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Trotz Kapitalnot: Commerzbank stemmt sich gegen Staatshilfe

Die Commerzbank braucht dringend frisches Geld - viel Geld: 5,3 Milliarden Euro fehlen ihr laut dem Blitz-Stresstest der europäischen Bankenaufsicht. Die prekäre Lage will das Kreditinstitut dennoch ohne öffentliche Finanzspritzen bewältigen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...802611,00.html
  1. #1

    Zombiebank

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Commerzbank braucht dringend frisches Geld - viel Geld: 5,3 Milliarden Euro fehlen ihr laut dem Blitz-Stresstest der europäischen Bankenaufsicht. Die prekäre Lage will das Kreditinstitut dennoch ohne öffentliche Finanzspritzen bewältigen.

    Trotz Geldnot: Commerzbank stemmt sich gegen Staatshilfe - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Die Commerzbank ist doch - wie viele andere Banken - bilanziell überschuldet, d.h., wenn alle Wertberichtigungen vorgenommen würden, so wie vom Gesetz vorgesehen, wäre Konkursreife gegeben.
    So geistert diese Bank als "Untoter" umher, und wird nur mit ständiger Blutzufuhr (sprich Geld vom Bankenrettungsfonds) am Leben gehalten.
  2. #2

    Commerzbank in der Krise

    Die marode Commerzbank hat bereits Staatshilfen in Höhe von 18 Milliarden erhalten, die sie immer noch nicht voll zurückgezahlt hat.
    Die Commerzbank war damals nur einen Bruchteil der 18 Milliarden wert und hätte eigentlich komplett verstaatlicht werden müssen.
    Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Commerzbank jetzt wieder um Statshilfe betteln muss. Wenn das der Fall ist, sollte sie komplett verstaatlicht werden, damit auch die Gewinne an den Staat fließen.
    Es muss Schluß sein mit dem fatalen Bankensozialismus, in dem Gewinne privatisiert werden und die Allgemeinheit für Verlust geradestehzen muss.
  3. #3

    Immer noch kein Titel

    Zitat von kellitom Beitrag anzeigen
    Die marode Commerzbank hat bereits Staatshilfen in Höhe von 18 Milliarden erhalten, die sie immer noch nicht voll zurückgezahlt hat.
    Für einen damaligen Wert von um die 6 Milliarden, übrigens. Was hat sie denn überhaupt zurück gezahlt? Gibt's da belastbare Quellen? Von einer solchen Verpflichtung habe ich auch nirgends etwas gelesen. Nur dass sie dafür angeblich Zinsen zahlt.
    Als "Gegenleistung" wurde sie ja teilverstaatlicht. Eine Rückzahlung käme ja dann wohl einem Freikauf aus "staatlicher Hand" gleich.
    Damit würde sie aber unseren konservativen Foristen das Argument aus der Hand schlagen, es wären angeblich die staatlichen Banken, die die Pleitiers wären. Wer locker flockig eine IKB zum Krisenzeitpunkt zur staatlichen Bank erklärt, tut das auch mit einer Commerzbank in Minderbeteiligung des Staates.








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