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Trockener Kontinent: Atlas enthüllt gigantische Wasser-Reserven unter Afrika

NERC/British Geological SurveyAfrika leidet unter chronischem Wassermangel. Eine neue Karte zeigt einen Ausweg: Unter dem Kontinent lagert fast 14.000-mal so viel Wasser wie im Bodensee. Experten fordern, die Erschließung besser zu planen - einfache Pumpen könnten Ortschaften versorgen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...828776,00.html
  1. #20

    Einfache

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Reservoire unter 50 Meter Tiefe können vergleichsweise einfach mit Handpumpen erschlossen werden.

    Trockener Kontinent: Atlas enthüllt*gigantische Wasser-Reserven unter Afrika - SPIEGEL ONLINE
    Handpumpen arbeiten auf dem Prinzip des Unterdrucks und funktionieren nur bis zur geodaetischen Saughöhe (theoretisch 10,33 m, praktisch muss man mit einer maximalen Saughöhe (Manometrische Saughöhe) von ca. 7–7,50 m rechnen). So nichts mit einfach. Man muss schon ernergie betrieben Pumpen einsetzen.
  2. #21

    Wasserförderung

    [QUOTE=sysop;10052860]Afrika leidet unter chronischem Wassermangel. Eine neue Karte zeigt einen Ausweg: Unter dem Kontinent lagert fast 14.000-mal so viel Wasser wie im Bodensee. Experten fordern, die Erschließung besser zu planen - einfache Pumpen könnten Ortschaften versorgen.

    Hmmm hab ne Idee .... und zwar : ist es doch recht einfach an das Geld für die Tiefbohrungen ran zu kommen ... oder an die Bohrungen als solches .

    Da nehmen wir mal unsere lieben armen Erdölgesellschaften und bitten sie zur Kasse .Sie müssten für Ausgleichsbohrungen herangezogen werden, um das Wasser zu fördern .
    Das heist für jede Erdöltiefbohrung müssten sie als Ausgleich in Afrika eine genau so Tiefe "Wasserbohrung" bewerkstelligen .... und schwups schon währen alle zufrieden .
    Das wäre das erste mal das die Ölkonzerne was soziales tun...
    und natürlich dürften sie die kosten der Bohrung nicht umlegen ...:-)
    Die Bohrungen müssten natürlich der Allgemeinheit Endgeldlos zur Verfügung gestellt werden .
  3. #22

    Zitat von friedenspfeife Beitrag anzeigen
    fuer deutsche Verhaeltnisse "riesigen Bodensee" ist schon enorm.
    An dem kann die Stadt Muenchen (1,2 Mio.Einwohner ca. 10 Tage ihr "Gebrauchswasser" beziehen, dann ist er fast leer. Wenn Abermillionen Afrikaner erst einmal einfangen an den 13..... mal groesseren Wasservorkommen zu saugen, kann man die Bevoelkerung ganz Afrikas mit Gebrauchwasser versorgen? Ist schon ne klasse Rechnung. Minimieren wir einfach die Menschen in Afrika die Wasser benoetigen auf die Einwohnerzahl von Muenchen, und schon ist jeder Afrikaner "gluecklich".
    Können sie mir mal erklären wie sie auf diese Zahlen kommen?
    Ohne Industrie liegt der pro Kopf Wasserverbrauch in Deutschland bei etwa 120 l / Tag. Der Bodensee beinhaltet ~48 Billiarden l Wasser. Damit bräuchten 1,2 Millionen Menschen ca. 900 Jahre um diesen zu leeren.
    Und selbst wenn man beim Wasserverbrauch die Industrie mitberücksichtigt, womit man bei ~5300 l / Tag würde es 20 Jahre dauern den Bodensee zu leeren.
  4. #23

    Vermutlich wegen des Urheberrechts nimmt jede Forscher- und Gutmenschengeneration ihre Erkenntnisse mit ins Grab.

    Alle 20 Jahre entdeckt jemand erneut Wasser unter Afrika und wundert sich, dass die Leute dort trotzdem verenden wie Vieh.

    Jedesmal muß neu ausdiskutiert werden, dass:
    - diese fossilen Reserven endlich sind
    - die ökologischen Folgen absehbar schlecht sind
    - die Erschließung den Herrschern zu teuer und politisch ungelegen ist
    - derartige Resourcen umgehend zur Bereicherung genutzt werden
    - die Nutzer ihre Quelle nicht pflegen, sondern vergeuden und verschmutzen

    wenn wirklich mal ein "Great Men River"-Projekt durchgezogen werden soll, weiß man nun auch, wie es enden kann.
  5. #24

    Warum kann man andere nicht einfach leben lassen?

    Oder auch einfach sterben?
    Das Sterben gehört nun einmal zum Leben.

    In der Natur ist es völlig normal, dass ein Teil des Nachwuchses stirbt, weswegen viele auf eine gewisse Überproduktion eingestellt sind.
    "Rettet" man die Überproduktion, vervielfacht sich das Problem mit jeder weiteren (Zwischen) Generation.
    Und dann schafft man es natürlich nicht mehr, alleine zu retten und fordert von anderen, dass sie retten sollen..
    Und noch mehr zum retten produzieren..

