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Trigema-Chef Grupp: "Wird der Sohn kein Chef, hat der Vater versagt"

Chef zu werden ist oft keine Frage der Ausbildung, sondern der Herkunft. Aber wie läuft es ab, wenn Eltern ihren Sprößlingen die Führungsrolle in die Wiege legen? Wolfgang Grupp, Chef der Textilfirma Trigema und bekannt aus einem Werbespot mit einem sprechenden Affen, ist dafür ein Paradebeispiel.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...758351,00.html
  1. #70

    Der Neid wird langsam unerträglich

    Ja, da hat es einer geschafft. Viel gearbeitet, meistens das richtige gemacht und es so zu was gebracht.

    Und wie soll es anders sein war es auch nur eine Frage der Zeit, dass über diesen Mann hergezogen wird: Dass er Anzüge trägt, Mercedes fährt, eine cholerische Ader hat, die Werbung nicht immer up to date ist und tatsächlich von seinen Kindern Leistung erwartet.

    Ja, so einer hat in unserem schönen neuen Deutschland wahrlich nichts mehr verloren. Schon gar nicht wenn man bedenkt, dass er ungelernten Kräften € 8,50 zahlt, wo doch andere Ungelernte und Hartzer höchstens für € 1,00 - € 5,00 arbeiten.

    Im Prinzip wäre er gut beraten gewesen, die Produktion schon vor 20 Jahren(wie alle anderen Textilherrsteller in Deutschland) nach China oder weißGottwohin auszulagern, € 1,50 in der Stunde für alle Arbeiter zu zahlen, ab und zu mal rumzujammern, dass ein paar Staatzuschüsse fließen, sich ansonsten auf die faule Haut zu legen und sich auf diese Art und Weise das Verunglimpflichen seiner Person durch von Neid zerfressenen Bloggern zu ersparen.

    Und sowas veröffentlicht Der Spiegel....
  2. #71

    Falsch verstanden

    Zitat von duk2500 Beitrag anzeigen
    Da hat der Redakteur des Managermagazins wohl was nicht ganz verstanden: Es gibt einen gewaltigen Unterschied zwischen den sogenannten Managern, die als hoch- und gelegentlich ......
    Tja, mir scheint, der Autor hat nie irgendwas begriffen und deshalb schließt er sich mit seiner "Meinung" dem Trend an.
  3. #72

    Pardòn

    Zitat von dimogrotto Beitrag anzeigen
    sehr duenner beitrag!was soll der bloedsinn mit dem 600er mercedes! hatte keine grosse firma '70 jahre alt' und fahre einen 600er die neider sollten es mal mit harter arbeit versuchen im uebrigen gefaellt mir dass verhalten von grupp auch nicht
    Bravo! Für die deutsche Rechtschreibung hat's aber dann doch nicht ganz gelangt - trotz harter Arbeit. Geht nunmal nicht alles im Leben, nicht wahr?
    (Ich meine natürlich nicht Ihre -lateinisch geschriebenen - Umlaute, die freilich Ihrer Tastatur geschuldet sind)
  4. #73

    Trigema

    JUJU, jetzt zieht ein deutsche Manager-Magazin Autor deutsche Firmen in den Dreck ... also lieber hat man einen nervösen Chef, als gar keinen Job. Was gibt es denn in Burladingen für alternativen ....ich kenne fast keine, zumindest nicht für 1200 € ... o.k. Machen wir doch weiter wie bei Willi Betz in Reutlingen ( das der noch in Reutlingen ist wundert jeden)...große Steuerzahler in der Öffentlichkeit anprangern und förmlich vergraulen. Oder wie andere Firmen .... in ein Steuerparadies flüchten und dort die Menschen für 0,50 € die Stunde arbeiten lassen. Der nette Autor sollte Äpfel mit Äpfel vergleichen und sich einmal das Trigema-Konzept genauer ansehen und vergleichen. Trigema handelt mit Kleidung ... einem Billig-Produkt ... und nicht mit Autos, die weltweit exportiert werden. Als Bsp. Adidas ... ein Kleidungsstück von Adidas hat Herstellungskosten von max.5 €. Wie hoch wird der Stundenlohn gewesen sein? Ich weiß es nicht, und ohne mich in der Materie auszukennen, kann dieser nicht sonderlich hoch sein.
    Bitte lieber Autor dieses Textes, ich hoffe, dass in dem Buch, welches ich mit mit Sicherheit nicht kaufen werde, nicht noch mehr Firmen in den Dreck gezogen werden, denn man sollte nicht von Dingen schreiben, von denen man nichts versteht.
  5. #74

    TRIGEMA-Chef Grupp: "Wird der Sohn kein Chef, hat der Vater versagt" vom 21.04.2011

    Sehr geehrter Herr Rickens
    Von meinen Kindern wurde ich letzte Woche auf Ihren Artikel in Spiegel Online aufmerksam gemacht!

