Klopapier? Unnötig. Zweitschuhe? Braucht kein Mensch. Zahnbürste? In der Mitte durchsägen. Ultraleicht-Backpacker kämpfen mit irrwitzigem Eifer um jedes Gramm, das sie beim Gepäck sparen können. Auch Normalreisende können einiges von den Meistern der Reduktion lernen.
http://www.spiegel.de/reise/fernweh/...788939,00.html
als ich in der "Altsteinzeit", will heißen in den frühen Achtzigern durch die skandinavische Tundra strolchte, war mann noch in der Lage 25kg (Zelt, schlafsack, Isomatte, Wechselwäsche, Kochgeschirr und vor allem Proviant) auf dem Rücken zu tragen; zugegeben, es waren keine Hochgebirgs-und Extremtouren, aber es ging trotzdem ganz flott; außerdem konnte man sich sowohl die Zeit als auch die Tour selbst einteilen, den reinen Leistungsgedanken gab es nicht.
Aber die Tipps der Profis: Zahnbürste und Streichhölzer absägen aber dafür einen nassen Rucksack in Kauf nehmen, also diese Sorte Profi würde ich zugern mal nach ein, zwei Wochen live in action sehen :-())))) !
ich denke die 40 gramm müllsack die man hat plus bei etwagiem regen die feuchte im rucksack sollten deutlich mehr gewicht ausmachen, als die schutzhülle, die die den rucksack davor bwahrt sich mit wasser vollzusaugen.
Nun kann man natürlich sagen es regnet nicht aber dann kann man auch auf die 40 gramm mülltüte verzichten.
da sollte mal ne app geschrieben werden die den wetterbericht, rucksackvolumen, freude am laufen im regen etc etc analysiert und verschieden risiken berechnet sowie eine empfehlung gibt, zur wahl des rucksackregenschutzes. und sowie so der rucksack kann doch eh unter den poncho
also generell finde ich die Idee schonmal nicht schlecht. Obwohl ich jetzt nicht davon ausgehe, dass dieser Artikel den typischen Reisebürokunden anspricht, sondern mehr den Abenteuerurlaub-Backpacker. Was lernen wir? Einfach einen Rucksack im Internet bestellen, einen preiswerten Flug buchen, 2 Wochen in der Pampa verbringen und am Ende froh sein, wieder in der ersten Welt die Annehmlichkeiten des Alltags zu genießen ;-)
LG,
Ib