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Triumph für Iwanischwili: Georgien wählt seinen Krösus

APGeorgien wählt den Wandel: Die Ex-Sowjetrepublik im Kaukasus steht vor einem demokratischen Machtwechsel. Amtsinhaber Saakaschwili ist gedemütigt, der Milliardär und Herausforderer Iwanischwili kann auf einen einen dramatischen Sieg hoffen - doch die Sitzverteilung ist voller Tücken.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-859074.html
  1. #1

    Mit Geld kann man Wahlen gewinnen

    in Georgien und vielleicht auch bald in Österreich (Frank Stronach).
  2. #2

    Abgewählte Demokratie

    Die Georgier haben die Demokratie abgewählt und sich für den Putinismus entschieden.

    Putins Oppositioneller « Aron Sperber

    Oppostion wird innerhalb Putins Reich nicht geduldet, außerhalb wird sie hingegen finanziell gefördert.
  3. #3

    Georgiens Bürger...

    ..haben Saakaschwili's dreißten coup gegen Russland nicht vergessen. Zu frisch sind die Erinnerungen an die Toten und Verluste die mit dieser unnötigen Aktion entstanden. Hirnloser Zug für mehr Macht ...zocken auf höchstem Maß mit den Leben der Einwoner. - jetzt bekommt er die Rechnung zu spühren. Sie wählen lieber jemanden, den sie nicht kennen, als Saakaschwili - Offenbar wird er als das größere Übel empfunden. Zurecht will ich meinen.
  4. #4

    Aufzeigen des möglichen Hauptgrundes wär nicht schlecht

    Erst vor 1 bis 2 Wochen kam in Georgien ans Licht, dass dort Gefangene brutal gefoltert werden, vor allem wenn sie regierungskritische Ansichten haben. Hochranginge Politiker wie Iwanischwili selbst sollen angeblich, davon wissen und diese Folter angeordnet haben.

    Tausende Georgier gingen deswegen auch auf die Straßen zum demonstrieren. Auch das war keine Meldung in deutschen Medien wert. Passt wohl nicht ins Bild der westlichen Medien das ein Pro-EU-Politiker für tiefe Korruption und Menschenrechtsverletzungen mitverantwortlich ist.

    Es scheint wenn man solche Hintergründe erfahren will, muss man wohl extra auf der Seite von Russia Today suchen. Oder alternativ in der englischen Wikipedia: en.wikipedia.org/wiki/Gldani_prison_scandal
  5. #5

    sehr gut

    Jetzt wird sich Georgien und der Kaukasus hoffentlich wieder der in der Region vorherrschenden Nation Russland zuwenden und das EU-Luftschloss von Herrn Sakaschwili ein Ende haben. Daß dieser Spinner sogar die EU-Flagge bei seinen Ansprachen mißbrauchen durfte, ist ein Unding.
  6. #6

    hihi

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Georgien wählt den Wandel: Die Ex-Sowjetrepublik im Kaukasus steht vor einem demokratischen Machtwechsel. Amtsinhaber Saakaschwili ist gedemütigt, der Milliardär und Herausforderer Iwanischwili kann auf einen einen dramatischen Sieg hoffen - doch die Sitzverteilung ist voller Tücken.

    Parlamentswahl: Georgien straft Präsident Saakaschwili ab - SPIEGEL ONLINE
    Das nenn ich den Teufel mit dem Belzebub austreiben. Und wenn man sich mit dem Teufel einlässt...
    "Der Georgische Traum", angeführt von einem Milliadär... erinnert irgendwie an den "American Dream", der sich letzten Endes zu der "der (ökonomisch) Starke frisst den Schwachen" Gesellschaft geführt hat die wir heute kennen.
  7. #7

    Hallo michael2273

    leider verstehe ich den Begriff "abgewählte Demokratie" nicht. Für was sie das Volk durch die Wahl entscheidet ist eine zweite Sache...Herr Saakaschwilli war auch so ein lupenreiner Demokrat aus USA Gnaden...
  8. #8

    Zitat von axelkli Beitrag anzeigen
    Jetzt wird sich Georgien und der Kaukasus hoffentlich wieder der in der Region vorherrschenden Nation Russland zuwenden und das EU-Luftschloss von Herrn Sakaschwili ein Ende haben.
    Dass die Russen einen Teil Georgiens, nämlich Südossetien, besetzt halten, weil dort einige Russen leben, scheint Sie nicht zu stören. Es war naiv von Sakaschwili, sich mit den Russen militärisch und politisch anzulegen, das ist keine Frage. Aber die Georgier werden ganz sicher nicht zu Freunden des imperialistischen Russlands oder Putins. Südossetien bleibt eine offene Wunde.
  9. #9

    In der westlichen Welt weiss man offenbar nicht so richtig, was man von Herrn Iwanischwili halten soll. Sogar der sonst mit Wahlempfehlungen und hochnäsigen Belehrungen für Wähler und Gewählte wirklich nicht geizige Economist hielt sich auffallend zurück.

    Man darf aber sicherlich Zweifel haben, ob ein Oligarch russischer Prägung Georgien wirklich Fortschritt bringen kann ( und will ).


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