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"Tribute von Panem"-Soundtrack: Melodien zum Massakrieren
REUTERSWie soll die Musik zu einem Fantasyfilm klingen, in dem Kinder sich gegenseitig massakrieren? Der Country-Spezialist T Bone Burnett hat für die "Tribute von Panem" eine überraschend moderne, düstere Begleitung produziert - und lässt damit sogar Mainstream-Langeweiler wie Maroon 5 glänzen.
http://www.spiegel.de/kultur/musik/0...828379,00.html
- #1 20.04.2012 08:43 von
Wie steigert man ...
Wie steigert man den alltäglichen Film- und Fernsehhorror? Richtig, man lässt Kinder sich gegenseitig zerfleischen, zerschießen etc.
Und das, damit die Unterhaltungsindustrie Geld abzocken kann.
Perverser geht's nimmer.
Der SPIEGEL sollte diesen Film und dieses Buch dahin tun, wo er/es hingehört: Müll. Darüber schreibt man nicht. - #2 20.04.2012 08:59 von
- #3 20.04.2012 09:30 von
Ich gehe davon aus, dass Sie weder den Film gesehen noch das Buch gelesen haben und sie nicht wissen worum es überhaupt geht. Oberflächlich betrachtet geht es um "Kinder die sich gegenseitig zerfleischen". Tatsächlich aber steckt der Film voller Sozialkritik und ist für einen Blockbuster überraschend vielschichtig und anspruchsvoll.
Die Story an sich ist nur der Aufhäner um z.B. den von ihnen angeprangerten alltäglich Fernsehhorror zu kritisieren. Ist aber nur ein Punkt von vielen, der auf den Film zutrifft. - #4 20.04.2012 11:11 von
Wieso...
...habe ich bei diesem Film eigendlich das Gefühl, das Hollywood mal wieder Propagandamaschine spielt und die lieben Kleinen auf das (Über) Leben im Postkapitalismus vorbereitet. Der Film ist sehr gut gemacht und recht unterhaltsam. Die Teenies im Publikum fanden die Kills unterhaltsam und die Protagonisten toootal süüüüß. So muß gute Propaganda funtionieren, Chapeau.
- #5 20.04.2012 11:32 von
- #6 22.04.2012 16:20 von
Die Tribute von Panem sind kein Fantasy-Spektakel, sondern reinste Science Fiction, genauer gesagt eine politische Dystopie, vergleichbar mit 1984 und Brave New World. Ein Redakteur, der das nicht auseinander halten kann, ist definitiv falsch in seinem Beruf. Peinlich, peinlich!
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