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Tricks der Leichtgepäck-Gurus: Wie Reiseprofis ihren Rucksack packen

Klopapier? Unnötig. Zweitschuhe? Braucht kein Mensch. Zahnbürste? In der Mitte durchsägen. Ultraleicht-Backpacker kämpfen mit irrwitzigem Eifer um jedes Gramm, das sie beim Gepäck sparen können. Auch Normalreisende können einiges von den Meistern der Reduktion lernen.

http://www.spiegel.de/reise/fernweh/...788939,00.html
  1. #60

    Ich kenn da auch noch eins:

    Zitat von bomdia Beitrag anzeigen
    Was ist das? Gibt es auch "UNORDENTLICH" einmieten?
    Wer immer hinter dem Ofen sitzt,
    Grillen fängt und Hölzlein spitzt,
    Wer fremde Lande nie beschaut,
    der bleibt ein Narr in seiner Haut.

    In diesem Sinne: Viel Spaß in Ihrem ordentlichen
    schwarzwälder Zimmer.
    Wer immer hinterm Ofen sitzt,
    und die Zeit nur wenig nützt,
    spart zwar seine Kraft,
    kommt aber verdammt wenig raus dabei

    (so kenn ich es aus BW-Zeiten - trotzdem danke für Ihren Reim, ich habe mich gefreut!)
  2. #61

    Es geht noch besser

    Zitat von anthu Beitrag anzeigen
    Also ich habe mir, nachdem ich auch nie unter 18 Kilo Rucksackgewicht kam, und die Sache nur noch nervte, eine spezielle Gämsenart (Rupicapra rupicapra ringnesiensis) zugelegt und für mich abgerichtet. Diese netten Tierchen schleppen ganze Vorratslager durchs Dovrefjäll hinter mir her, ohne ständig zu meckern. Dadurch habe ich die nötige Bewegungsfreiheit zurückerlangt und muss nicht mehr auf das Gramm achten. Eine Federkernmatratze, ein frisch gezapftes Bier oder ein reich gedeckter Frühstückstisch sind so auch im Fjäll zu realisieren.
    Sehr gut, ich habe Ihre Methode noch verfeinert. Die Berge habe ich weggelassen und habe mich mit 4 runden Kautschuksohlen direkt ans Meer gerollt. Dort haben mir die Eingeborenen, nach langen Verhandlungen, einen Schlafplatz mit Kühlschrank gewährt.
  3. #62

    Naja...

    als ich in der "Altsteinzeit", will heißen in den frühen Achtzigern durch die skandinavische Tundra strolchte, war mann noch in der Lage 25kg (Zelt, schlafsack, Isomatte, Wechselwäsche, Kochgeschirr und vor allem Proviant) auf dem Rücken zu tragen; zugegeben, es waren keine Hochgebirgs-und Extremtouren, aber es ging trotzdem ganz flott; außerdem konnte man sich sowohl die Zeit als auch die Tour selbst einteilen, den reinen Leistungsgedanken gab es nicht.
    Aber die Tipps der Profis: Zahnbürste und Streichhölzer absägen aber dafür einen nassen Rucksack in Kauf nehmen, also diese Sorte Profi würde ich zugern mal nach ein, zwei Wochen live in action sehen :-())))) !
  4. #63

    Und zu Ende denken ;)

    Zitat von iSchreib Beitrag anzeigen
    Ich trage lieber eine 180g regendichte Schutzhülle mit, als den Liter Wasser, mit dem sich ein Rucksack vollsaugt – auch wenn der Inhalt trocken bleibt.

    Hier ging es doch um Gewicht, oder?
    Gebt mal Netzrucksack als Suchstring ein.
    Für 6 bis 20 Euro - die saugen sich nicht voll, sind leicht und manche davon so stabil, dass sie auch ne 15er Stahlpressluft aushalten...
  5. #64

    Noch ein Tip

    Zitat von mschee Beitrag anzeigen
    Lasst das Notebook zuhause!
    Unterhosen und Shirts gibt es auf der ganzen Welt zu kaufen .
    Warum mitschleppen ?
  6. #65

    Genau.

    Zitat von FrieFie Beitrag anzeigen
    Als Frau hat man den Vorteil in waren Ländern, dass ein leichtes Sommerkleidchen ein paar Gramm wiegt und sich auf Zigarettenschachtelgrösse packen lässt. Sieht zwar nicht danach aus, ist aber zum Wandern ganz wunderbar!
    Und glaub mir, wir Männer ziehen diese Variante definitiv auch vor! :-)
  7. #66

    tipps für profis die dritte

    ich denke die 40 gramm müllsack die man hat plus bei etwagiem regen die feuchte im rucksack sollten deutlich mehr gewicht ausmachen, als die schutzhülle, die die den rucksack davor bwahrt sich mit wasser vollzusaugen.

    Nun kann man natürlich sagen es regnet nicht aber dann kann man auch auf die 40 gramm mülltüte verzichten.

    da sollte mal ne app geschrieben werden die den wetterbericht, rucksackvolumen, freude am laufen im regen etc etc analysiert und verschieden risiken berechnet sowie eine empfehlung gibt, zur wahl des rucksackregenschutzes. und sowie so der rucksack kann doch eh unter den poncho
  8. #67

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Klopapier? Unnötig. Zweitschuhe? Braucht kein Mensch. Zahnbürste? In der Mitte durchsägen. Ultraleicht-Backpacker kämpfen mit irrwitzigem Eifer um jedes Gramm, das sie beim Gepäck sparen können. Auch Normalreisende können einiges von den Meistern der Reduktion lernen.

    Tricks der Leichtgepäck-Gurus: Wie Reiseprofis ihren Rucksack packen - SPIEGEL ONLINE
    also generell finde ich die Idee schonmal nicht schlecht. Obwohl ich jetzt nicht davon ausgehe, dass dieser Artikel den typischen Reisebürokunden anspricht, sondern mehr den Abenteuerurlaub-Backpacker. Was lernen wir? Einfach einen Rucksack im Internet bestellen, einen preiswerten Flug buchen, 2 Wochen in der Pampa verbringen und am Ende froh sein, wieder in der ersten Welt die Annehmlichkeiten des Alltags zu genießen ;-)

    LG,

    Ib








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