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Trotz Euro-Krise: Steuereinnahmen steigen um fast neun Prozent

DPAMitten in der Euro-Krise füllen sich die Kassen des Staates. Bund und Länder haben im Juli rund 43 Milliarden Euro an Steuern eingenommen - fast neun Prozent mehr als im Vorjahr. Das Finanzministerium warnt jedoch vor einem Abkühlen der Wirtschaft.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...850896,00.html
  1. #110

    so ist es

    Zitat von Crom Beitrag anzeigen
    Ach und wer ist der Staat? Welche Generation war denn verantwortlich dafür, dass wir jetzt diesen Staat mit diesen Schulden haben?
    Unsere Eltern wie meine Mutter die 83 ist.

    Zitat von Crom Beitrag anzeigen
    Nö, irgendwer muss die ja gewählt haben, gell.
    Sicher! Genau so sind die heutigen Wähler für diese Gurkentruppe verantwortlich!

    Zitat von Crom Beitrag anzeigen
    Noch nie ging es in der Geschichte Deutschland der Rentnergeneration so gut wie heute.
    Stimmt! Aber unter den harten Bedingungen wie diese Generation Deutschland aufgebaut hat, nach dem Krieg, würde heute keiner mehr arbeiten wollen!

    Zitat von Crom Beitrag anzeigen
    Also meine Eltern, beide Rentner, kennen da schon paar Möglichkeiten und nutzen sie auch ab und zu. Allerdings meint mein Vater immer, dass es ihn doch prächtig geht. Er beklagt sich nicht. Er ist zufrieden und es sei ihm gegönnt. Er meckert nicht und denkt auch an die folgenden Generationen. Vielleicht liegt's daran, dass seine Söhne hart arbeiten, damit u.a. auch seine Rente finanziert wird?
    Das ist löblich
  2. #111

    hahaha

    Zitat von crocodil Beitrag anzeigen
    wann steigen die Renten um diesen % Satz???
    die muessen runter. aber gier verblendet das hirn fuer die einfachsten zusammenhaenge, das macht auch vor rentnern nicht halt.

    gering-rentner muessen kohle von den normal- und grossrentnern bekommen.
    Geändert von ( um Uhr)
    Häuser werden nicht auf Sand gebaut und Träume nicht auf Ausreden.
    Du bist der Architekt Deines Lebens. Du bist der Autor Deiner Erfolgsstory - niemand sonst.
  3. #112

    Zitat von sichersurfen Beitrag anzeigen
    Sie verweigern sich schlichtweg der Tatsache, daß dieser Wert politisch von den europäischen Staaten als Höchstwert festgesetzt wurde.
    Wenn das der unantastbare Wert ist, sollte der angestrebt werden. Wie jedoch gesagt, bleibt die Frage wie. Es reicht vollkommen, wenn die Neuverschuldung unter der Wachstumsrate des nominalen BIPs leigt.

    So ein kleiner Einschub -bei ausgeglichener Außenbilanz - rettet die nachfolgende Argumentation, nach der bei einer Senkung des Defizits das BIP sinkt.
    Nun ja, ein Leistugnsbilanzüberschuß ist per definitionem nicht für alle möglich. Und unabhängig davon: Unterstellen wir einen konstanten Überschuß, bleibt es dabei, dass eine Senkung des staatlichen Defizits, eine Verringerung des privaten Überschusses, d.h. mehr Investitionen und/oder weniger Ersparnisse bedeutet.

    Bleiben wir doch in Deutschland. Die Schulden des Staates sind geringer als das Vermögen der Bevölkerung.
    :-)Klar, weil auch der Unternehmenssektor Netto-Schuldner ist und Deutschland als Volkswirtschaft zudem großer Netto-Gläubiger gegenüber dem Ausland ist.

    Investitionen geschehen ja auch. Was Sie wollen ist aber, bei stark steigenden Steuereinnahmen die Neuverschuldung sogar noch erhöhen.
    Zunächst einmal habe ich nicht für eine steigende Neuverschuldung plädiert, sondern lediglich erwähnt, dass nominale Schuldentilgung etwas anderes ist als die Senkung der Schuldenquote. Letzere sinkt ja durchaus. Was die Steuereinnahmen angeht, so sollte man das auch nicht überbewerten, die deutsche Steuerquote ist weder im internationalen Vergleich noch historisch hoch. Zudem ist das reale BIP noch immer rund 5% unter dem Trendniveau.

    Und als Grund führen Sie das geringe Zinsniveau an.
    Das Zinsniveau wird aber in 2, 5 oder 10 Jahren eher höher liegen.
    Das wurde vor 2,5 und 10 Jahren auch behauptet und tatsächlich ist das Zinsniveau weiter gefallen. Und selbst bei einer Verdoppelung läge die Zinsbelastung noch unter dem Niveau der 90er Jahre.

    Es bleibt zudem die Frage, welchen Vorteil eine nominale Tilgung brächte.


    Da Sie ja nominal nie die Schulden tilgen wollen, kann dies nur zu einer dann dauerhaftg steigenden Zinslast führen.
    Nein, wieso das? Die Schulden steigen nominal weniger als das BIP, damit sinkt die Schuldenquote.
  4. #113

    Hammer.