    Gestatten Sie mir zunächst die Frage, warum Sie, der Sie mich nicht kennen, mich so negativ in Ihrem Artikel in Spiegel Online darstellen?

    Dass Sie meiner Person ein Kapitel in Ihrem Buch gewidmet haben sollen, obwohl ich nach Ihrer Meinung ein großer Versager bin, widerspricht jeglicher Logik!

    Nun zu Ihren Ausführungen:
    1. Ich habe nie gesagt: „Wird der Sohn kein Chef, hat der Vater versagt“.
    Meine Aussage ist: „Wenn die Kinder das Unternehmen nicht übernehmen wollen, haben die Eltern versagt!“

    Die Kinder müssen, sofern die Eltern das richtige Vorbild sind, mit Begeisterung in das Unternehmen eintreten wollen, sich dort profilieren und zeigen, dass sie eine Führungsrolle übernehmen können, oder aber diese Führungsrolle an andere delegieren.

    2. Ich bin nicht geschäftsführender Gesellschafter der Trikotwarenfabriken Gebrüder Mayer, sondern alleiniger Inhaber und alleiniger Geschäftsführer der Firma TRIGEMA Inh. W. Grupp e. K. oder vor Umfirmierung alleiniger Inhaber der TRIGEMA GmbH & Co. KG.

    3. Ob unser Werbespot schlecht oder gut ist, lasse ich dahingestellt!
    Unseren Bekanntheitsgrad haben wir sicherlich zum größten Teil diesem Spot mit meiner Aussage, dass ich auch in Zukunft unsere 1.200 Arbeitsplätze garantieren werde, zu verdanken!
    Solange eine so große Werbewirksamkeit besteht, werde ich diesen Spot nicht ändern!
    Ich glaube, dass es nichts Negatives ist, wenn ich als Inhaber das große Risiko auf mich nehme, zu versprechen, auch für die Zukunft unsere 1.200 Arbeitsplätze zu garantieren!

    4. Im Internet wird mitgeteilt, dass Sie mehrfach studiert haben unter anderem auch am LSE in London. Sicher haben Sie bewusst verschwiegen, dass Sie sich diese Studien wahrscheinlich über Steuergelder haben finanzieren lassen!
    Mit dieser elitären Ausbildung müsste man von Ihnen erwarten können, dass Sie nicht nur das kleine ein mal eins beherrschen,sondern auch noch darüber hinaus denken können!
    Dies scheint aber nicht der Fall zu sein!
    Wenn Sie mir vorwerfen, dass ich einer ungelernten Näherin nur Euro 8,50 Anfangslohn bezahlen würde und nicht den Tariflohn, dann zeigt dies, wie unrealistisch Sie als dreifachstudierter Denker gar nicht merken, wie dumm Sie sich im wirklichen Leben verhalten!

    Einer ungelernten Näherin den gleichen Lohn zu bezahlen, wie einer gelernten Näherin, wäre ungerecht!
    Wir geben Menschen, die dringend einen Arbeitsplatz suchen, selbstverständlich eine Chance bei uns z. B. das Nähen zu lernen und diese erhalten während ihrer Anlernzeit Euro 8,50 mit dem Hinweis, dass der Lohn so schnell wie möglich angehoben wird, entsprechend ihrer Leistung!

    Wenn Sie dies kritisieren, zeigt dies klar, dass es Ihnen nicht um Tatsachen geht, sondern ausschließlich um Diskriminierung meiner Person!
    Siehe Fortsetzung ab Punkt 5
  6. #75

    Trigema-Chef Grupp: "Wird der Sohn kein Chef, hat der Vater versagt"

    Fortsetzung

    5. Mir vorzuwerfen, einen größeren Mercedes zu fahren oder einen Hubschrauber zu haben, zeigt ebenfalls Ihr Verlangen mich möglichst negativ darzustellen!
    Zu Ihrer Information, den Hubschrauber haben wir, um unsere 45 Testgeschäfte von Sylt bis Berchtesgaden verantwortlich unter Kontrolle halten zu können, weil ich auch für diese Testgeschäfte persönlich geradestehe.

    6. Sie kritisieren mich als größten Arbeitgeber in einer abgelegenen schwäbischen Landgemeinde; dann sollten Sie wenigsten wissen, dass in dieser abgelegenen Landgemeinde es vor 25 Jahren noch 26 Textilbetriebe mit zusammen 3.600 Arbeitsplätzen gab und heute leider nur noch TRIGEMA!
    Zu behaupten, dass der Bürgermeister mir angeblich aus der Hand fresse, ist eine Beleidigung des Bürgermeisters!

    Wenn ich von meinem Privatvermögen der Stadt ein Geschenk in Form eines Millionenbeitrages für die Sporthalle gegeben haben und Sie dies auf diese Weise kritisieren, dann sollten Sie sich schämen, denn Sie haben sicherlich Ihrer Heimatgemeinde bis heute nicht einen Cent vermacht und sicher auch nicht groß Steuern bezahlt, aber studiert auf Kosten anderer haben Sie wahrscheinlich mit Selbstverständlichkeit!

