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Treuhand-Dokumentation "Goldrausch": Für eine Handvoll D-Mark

zero one film/ Andreas SchloeselEin Land als Resterampe: Die Kinodokumentation "Goldrausch" lässt erstmalig ehemalige Mitarbeiter erzählen, wie die Treuhand bei ihren dunklen Geschäften vorgegangen ist. Aus dem sperrigsten Kapitel der deutschen Einheit wird so ein eindringliches Lehrstück über Geld und Gier.

http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,852586,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Land als Resterampe: Die Kinodokumentation "Goldrausch" lässt erstmalig ehemalige Mitarbeiter erzählen, wie die Treuhand bei ihren dunklen Geschäften vorgegangen ist. Aus dem sperrigsten Kapitel der deutschen Einheit wird so ein eindringliches Lehrstück über Geld und Gier.

    Dokumentation Goldrausch beleuchtet kritisch die Treuhand - SPIEGEL ONLINE
    Als Westdeutscher kann ich nur danken.

    Den Menschen im Osten, dafür dass sie die Wiedervereinigung ermöglicht haben und, trotz solcher Rabiatkuren und Beutezüge wie durch die Treuhand legitimiert, die Geduld hatten und immer noch haben auf eine gemeinsame und gute Zukunft zu hoffen.

    Liebe Ossis, an dieser Stelle:

    Danke!
  2. #2

    Schön das sich mal irgendjemand mit dem Thema beschäftigt. Noch mehr werde ich mich freuen, sollte sich tatsächlich mal die deutsche Justiz um die Leute kümmern. Aber das geschieht wahrscheinlich erst, wenn die Täter zu alt sind um sie vor Gericht zu stellen. Tja... Pech...
  3. #3

    übernahme

    ja, wichtig, mehr davon...
    diese herren haben was vorurteile und verbrechertum angeht sicher einige generationen auf dem gewissen
  4. #4

    Titel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Land als Resterampe: Die Kinodokumentation "Goldrausch" lässt erstmalig ehemalige Mitarbeiter erzählen, wie die Treuhand bei ihren dunklen Geschäften vorgegangen ist. Aus dem sperrigsten Kapitel der deutschen Einheit wird so ein eindringliches Lehrstück über Geld und Gier.

    Dokumentation Goldrausch beleuchtet kritisch die Treuhand - SPIEGEL ONLINE
    Unbedingt auch "Beutezug Ost" anschauen!
  5. #5

    Die

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Land als Resterampe: Die Kinodokumentation "Goldrausch" lässt erstmalig ehemalige Mitarbeiter erzählen, wie die Treuhand bei ihren dunklen Geschäften vorgegangen ist. Aus dem sperrigsten Kapitel der deutschen Einheit wird so ein eindringliches Lehrstück über Geld und Gier.Dokumentation Goldrausch beleuchtet kritisch die Treuhand - SPIEGEL ONLINE
    beste Szene ist die, wo die noch junge Frau Merkel – an Kohls Seite –
    die Hand vor die Linse hält, um Aufnahmen zu verhindern.
    Unsere Kanzlerin war schon damals sehr prädestiniert für
    demokratische und transparente Gepflogenheiten.
  6. #6

    Einige weitere Informationsquelle dazu!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Land als Resterampe: Die Kinodokumentation "Goldrausch" lässt erstmalig ehemalige Mitarbeiter erzählen, wie die Treuhand bei ihren dunklen Geschäften vorgegangen ist. Aus dem sperrigsten Kapitel der deutschen Einheit wird so ein eindringliches Lehrstück über Geld und Gier.

    Dokumentation Goldrausch beleuchtet kritisch die Treuhand - SPIEGEL ONLINE
    Zu diesem Themengebiet gibt es eine Vielzahl von seriöser Fachliteratur, die diese Entwicklungen, Zusammenhänge und Hintergründe sehr gut veranschaulichen können:

    Uwe Müller Supergau Deutsche Einheit - Rowohlt Berlin 256 Seiten 12 90 Euro | Politische Literatur | Deutschlandfunk
    Abbau Ost: Lügen,Vorurteile und sozialistische Schulden: Amazon.de: Olaf Baale: Bücher
    Die sieben Todsünden der Vereinigung. Wege aus dem Wirtschaftsdesaster: Amazon.de: Wilhelm Hankel: Bücher
  7. #7

