Anfang der 80er gab es in den USA eine Auseinandersetzung von Umweltschützern mit der Landwirtschaftsindustrie. Es ging um Freilandversuche mit speziell gezüchteten Bakterien. Diese hatten die Eigenschaft, daß deren Oberfläche, im Gegensatz zu ihren natürlichen Pendants, vollkommen glatt ist. Sie konnten ihre natürlichen Verwandten auf der Oberfläche von Pflanzen, in dem damaligen Fall ging es um Erdbeeren, sogar komplett verdrängen. Ihre glatte Struktur hatte den Vorteil, daß sie nicht mehr als Kristallisationsauslöser für Tautropfen dienten. Die kalifornischen Landwirte wollten mit der Methode Frostschäden bei leichten Minusgraden minimieren.
Die Umweltschützer trugen damals die Besorgnis vor, daß man solche Freisetzungen nicht vornehmen soll, da ungeklärt sei was Bakterien bei der Wolkenbildung für eine Rolle spielen und durch die Verdrängung der natürlichen Exemplare in der Atomsphäre unerwartete Auswirkungen auf das Klima zu befürchten sind.
Schön, daß die Wissenschaft endlich soweit ist, diese Möglichkeit zu diskutieren. Was aus den Bakterien damals wurde, weiß ich nicht mehr ......
Es werden immer wieder, vermeintlich gewinnbringende, Experimente mit der Schöpfung gemacht, um dann Jahrzehnte, gar Jahrhunderte später festzustellen, wie dämlich man war, weil man die Komplexität unterschätzt hat. An diesem Grundübel wird die Menschheit, auf kurz oder lang, komplett scheitern.

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