Trost für Krebskranke: Vatikan-Zeitung fordert freien Verkauf von glatzköpfiger Barbi

Sie soll krebskranken Kindern Mut machen: Spielzeug-Hersteller Mattel will eine glatzköpfige Barbie in Krankenhäusern verteilen. Doch eine Initiative und die Vatikan-Zeitung fordern mehr - die Puppe müsse in den regulären Handel.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,850941,00.html
  1. #1

    Pinke, Pinke - gemein, aber nützlich.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie soll krebskranken Kindern Mut machen: Spielzeug-Hersteller Mattel will eine glatzköpfige Barbie in Krankenhäusern verteilen. Doch eine Initiative und die Vatikan-Zeitung fordern mehr - die Puppe müsse in den regulären Handel.
    Der Spielzeughersteller möchte mildtätig tätig werden und die Puppen "verteilen" (wohl "verschenken"),
    die Pfaffen (Experten in der Versilberung menschlichen Leids) wittern gleich das Geschäft und wollen Schotter, Kohlen und Profit damit machen.
    Ja, die Geistlichen, die wissen es: das Elend ist ein Business.
  2. #2

    Gute Idee...:-)

    Was ist mit der Contagan-Barbie, der Infarkt-Barbie, der Downsyndrom-Barbie oder der Adipositas-Barbie? Ich sehe da noch viel Potential für Mattel.
  3. #3

    Zitat von cassandros Beitrag anzeigen
    Der Spielzeughersteller möchte mildtätig tätig werden und die Puppen "verteilen" (wohl "verschenken"),
    die Pfaffen (Experten in der Versilberung menschlichen Leids) wittern gleich das Geschäft und wollen Schotter, Kohlen und Profit damit machen.
    Ja, die Geistlichen, die wissen es: das Elend ist ein Business.
    Ich bin sicher, die Geistlichen würden sich nicht bei mattell beschweren, wenn die den Erlös der Barbie-Puppen an eine Einrichtung für krebskranke Kinder spenden würden. Doofes Argument Ihrerseits, aber leider typisch. Erscheint irgendwo das Adjektiv katholisch, schon ist die Aufmerksamkteit der Pawlowschen geweckt.
  4. #4

    Ist das auch mit G O T T abgesprochen? Okay, das Gespräch soll geheim bleiben, klar. Aber Wikileaks wird es trotzdem veröffentlichen. Und dann kommt raus: Gott ist ---> ? ? ?
  5. #5

    Zitat von eduardschulz Beitrag anzeigen
    Ich bin sicher, die Geistlichen würden sich nicht bei mattell beschweren, wenn die den Erlös der Barbie-Puppen an eine Einrichtung für krebskranke Kinder spenden würden. Doofes Argument Ihrerseits, aber leider typisch. Erscheint irgendwo das Adjektiv katholisch, schon ist die Aufmerksamkteit der Pawlowschen geweckt.
    Katholisch weckt bei mir immer folgende Gedanken:

    Riesiger Finanzbetrug im Mittelalter (Ablasshandel). Der Ablasshandel ist im Prinzip das gleiche wie heute ein Derivatehandel. Eine Wette. Nur skandalöserweise auch noch ohne Gegenleistung. Der Ausgeber der Derivate, sprich Ablässe, gewinnt immer.

    Moralischen Zeigefinger heben, aber da wo er wirklich gebraucht wurde (Zweiter Weltkrieg) dann doch großflächig den Schwanz einziehen (von einzelneen Ausnahmen abgesehen). Wo war der große Aufruf oder Aufstand der Kirche gegen Judenverfolgung etc.? DA hätten wir die Kirche gebraucht. In den guten Zeiten zu moralisieren ist leicht aber in den schlechten den Mund aufmachen, daran fehlt es!
  6. #6

    optional

    Und an die "osservatore" die Frage, ob sie auch die AIDS- Barbie mit dem Kondom, die Frauenpriesterbarbie, den schwulen Ken mit seiner lesbischen Barbiefreundin und die Abtreibungsbarbie unterstützen...denn auch solche Probleme gehören zum Erwachsenwerden dazu...
  7. #7

    Dann fehlt nur ja noch ein zölibatärer Ken, der Jungen so richtig lieb hat,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie soll krebskranken Kindern Mut machen: Spielzeug-Hersteller Mattel will eine glatzköpfige Barbie in Krankenhäusern verteilen. Doch eine Initiative und die Vatikan-Zeitung fordern mehr - die Puppe müsse in den regulären Handel.

    Vatikan-Zeitung fordert glatzköpfige Barbie in freiem Verkauf - SPIEGEL ONLINE
    um Realität und Wirklichkeit umfassend abzubilden.
  8. #8

    Zitat von cassandros Beitrag anzeigen
    Der Spielzeughersteller möchte mildtätig tätig werden und die Puppen "verteilen" (wohl "verschenken"),
    die Pfaffen (Experten in der Versilberung menschlichen Leids) wittern gleich das Geschäft und wollen Schotter, Kohlen und Profit damit machen.
    Ja, die Geistlichen, die wissen es: das Elend ist ein Business.
    Auch wenn die Kirche von Ihnen gehaßt wird, so bleibt ein guter Vorschlag ein guter Vorschlag, auch wenn Sie gleich den Beißreflex kriegen.
  9. #9

    Fragt lieber die Krebskranken

    Fragt lieber die Krebskranken und die Verstümmelten ob sie ihr Leid ständig vor den Augen haben wollen und ob sie die krebskranke Puppe auch liebhaben wollen. Jedes Mädchen will schön sein und jeder Junge will schön sein. Kinder wollen geliebt werden und nicht mit Geschenken still gestellt. Nehmt euer kranken Kinder in den Arm und zeigt ihnen, dass ihr sie liebt habt und euch nicht fürchten vor ihren Aussehen. Frauen die gerne Glaze tragen, sind sie meistens nicht krank und machen es bewußt. Frauen und Männer, die unfreiwillig eine Glaze habe, versuchen sie zu verstecken oder sie stehen dazu. Nur selten dürfte sie nicht von vollen Haar träumen und bei manchen gehen diese Träume auch in Erfüllung. Das Elend wird nicht leichter, wenn man das Elend geschenkt bekommt. Männer scheint es leichter zufallen zu ihren Schicksal zu stehen. Für Frauen muss es die Hölle sein.