wenn er überhaupt keine Rechte hat (allen voran sich gegen jegliche Gewalt wehren zu können)!!!! Dieses Aberkennen von Menschenrechten gegenüber Frauen wird seit Jahrhunderten praktiziert, sodass viele nicht wissen, was es bedeutet frei zu sein. Es kommt erschwerend hinzu, dass viele Frauen dort keine Bildung haben und somit in vollkommener Abhängigkeit leben (auch was Informationen angeht). Aber je mehr Frauen Anlaufstellen haben, um sich zu wehren (also kein Gefängnis!!!), desto mehr andere Frauen erfahren davon und erst dann wird sich langsam etwas bewegen.

    PS: an alle die so eine Meinung haben, wie derjenige da oben: denkt mal an Deutscland vor dem zweiten Weltkrieg. Da hiess es für Frauen nur KKK (Küche, Kirche, Kinder) oder später noch als Frauen für eine Berufsausübung etc die Unterschrift des Ehegatten brauchten. Zeige mir Frauen, die sich diese zurückwünschen. >Es ist alles eine Frage der Alternative
  4. #93

    Der Westen hilft immer den Falschen

    Sie fühlen sich also verantwortlich. Sehr gut, sehr lobenswert!! Und wie werden SIE IHRER Verantwortung gerecht?? Ach, Afghanistan ist so weit weg, so archaisch, und SIE haben im Moment gerade keine Zeit für einen humanitären Einsatz vor Ort! Tja, dann werden sich die Verhältnisse dort nicht so schnell ändern!
  5. #94

    Zur Drogenschutztruppe verkommen!

    Zitat von findetnemo Beitrag anzeigen
    Die Verbesserung der Menschenrechtssituation - gerade für Frauen und Mädchen - war für mich bislang das einzige Argument, diesen Einsatz zu rechtfertigen. Bin Laden ist tot, die Menschenrechte in Afghanistan das Papier nicht wert, auf dem sie stehen - und unsere Milliarden versickern im Korruptionssumpf.

    Holt endlich die Bundeswehr nach Hause und überweist das Geld lieber den Griechen. Oder baut Schulen hier bei uns. Oder schmeißt es in die Nordsee - ja, Nordsee. Nicht in die Ostsee, kann ja nicht immer alles in den Osten gehen!
    Genauso ist es! Die Bundeswehr ist in Afghanistan, wo angeblich "die Freiheit am Hindukusch verteidigt wird" zu einer Schutztruppe einer durch und durch korrupten Regierung verkommen, die im Wesentlichen von Drogenbaronen dominiert wird. Seit dem Einsatzbeginn dort ist Afghanistan von Null Drogenerzeugung auf über 80% der Welterzeugung von Heroin und Opium aufgestiegen. Das Zeug vergiftet bekanntlich unter anderem unsere Kinder! Die Wahrung der Menschenrechte und der Rechte der Frauen wurde zuletzt immer noch als Argument gebraucht, ist aber offensichtlich auch obsolet. Wozu gefährden wir da noch unsere Soldaten und schmeißen immer Weiter Geld aus dem Fenster, das hier dringend gebraucht wird.
  6. #95

    wäre was.

    Zitat von disi123 Beitrag anzeigen
    wie waere es wenn Deutschland sich bereit erklaert ausnahmslos alle weiblichen Menschen aus Afghanistan einreisen zu lassen und Visa auszustellen?
    Dann koennen die 'Maenner' da unten mal sehen wie beliebt sie sind und ob die weibliche Bevoelkerung sich dort wohl fuehlt.
    Das würde die Lage in Afghanistan dann spätestens nach 80 Jahren dramatisch verbessern, wenn auch der letzte Junge dann im Greisenalter ist.

    Mit so einer Aktion könnte man jedenfals Flagge zeigen und wirklich denen Helfen die Hilfe brauchen.
  7. #96

    Zitat von m-sky Beitrag anzeigen
    Ich meine, es prügeln und vergewaltigen ja nicht nur die Taliban ihre Frauen, oder?
    Um die Situation der Frauen zu verbessern, müsste diese Ideologie in deer Gegenwart ankommen, durchwirkt von Vernunft, Aufklärung und Respekt vor seinen Mitmenschen.
    Bis vor wenigen Jahren war es auch in Deutschland noch legal seine Ehefrau zu vergewaltigen. Wie die Afghanen das regeln muss man ihnen überlassen. Deutschland hätte es sich auch verbeten wenn andere Länder ihnen darüber Vorschriften machen.
  8. #97

    Afghanistans Frauen leiden !