    Man sollte mal jedem "Entwicklungshelfer" ein geschlechtsreifes Meerschweinchenpaar schenken und ihn verpflichten, sich drei Jahre um den Clan zu kümmern, bevor man ihn beruflich tätig werden lässt.
  6. #25

    Zitat von hdudeck Beitrag anzeigen
    Handpumpen arbeiten auf dem Prinzip des Unterdrucks und funktionieren nur bis zur geodaetischen Saughöhe (theoretisch 10,33 m, praktisch muss man mit einer maximalen Saughöhe (Manometrische Saughöhe) von ca. 7–7,50 m rechnen). So nichts mit einfach. Man muss schon ernergie betrieben Pumpen einsetzen.
    Handpumpe heisst nicht Saugpumpe!
  7. #26

    In die Zukunft retten

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Afrika leidet unter chronischem Wassermangel. Eine neue Karte zeigt einen Ausweg: Unter dem Kontinent lagert fast 14.000-mal so viel Wasser wie im Bodensee. Experten fordern, die Erschließung besser zu planen - einfache Pumpen könnten Ortschaften versorgen.

    Trockener Kontinent: Atlas enthüllt*gigantische Wasser-Reserven unter Afrika - SPIEGEL ONLINE
    Jo!
    Mit dem H2O koennte man wieder das Kaffeeplantagengeschaeft in Afrika beleben und weltmarktkonkurrenzfaehig werden, weil die Leute da so billig sind.
    Fussabdruck fuer 1 Tasse Kaffee:
    150 l afrikanisches Quellwasser plus 0,25 Liter fuer die Tassenfuellung aus der grundwasserspiegelabsackenden Luenebuerger Heide.
    Koennte uns hier noch eine gute Weile helfen, unser kostbares Wasser n` bisschen laenger in die Zukunft zu retten.
  8. #27

    Zitat von RenDark Beitrag anzeigen
    Hmmm hab ne Idee .... und zwar : ist es doch recht einfach an das Geld für die Tiefbohrungen ran zu kommen ... oder an die Bohrungen als solches .

    Da nehmen wir mal unsere lieben armen Erdölgesellschaften und bitten sie zur Kasse .Sie müssten für Ausgleichsbohrungen herangezogen werden, um das Wasser zu fördern .
    Das heist für jede Erdöltiefbohrung müssten sie als Ausgleich in Afrika eine genau so Tiefe "Wasserbohrung" bewerkstelligen .... und schwups schon währen alle zufrieden .
    Das wäre das erste mal das die Ölkonzerne was soziales tun...
    und natürlich dürften sie die kosten der Bohrung nicht umlegen ...:-)
    Die Bohrungen müssten natürlich der Allgemeinheit Endgeldlos zur Verfügung gestellt werden .
    Also, die 7 ganz ganz grossen Mineralölkonzerne haben in den letzten Jahren einen Umsatz-Gewinn von jährlich um die 5-7% gemacht.

    Von diesem Gewinn profitieren auch viele Kleinaktionäre und Fondbeteiligte...

    Sollte man jetzt alle Kleinaktionäre dazu verpflichten, Brunnen in Afrika zu finanzieren, die über 5% Rendite haben?
    Oder alle Firmen, die über 5% Gewinn gemacht haben?
    Oder alle, die 5% mehr als andere verdienen?
    Oder alle, die den Vorschlag von Ihnen toll finden und bereit sind, 5% mehr für den Sprit zu zahlen?

    Also eine Brunnenzwangsabgabe für Afrika an der Tanke wäre ja echt toll..
    Erzählen Sie das mal dem Rösler.. :-)

    PS: Mich stört auch die Macht von Grossunternehmen.
    Aber Dummheit und blöde Vorschläge noch mehr..
  9. #28

    Libyen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Afrika leidet unter chronischem Wassermangel. Eine neue Karte zeigt einen Ausweg: Unter dem Kontinent lagert fast 14.000-mal so viel Wasser wie im Bodensee. Experten fordern, die Erschließung besser zu planen - einfache Pumpen könnten Ortschaften versorgen.

    Trockener Kontinent: Atlas enthüllt*gigantische Wasser-Reserven unter Afrika - SPIEGEL ONLINE
    Libyen war schon mal soweit. Bis die Nato Gaddafis Bewässerungssystem zerbombt hat.
  10. #29

    Zitat von JuergenM Beitrag anzeigen
    aber was passiert, wenn man das Wasser gefördert und für irgendwelche idiotische Projekte verpulvert hat? Füllen sich diese Reservoire wieder?
    Was passiert, wenn die Reservoire leer sind, verschwinden dann eventuell ganze Dörfer oder Städte von der Oberfläche?
    Kommt Zeit - kommt Überschwemmung wie in Australien. Dort konnte sich auch keiner erklären wohin die Wassermassen so schnell wieder verschwunden waren.








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