Forum: Blogs
Trotz gestiegener Abgaben: Deutsche hatten 2011 netto mehr übrig
ddpDie Sozialabgaben sind gestiegen, dennoch blieb den Deutschen 2011 mehr Einkommen im Portemonnaie. Zu diesem Ergebnis kommt eine OECD-Studie. Sie zeigt aber auch: Arbeitnehmer in der Bundesrepublik werden wie in kaum einem anderen Industriestaat zur Kasse gebeten.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...829800,00.html
- #1 25.04.2012 18:05 von
Bevorzugung
"Deutsches Steuersystem bevorzugt Gutverdienende ohne Kinder". Deutlich; von der Koalition ist auch nichts anderes zu erwarten. Und man wundert sich jedesmal neu, wen denn die vielen Nicht-Gutverdiener eigentlich wählen?
- #2 25.04.2012 18:57 von
soetwas habe ich ja schon lange nicht mehr gelesen im Spiegel. Wie kann man nur solch einen Artikel einstellen. Gutverdienende ohne Kinder werden bevorzugt??????
Mal wieder nach dem Motto: mal provozieren und dann abwarten, was passiert. Ist das Qualitätsjournalismus.
In 2-4 Wochen müßte eigentlich mal wieder ein Thema über erhöhte Pflegesätze für Single Gutverdiener kommen. Darüber ist schon lange nichts mehr geschrieben worden. Also bitte, ich warte... - #3 25.04.2012 19:03 von
(°_*)
Zitat:“Die gestiegenen Abgaben und auch die Inflation konnten laut OECD durch eine Steigerung der Nominallöhne um 3,4 Prozent ausgeglichen werden. Die Nettogehälter hätten deshalb leicht im Plus gelegen.“
3,4 % das wär mal was!
Hab‘ ich noch nie mehr bekommen als 1,8% … (…und ich bin 49).
Und die Inflation interessiert doch auch kein Schwein.
Wichtig sind doch die Lebenshaltungskosten.
DA möchte ich mal ‚ne Gegenüberstellung sehen. - #4 25.04.2012 19:11 von
- #5 25.04.2012 19:24 von
Wieso manipuliert der Spiegel?
Deutsches Steuersystem bevorzugt Gutverdienende ohne Kinder.
Ist eine manipulative Aussage!
Richtig hingegen ist:
Kinderlose kommen in Deutschland extrem schlecht weg
Ein Single wird mit annähernd 50% Abgaben belegt und darf sich obendrein auch noch als "Sozialschmarotzer" beschimpfen lassen der nichts für die Allgemeinheit beiträgt. Die Familien hingegen liegen bei 34% Belastung - also über 15% Geringer, was einmalig unter allen Industriestaaten ist.
Selbst die "Besserverdiener" unter den Singles stehen schlecht da - deren Belastung liegt bei fast 52%...
Auf die Gefahr hin, dass dieser Beitrag nicht veröffentlicht wird: Die Singles werden von der Familienpolitik nach Strich und Faden ausgenommen und täglich fallen den Politikern neue soziale Familienleistungen ein.
Besteht das Volk nur noch aus zu berücksichtigenden Familien und Alleinerziehern, Hauptsache mit Kiiind - und der Rest ist vernachlässigbar bzw. dient nur als Zahlmeister? - #6 25.04.2012 19:43 von
Schöne Studie! Wer sind die Leute, die 2011 mehr Geld im Portemonnaie gehabt haben - ich auf jeden Fall nicht.
Sicherlich haben diese Statistik-Wurschtler die Bosse mit ihren millionenschweren Dividenden mitgezählt.
Wenn 10% der Deutschen 90% des Vermögens besitzen ist diese OECD Feststellung doch mehr als fragwürdig. - #7 25.04.2012 20:05 von
...
Tja - wenige sind das trotzdem nicht, auch wenn sie nicht dazugehören.
Nach wie vor sind viele Unternehmen den Tarifverbänden angeschlossen. Und auch wenn ich nicht mehr wirklich weiß, wie es bei den anderen aussah, so hat doch zumindest die IG BCE in Hessen 4,4% (oder warens 4,2%?) Erhöhung durchgesetzt.
Ich denke mal, dass es zumindest bei der IG Metall ähnlich ausgesehen haben dürfte.
Natürlich weiß ich auch, dass nicht alle Arbeitgeber den Tarifverbänden angeschlossen sind - nichtsdestotrotz sind das nicht wenige Beschäftigte, die davon profitieren.
Noch dazu ist die Zeit ziemlich gut, um sich besser zu stellen.
Ich habe nochmal die Schulbank gedrückt und vor knapp zwei Jahren meinen Techniker gemacht (+10% & sofort nen Stelle gehabt... auch alle Klassenkameraden sind nach spätestens nem halben Jahr in einer Techniker-Stelle unter gewesen)
Man macht mir Mut - hat mich mehr oder weniger dazu gedrängt direkt auch nochmal nebenberuflich zu studieren, und auch das bezahlt sich bereits aus.
Also es geht weiß Gott nicht allen schlechter... - #8 25.04.2012 20:14 von
Das ist reine Augenwischerei,
denn die Deutschen können sich immer weniger für ihr Geld kaufen:
Sparkonten: Inflation vernichtet jährlich 13 Milliarden Euro - Nachrichten Geld - WELT ONLINE - #9 25.04.2012 20:16 von
Richtig!
Und noch beschissener sind Sie dran wenn Sie auch noch selbständig sind. Dann dürfen Sie zusätzlich auch noch Gewerbesteuer, Zwangsbeiträge an die Handelskammer und sonstige Schmarotzer bezahlen. Zusätzlich kommt man ohne Steuerberater nicht aus, dieser kostet dann nochmal einige tausend EUR im Jahr.
Ich arbeite jeden Tag zwischen 10 und 12 Stunden, die Hälfte davon für die Einkommenssteuer und oben Genannte.
Die aktuellen Top-Themen
Antworten / Zitieren