    Bedauern müssen Sie meine Kinder nicht, weil sie stolz auf ihr Zuhause sind und wir ein Familienleben führen, das Sie selber sicher nicht vorzeigen können!
    Zukünftig wären Sie besser beraten, wenn Sie zuerst überlegen,bevor Sie solche Kritiken schreiben.

    Mit freundlichen Grüßen
    W. Grupp
    TRIGEMA Inh. W. Grupp e. K.
  7. #76

    Moin alle zusammen ( Moin sagt man bei uns in Norddeutschland zu jeder Tageszeit ),

    dieses Thema zeigt mal wieder ganz exakt auf wie die Medien konzipiert sind und welches generelle Ziel sie verfolgen.
    Pure Propaganda und Verhetzung mit studierter Rhetorik mit dem primärem Ziel, die eigene Auflage zu erhöhen ist das erkennbare Hauptmotiv dieser Inszenierung.
    Würde Herr Grupp im selbigen Stil seinen Absatz erhöhen wollen, stünde er einem Standgericht an Schreiberlingen gegenüber, die ihn ohne Prozess lynchen würden.

    Göbbels hätte von solchen Schreiberlingen ne Menge lernen können, die Propaganda des dritten Reiches wäre um einiges effektiver gewesen, hätte man damals solche "Texter" gehabt.
    So langsam plädiere ich für ein "Medienkontrollorgan" die "Freiheit" der Medien geht mir langsam zu weit.
    Alles soll überwacht werden, die Börse, die Wirtschaft und die Politik aber die Medien genießen einen Freiraum der mir größer als das ganze Universum erscheint.
    Wer kontrolliert die ?
    Sie tun alles um ihre eigene macht zu stärken und die Moral bleibt da ganz oft unterm Teppich.

    Wen interessiert es ob Herr Grupp einen dicken Mercedes fährt ?
    Jeder Kaffefahrtenwerbesprecher fährt so eine Kiste.
    Solche Auflistungen von Luxusgütern sind sowas von primitiv, da bekomme ich schlicht das kotzen.

    Ich ziehe meinen Hut vor Herrn Grupp, er hat wenigstens einen "Arsch" in der Hose in dem er mit all seinem Privatvermögen haftet.
    Für mich ist er das Sinnbild sozialer Markwirtschaft.
    Wenn er in seinem Unternehmen mal etwas rauh auf den Putz haut ist das seine Sache die niemand ihm absprechen kann.
    Ein rauher Chef der nicht nachtragend ist und mal sagt was Sache ist, ist mir vielmal lieber wie ein Chef der keine Emotionen zeigt und seine Mitarbeiter via versteckter Kamera auspioniert.

    Ach was bin ich glüklich kein Abonennt irgendwelcher "Stimmungsmacher" zu sein, ich trage nicht zur Machterweiterung volksverdummender Medien bei, die sich selbst als alleinige Inhaber der "Wahrheit" und als große "Aufklärer" definieren.

    Man merke : Die meisten die bisher von sich behaupteten als Aufklärer auf diesem Planeten umher zu wandeln, gingen in die Geschichte als größter Verklärer ein.
    Das Prädikat "Aufklärer" wird verliehen, man klebt es sich nicht selbst auf die Brust.

    Gott sei Dank ist das Volk noch nicht ganz "durchmanipoliert" und besitzt immer noch ein ausreichendes Fundament an Mündigkeit was in den hier formulierten Antworten eindeutig sichtbar wird.

    MFG

    Chr. Göttsche, Bremen
  8. #77

    familien und mitarbeiterfreundlich....

    Das ich nicht lache. Man sollte gucken wen man einstellt und zb keiner gerade aus der Ausbildung kommenden den Job der filialleitung geben.
    Desweiteren sollte man sich an das halten was man verspricht, und nicht immer alles nur schön reden.
    Ich kenne eine Situation wo verabredet wurde das, eine Alleinerziehende Mutter 20 std Woche, vormittags eingestellt wurde und maaal einen Samstag. In der realtiät sieht es so aus das die Mutter fast jeden Samstag Nachmittag arbeiten musste, klappt schon irgendwie, egal wie sehr das kleine Mädchen leidet weil sie ihre Mama den ganzen Tag nicht sieht.
    Die filialleitung ist arrgant mit Kritik umgegangen und hat scheinbar dafür gesorgt das eine junge Mutter vor weihnachten gekündigt wurde.
    Der Mutter, die soooo viel geopfert hat für die Firma hat noch nicht mal dazu Stellung nehmen können. Der sozial dieses Unternehmen alles nur lug. Da kommt man nur weiter wenn man der chefetage in den hintern kriecht und lügt. Wenn man dieses nicht tut, dann heisst es tschüss.
    Lächerlich


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