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Trotz Haftbefehl: Steuerfahnder verhandelt über neue Datenpakete aus der Schweiz

DPASchweizer Behörden werfen ihm Wirtschaftsspionage vor, doch der Wuppertaler Steuerfahnder Peter B. gibt sich unbeeindruckt. Nach SPIEGEL-Informationen will er zwei weitere Datenpakete aus der Schweiz kaufen. An den Kosten will sich das Finanzministerium zur Hälfte beteiligen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...826074,00.html
  1. #350

    Zitat von Nihil novi Beitrag anzeigen
    Würde ich es nicht besser wissen, müsste ich annehmen, dass sich ein ganzen Land von 2 verrückten Großbanken in Geiselhaft hat nehmen lassen und einen Krieg führen möchte, den es nie gewinnen kann. Schade eigentlich.
    beim abkommen geht es lediglich darum, alte gelder zu legalisieren (sollte es sich um schwarzgel handeln) und neugelder mit einem abkommen zu versteuern. was wollt ihr eigentlich mehr? der volle datenaustauch? funkt. ja nicht mahl in der eu. und wiederspricht halt dem schweizer staatsverständnis. sorry, wir sind halt anders.
    und das wort krieg würde ich in dem fall aus dem munde eines deutschen nicht hören wollen.
  2. #351

    Hehehe...

    Zitat von -snowlife- Beitrag anzeigen
    kein straftatbestand, es ist nicht die aufgabe des bankers zu überprüfen ob das geld versteuert ist, kann er auch nicht.
    Sie haben gar keine Ahnung. Schön.
  3. #352

    Zitat von os-9 Beitrag anzeigen
    Sie vergessen zB. die in der Schweiz lebenden US-CH Doppelbürger, denn von denen will die US IRS ihre Bankdaten auch haben.
    für all dies zu regeln, giebt es ein doppelbesteuerungsabkommen
  4. #353

    Zitat von allamann Beitrag anzeigen
    Im Gegensatz zur Schweiz wurde Deutschland von der OECD wegen ihrer mangelnden Kooperation gegen die Geldwäsche vorzugehen, scharf gerügt und wäre fast auf eine schwarze Liste mit Ländern Angola, Pakistan, Nordkorea etc. gelandet. Von 49 FATF-Kritereien gegen die Geldwäsche erfült Deutschland gerade Mal deren 29 (einige jedoch nur ganz knapp). Die Schweiz hingegen erfüllt alle 49 Kriterien und wurde von der OECD als mustergültig gelobt.
    In Deutschland werden Jahr für Jahr laut Schätzung der OECD 40-60 Milliarden Euro krimineller Gelder (Blutgeld, Drogengeld, Geld durch kriminelle Machenschaften) gewaschen und die Aufklärungsrate erachtet die OECD als gering. In der Schweiz liegen die durch Geldwäsche generierten Gelder im einstelligen Millionenbereich und die Aufklärungsrate erachtet die OECD als sehr hoch, weil ein griffiges gesetzliches Instrumentarium vorhanden ist.
    Anstaat mit dem Finger auf die Schweiz zu zeigen, weil D die marode EU und die Währung Euro zu alimentieren hat, sollte D endlich griffige Gesetze gegen die Wäsche krimineller Gelder implementieren.
    Und das Lustige an der Sache ist, mit Geldwäsche lässt sich wohl ein Mehrfaches verdienen als mit Steuerhinterziehung.
  5. #354

    Aha...

    Zitat von Nihil novi Beitrag anzeigen
    Dumm war halt nur, dass man ernsthaft angenommen hat, wie Sie gerade auch, man können jetzt mit den Großen mitspielen ohne Konsequenzen tragen zu müssen: Das ist ein Irrtum wie Sie bereits erkennen konnten.
    dass sich ein bekennender Linker in dieser Weise äussert... interessant. Deutsche Grossmanssucht auch in Linken Kreisen. Wie hiess das früher nochmals..."..die Schweiz das kleine Stachelschwein nehmen wir im Rückzug ein..."