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie werden geschlagen, eingekerkert, entrechtet: Die Lage von Frauen in Afghanistan ist dramatisch, warnt die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch Alarm. Es gibt kaum einen Unterschied zu der Zeit, als die Taliban herschten. Der Westen hat das Thema längst aufgegeben.

    Trotz Nato-Einsatz: Afghanistans Frauen leiden wie unter den Taliban - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Europa könnte ein gutes Beispiel setzen! Stattdessen in Europa es gibt eine riesige Anzahl von Zuhältern! Manche Zuhälter sind sogar Frauen! Fast alle diese Verbrecher gehören zu den Netzen der Sklaverei, mit Entführungen, Vergewaltigungen, Peinigungen, Erpressungen, u.s.w., bis zu Menschenhandel! Es scheint, daß die Behörden alle diese Verbrecher tolerieren! Es gibt immer mehr Jugendliche Mädchen und kleine Mädchen, die zur Prostitution gezwungen und gedrillt werden! Und Drogen spielen auch eine bedeutende Rolle! Die meisten Menschen glauben, dass die Mädchen es so selbst wollen!
  9. #98

    Moralästhetik?

    Zitat von theodorheuss Beitrag anzeigen
    bitte soll ich mich intensiv für die armen Frauen in Afghanistan einsetzen? Genauso wenig wie ich möchte das sich andere in meine privaten Dinge einmischen sollte man den Afghanen das gleiche Recht zugestehen, auch wenns ziemlich unappetitlich ist was die so an Gesellschaftlichen Grundnormen hervorbringen. Aber wer bitte sind wir denn, der ganzen Welt unsere Moralästhetik aufzuzwingen. Im übrigen funktioniert das ja auch nicht, nicht einmal im Ansatz, weil man keinen Gesinnungswandel mit Gewalt erzwingen kann.
    Was bitteschön haben allgemeine Menschen-/Freiheitsrechte mit einer westlichen Moralästhetik zu tun?

    Diese ganze Terminologie vom 'einmischen' und 'aufzwingen' geht mir sowas von auf die Nerven. Natürlich wollen die ganzen Macho-Mullahs, Taliban und Karzai nicht, dass der Westen sich einmischt, weil es denen mit ihrer Frauen-Unterdrückerei und dem Scharia-Gesülze ganz gut geht, ne? Ich könnte mir aber durchaus vorstellen, dass einige Frauen oder sonstige unterdrückte Gruppen ein paar Selbstbestimmungsrechte begrüßen würden.

    Ich muss leider zugeben, dass ich auch nicht weiß, ob dem mit Gewalt viel entgegen zu setzen ist. Ich denke nur, dass naher Osten/Afghanistan/Islam nicht gleich Taliban sein MUSS. Nur darauf kommen die ja von selber nicht bzw. die Taliban/fundamental islamistischen Gruppen werden von den Saudis und was weiß ich wem massiv finanziell unterstützt. Und deshalb bin ich schon der Meinung, dass wir den Willen haben dürfen und sollen, einige unserer Werte in der Welt zu verbreiten.

    Das Gerede von Moralästhetik (als negativ besetzter Begriff) ist bescheuert. In einer Welt, wie ich sie mir wünsche haben alle Menschen mindestens so viele Rechte und Freiheiten, wie ich hier im ach so schlimmen Westen.
  10. #99

    hm

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie werden geschlagen, eingekerkert, entrechtet: Die Lage von Frauen in Afghanistan ist dramatisch, warnt die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch Alarm. Es gibt kaum einen Unterschied zu der Zeit, als die Taliban herschten. Der Westen hat das Thema längst aufgegeben.

    Trotz Nato-Einsatz: Afghanistans Frauen leiden wie unter den Taliban - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Wie gut doch, dass wir diesen teuren Krieg dort unten führen!!! Alles nur für den Wiederaufbau versteht sich.








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