    Ergänzende paßt folgende Lektüre sehr gut dazu: "Was war die DDR wert? Und wo ist dieser Wert geblieben?" von Siegfried Wenzel (Was war die DDR wert?: Und wo ist dieser Wert geblieben?. Versuch einer Abschlußbilanz: Amazon.de: Siegfried Wenzel: Bücher)

    Dank Treuhand und den damals Verantwortlichen der Regierung Kohl, hat die deutsche Volkswirtschaft bis heute mit den Folgen dieses Ausverkaufs zu kämpfen. Wertschöpfungsketten wurden unwiederbringlich zerstört und ganz Ostdeutschland wurde zu einer höchst subventionsabhängigen Region. Die wirtschaftlichen Folgen bedingen demografische Folgen und die wiederum wirtschaftliche usw. usf. In keinem der ebenfalls im gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umbruch befindlichen Staaten des ehemaligen Ostblocks hat es eine derart desatröse Ausverkaufspolitik mit nachgehender Deindustrialisierung gegeben. Wir, der Westen, haben unser eigenes Land, deren Menschen und Wirtschaft nachhaltig geschädigt. Die riesigen Gewinne der hier nicht näher zu nennenden Konzerne wurden von der Gemeinschaft bezahlt, die die hohen Subventionszahlungen und "Abwrackprämien" zu bezahlen haben. Der Bremer Vulkan, Millionen an Subventionen bezogen, für die Modernisierungen der in Mecklenburg für 'n Appel und 'n Ei erworbenen Werften, hat diese Gelder sofort in das eigene, zum damaligen Zeitpunkt von der Insolvenz bedrohten Unternehmen gesteckt. (Bremer Vulkan)
  8. #8

    Dafür blutet Gesamtdeutschland

    Ein sehr interessater Artikel und sicher auch ein ebenso sehenswerter Film.
    Es geht ja auch nicht nur um die Ostdeutschen, sondern generell um die Verschleuderung gesamtdeutschen Vermögens. Warum z.B. große Betriebe/Kombinate für die symbolische D-Mark an Großkonzerne wie Siemens verschleudert wurden erschließt sich mir nicht. Allein das Anlagevermögen (oftmals Immobilien in lukrativer Lage) hätte einen Verkauf zu Marktpreisen gerechtfertigt. Dann hätte unsere schöne Bundesrepublik heute sicher die eine oder andere Milliarde weniger auf der Schuldenuhr stehen.
  9. #9

    Birgit Breuel, die Chefin der Anstalt

    Ich möchte von verantwortlicher Seite gern mal wissen, welche Qualifikation Frau Breuel hatte für die einschlägigen Posten in ihrem Leben auszeichneten. Den dürren Zeilen in Wikipedia zufolge: Sicher Abi, aber außer versuchten und abgebrochenen Studien im In- und Ausland keine weiteren Angaben. Also nichts weiter. Aber dann, mit dem Eintritt in die CDU läuft sie ganz groß auf. Dies und mit ganz großer Sicherheit auch der Titel "Bankierstöchterlein" werden ihr die Polsterstühle als Finanzministerin, Treuhandchefin und Expo-Chefin untergeschoben. Einfach unglaublich für eine geerdete Bruchstudentin. Und dies auch noch als Politikwissenschaftlerin! Man hört und sieht doch allerorten, dies Studium macht man doch nur aus Verlegenheit oder dumpfer Vorahnung, das nichts weiter geht. Es ist aber sicherlich nicht der einzige Fall auch in unserer heuten Regierung. Dagegen hat Frau Merkel doch höchst erfolgreich ein Studium absolviert, das sicher "im Kopfe wehtat", wie eine derzeitige Doktorandin bemerkte. Und deswegen auch die heftige Kampf einer hohlen "Literatin" gegen eine erfolgreiche Naturwissenschaftlerin. Frau Merkel hat das Denken gelernt, nicht das Schwadronieren.
    Und daher auch die vergeblichen Anfeindungen von den Männern, die ihr mal in die Quere kamen. Was hatten die für Qualifikationen? Schwamm drüber...
    Ich hoffe für die kommende Regierung, dass endlich mal Intellektuelle die Führung übernehmen. Bitte keine "-ologen" mehr.








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