    Gross ist in Deuschland die Staatsverschuldung, der Bauchumfang von Gabriel, die Produktion von Schwarzgeld, und die Ignoranz gegenüber der Gewaltentrennung in der Schweiz.

    Gross scheint mir auch die Fähigkeit zu sein, von wirklich wichtigen Dingen abzulenken und gross scheint mir auch die Bereitschaft zu sein, auf Erfolgreiche neidisch zu sein.
  6. #355

    wie bitte

    Zitat von Korken Beitrag anzeigen
    Ein hervorragender Mann. Bitte machen Sie Ihren Job weiterhin so gewissenhaft.
    Gesetzte andere Laender zu brechen nur weil es im eigenen interesse ist finde Sie gut?

    Dann brauchen wir uns im Gesetze am besten gar nicht mehr zu kuemmern, denn wir befolgen eh nur Gesetzte die wir gut finden.
  7. #356

    Hmm..

    Zitat von -snowlife- Beitrag anzeigen
    beim abkommen geht es lediglich darum, alte gelder zu legalisieren (sollte es sich um schwarzgel handeln) und neugelder mit einem abkommen zu versteuern. was wollt ihr eigentlich mehr? der volle datenaustauch? funkt. ja nicht mahl in der eu. und wiederspricht halt dem schweizer staatsverständnis. sorry, wir sind halt anders.
    und das wort krieg würde ich in dem fall aus dem munde eines deutschen nicht hören wollen.
    Was Sie hören wollen oder nicht, interssiert mich nicht. Und offensichtlich gibt es da 2 Schweizen, die USA Schweiz und die Deutschland Schweiz. Ist Ihr Problem, Ernst nehmen kann man Sie deshalb eben noch weniger.

    Und ja, die Schweiz wird früher oder später ihr Staatsverständnis ändern müssen. Die Diskussion darüber lässt sich ja auch innerschweizerisch schon lange nicht mehr aufhalten.
  8. #357

    Zitat von Nihil novi Beitrag anzeigen
    Sie haben gar keine Ahnung. Schön.
    sie schon?
    zeigen sie, mir aus schweizer sicht, einen straftatbestand..
  9. #358

    Dann erklären Sie...

    Zitat von Nihil novi Beitrag anzeigen
    Sie haben gar keine Ahnung. Schön.
    ...doch mal, wie ein Banker überprüfen soll, ob die Einlage versteuert wurde statt andere einfach der Ahnungslosigkeit zu bezichtigen.
  10. #359

    nicht richtig informiert

    Zitat von Nihil novi Beitrag anzeigen
    Warum hat man denn nachverhandelt? Wegen des Schweizer Samariterherzens? Sie wissen doch genau was Sache ist. Also schwurbseln Sie hier nicht drumherum. Deutschland braucht dieses Abkommen nicht, wir nehmen lieber weiterhin die Daten.Aber die Schweiz braucht DRINGEND Legitimation. Unser konservartiver Kofferträger war bereit diese gegen einen absurd lächerlichen Obulus zu gewähren und Lauer? Lauber? hats versaut. Das ist die ganze Geschichte.

    Würde ich es nicht besser wissen, müsste ich annehmen, dass sich ein ganzen Land von 2 verrückten Großbanken in Geiselhaft hat nehmen lassen und einen Krieg führen möchte, den es nie gewinnen kann. Schade eigentlich.
    Die Nachverhandlungen wurden gemacht, weil von Deutscher Seite signaliesiert wurde das das Abkommen in bisheriger Form nicht durch den Bundesrat ratifiziert würde.
    Das Verfahren der Bundesanwaltschaft wurde während den laufenden Nachverhandlungen eröffnet. Die Politik hat den Zeitpunkt teils auch als sehr schlecht für die Schweizer Position beurteilt. Aber sie hat halt keinen Einfluss auf die Judikative.
    Ich denke das Verhandlungsergebniss wurde durch die Eröffnung des Verfahrens nicht beeinflusst, dafür sind beide Seiten professionell genung und an einem für beide Seiten tragbaren Abschluss bemüht.


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