    Zitat von muellerthomas Beitrag anzeigen
    Weshalb? Welchen Vorteil erwarten Sie davon?
    ...
    Niedrigere Zinszahlungen.
    Aber was solls, sollen das doch die jungen wieder richten...

    Wenn SIE rentner sind, machen Ihnen die Jungen die Waehrungsreform, direkt unter dem Hintern weg. Zu recht.
    Geändert von ( um Uhr)
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    Du bist der Architekt Deines Lebens. Du bist der Autor Deiner Erfolgsstory - niemand sonst.
  5. #114

    Zitat von AndyDaWiz Beitrag anzeigen
    Niedrigere Zinszahlungen.
    Na dann rechnen Sie mal aus, wie viel Zinsen der deutsche Staat bei einer Tilgung von 100 Mrd. Euro barwertig an Zinsen sparen würde. Also wie hoch ist der Gegenwartswert der Zinsen auf 100 Mrd. Euro deutsche Staatsschulden?
  6. #115

    Quatsch

    Zitat von weltb Beitrag anzeigen
    Nach Adam Riese bedeuten erhöhte Steuereinnahmen, dass man mehr umverteilen kann, zwar nicht direkt auf die Renten, aber erhöhte Steuereinnahmen durch vermehrte Arbeitsleistungen bedeuten auch erhöhte Einnahmen in der Rentenversicherung, so dass man richtigerweise vermuten darf, dass dort Mehreinnahen entstehen, die möglicherweise im Verwaltungsapparat verprasst werden.
    ...
    D. h. Deutschland muss damit rechnen, dass wir im Zusammenhang mit der beabsichtigten Abstimmung über eine neue Verfassung weiterhin belogen und betrogen werden. In einem EU-Staat, wo arme und durch Verwaltungskorruption gekennzeichnete Völker wie z. B. Griechenland, Rumänien und Bulgarien die Stimmenmehrheit besitzen, wird es noch schlimmer werden.
    "Die gesamten Steuermehreinnahen wandern über Griechenland direkt zur Oberschicht"

    Das ist getrennt bilanziert. Was wir MINUS machen, verfressen wir selber.
    Geändert von ( um Uhr)
    Häuser werden nicht auf Sand gebaut und Träume nicht auf Ausreden.
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  7. #116

    Hurra, endlich ist Geld da,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mitten in der Euro-Krise füllen sich die Kassen des Staates. Bund und Länder haben im Juli rund 43 Milliarden Euro an Steuern eingenommen - fast neun Prozent mehr als im Vorjahr. Das Finanzministerium warnt jedoch vor einem Abkühlen der Wirtschaft.

    Steuereinnahmen im Juli um fast neun Prozent gestiegen - SPIEGEL ONLINE
    um die Straßen in Deutschland zu reparieren, die Schulen
    zu sanieren, die Schwimmbäder wieder zu öffnen, usw. usw.

    Ach so, geht ja nicht, denn diese Mehreinnahmen sind ja
    schon mehr als verplant, weil wir doch "freiwillig" unseren
    Nachbarn helfen "müssen"!!

    Also bleibt alles beim Alten.
    Die Straßen werden eben nicht repariert und die Schüler
    lernen dann weiterhin in Containern, die Schulbäder
    bleiben wegen Geldmangel geschlossen und verrotten, usw.

    Ist doch schön wenn man Geld hat!!
  8. #117

    Zitat von weltb Beitrag anzeigen
    Nach Adam Riese bedeuten erhöhte Steuereinnahmen, dass man mehr umverteilen kann, zwar nicht direkt auf die Renten, aber erhöhte Steuereinnahmen durch vermehrte Arbeitsleistungen bedeuten auch erhöhte Einnahmen in der Rentenversicherung, so dass man richtigerweise vermuten darf, dass dort Mehreinnahen entstehen, die möglicherweise im Verwaltungsapparat verprasst werden.
    ... oder man senkt den Rentenbeitrag, damit die aktuelle Zahlergeneration, die zudem noch ihre eigene Rente via privater Vorsorge zusätzlich noch finanzieren muss, endlich auch mal entlastet wird.
  9. #118

    Zitat von amerzenich Beitrag anzeigen
    Der Bund sind die Länder .... -
    und warum stellt der Spiegel diese Zahlen gegenüber? :-)
    Nö, Bund und Länder haben eigene Haushalte. Die zweite Frage sollten Sie an SPON direkt stellen. Wahrscheinlich lagen keine aufgeschlüsselten Zahlen vor.
  10. #119

    Sommermärchen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Plus geht vor allem auf die gestiegenen Beschäftigtenzahlen und höhere Einkommen zurück.
    Steuereinnahmen im Juli um fast neun Prozent gestiegen - SPIEGEL ONLINE
    Der Anteil der Einkommensteuer am gesamten Steueraufkommen ist seit 1980 rückläufig
    http://www.bundesfinanzministerium.d...lob=normal&v=2
    Die überwiegende Mehrheit der Steuereinnahmen werden ganz woanders erzielt. Z.B. hier:
    Benzin: Preis für Super E10 klettert in Deutschland auf Rekordwert - SPIEGEL ONLINE








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