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Trotz Gerichtsentscheid: Koalition will Steuervorteile für Studenten kippen

Die schwarz-gelbe Koalition will umfassende Steuervergünstigungen für junge Menschen verhindern - und stellt sich damit gegen ein Urteil des Bundesfinanzhofs. Das Gericht hatte gefordert, die Kosten für die erste Ausbildung oder das Studium*sollten*als Werbungskosten abgesetzt werden können.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...794192,00.html
  1. #1

    Werbung für wen? Mich?

    Kann mir jemand den schwachsinnigen Steuer-Begriff "Werbungskosten" einmal erklären. Werbung für wen? Für mich? Wer wirbt denn hier? Werbe ich oder werde ich beworben? Werbe ich allenfalls um eine Dame? Kopfschüttel!
  2. #2

    Sie leben noch nicht lange in Deutschland oder

    Zitat von sirhenry Beitrag anzeigen
    Kann mir jemand den schwachsinnigen Steuer-Begriff "Werbungskosten" einmal erklären. Werbung für wen? Für mich? Wer wirbt denn hier? Werbe ich oder werde ich beworben? Werbe ich allenfalls um eine Dame? Kopfschüttel!
    Werbungskosten sind Aufwendungen zum ERWERB von Einkommen.
  3. #3

    lebensuntauglich

    Zitat von sirhenry Beitrag anzeigen
    Kann mir jemand den schwachsinnigen Steuer-Begriff "Werbungskosten" einmal erklären. Werbung für wen? Für mich? Wer wirbt denn hier? Werbe ich oder werde ich beworben? Werbe ich allenfalls um eine Dame? Kopfschüttel!
    haben sie noch nie ne steuererklärung gemacht? peinlich. werbungskosten sind diejenigen aufwendungen, die man tätigt, um seinen beruf ausüben zu können, also um überhaupt steuern zu bezahlen, also den weg zur arbeit, die arbeitskleidung und die arbeitsmaterialien. ist doch klar, dass ein schreiner einen hammer braucht und dem vom gewinn, also vom einkommen abzieht, weil kosten ja den ertrag schmälern. beim angestellten und arbeiter sind es die werbungskosten, beim unternehmer die produktionskosten. das kann doch nicht so schwer sein oder?
  4. #4

    Frechheit ohne gleichen !

    Da werden Milliarden für dubiose Rettungsschirme gebastelt und binnen Stundenfristen durch die Parlamente geboxt.
    ---
    Wenn es um die Ausbildung und das Studium unseres dringend im eigenen Land benötigten Nachwuchses geht, ist kein Geld da.
    ---
    Ich bastel mir das Gesetz so, wie es mir am besten paßt.
    Deutschland kann als Bildungsland einpacken. Aber so ist es eben, Rettungsschirme gibt es nur für andere !!!
  5. #5

    War nicht anders ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die schwarz-gelbe Koalition will umfassende Steuervergünstigungen für junge Menschen verhindern - und stellt sich damit gegen ein Urteil des Bundesfinanzhofs. Das Gericht hatte gefordert, die Kosten für die erste Ausbildung oder das Studium*sollten*als Werbungskosten abgesetzt werden können.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...794192,00.html
    ... diese Änderung oder Klarstellung der gesetzlichen Regelung zum Erststudium war zu erwarten. Mich wundert nur dass nicht mit dem einfachen Mittel des Nichtandwendungserlasses gearbeitet wurde um alle Diskussion schon vorab zu unterbinden.

    Aber mal im Ernst, die Studienkosten sind vergleichbar mit den Kosten der Ingangsetzung eines Betriebes und diese sind auch als Betriebsausgabe abzugsfähig und gehören nicht zum privaten Lebensbereich des künftigen Unternehmers (ich betrachte bei diesen Überlegungen nur den Einezlunternehmer), selbst wenn die Aufwendungen vergeblich waren, also kein Unternehmen enstanden ist, sind diese Kosten als Betriebsausgabe abzugsfähig. Also sollten die Studienkosten auch als vorweggenommene Werbungskosten weiterhin abzugsfähig sein, zumal diese Kosten zukünftig extremen Steigerungsraten ausgesetzt sein können, da sich der Staat aus dem universitären Bildungsbreich im Zuge von Sparmaßnahmen zurückziehen könnte oder wird (schauen wir mal was da noch auf uns zukommt)
  6. #6

    statt

    Zitat von Gebetsmühle Beitrag anzeigen
    haben sie noch nie ne steuererklärung gemacht? peinlich. werbungskosten sind diejenigen aufwendungen, die man tätigt, um seinen beruf ausüben zu können, also um überhaupt steuern zu bezahlen, also den weg zur arbeit, die arbeitskleidung und die arbeitsmaterialien. ist doch klar, dass ein schreiner einen hammer braucht und dem vom gewinn, also vom einkommen abzieht, weil kosten ja den ertrag schmälern. beim angestellten und arbeiter sind es die werbungskosten, beim unternehmer die produktionskosten. das kann doch nicht so schwer sein oder?
    auf eine wohl wirklich nicht ersnst gemeinte Frage einzugehen, wäre es sinnvoller zu diskutieren, ob eine rückwirkende Klarstellung möglich sein kann. Zur Auslegung von Gesetzen sind nun einmal die Gerichte da. Da kann der Gesetzgeber nicht einfach sagen ich hab es aber anders gemeint. Diese Klarstellung kann also nur für die Zukunft gelten. Ich werde gegebenenfalls gegen eine rückwirkende Wirkung klagen.
  7. #7

    Trotz Gerichtsentscheid: Koalition will Steuervorteile für Studenten kippen

    Man kann ganz klar sehen, wo bei unserer Regierung die Prioritäten liegen. Ausbildung im eigenen Land abschaffen, "intelligente" billige Arbeitskräfte ins Land holen, die man einfach wieder abschieben kann, wenn man sie nicht mehr braucht.Wir schaffen uns ab!
  8. #8

    Überschrift

    Zitat von Gebetsmühle Beitrag anzeigen
    haben sie noch nie ne steuererklärung gemacht? peinlich...
    Jedem ist eben etwas anderes peinlich.

    Mir persönlich wäre ein derariger Kommentar peinlicher, welcher vor Selbstzufriedenem Besserwissen strotzt ohne auf die gestellte Frage einzugehen - was hat das mit Werbung zu tun.
  9. #9

    Hmm...

    Und dann warten wir wieder auf das nächste Statement unserer Regierungsdarsteller, die mit ernster Miene verkünden, dass "Bildung die wichtigste Ressource in Deutschland" sei...


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