Das Tauchen im SeaLife ist wirklich eine gigantische Erfahrung. Habe das ganze schon gemacht und bin begeistert. Allerdings nicht in Oberhausen, sondern im SeaLife München über die High Live Divers (http://www.high-life-divers.com).
Frank SchneiderWenn draußen der Winter regiert, sind Tauchkurse in künstlichen Unterwasserwelten besonders beliebt. In beheizten Becken können Einsteiger an vielen Orten in Deutschland abtauchen - und sogar Haie vor die Maske bekommen.
http://www.spiegel.de/reise/deutschl...-a-879049.html
Das Tauchen im SeaLife ist wirklich eine gigantische Erfahrung. Habe das ganze schon gemacht und bin begeistert. Allerdings nicht in Oberhausen, sondern im SeaLife München über die High Live Divers (http://www.high-life-divers.com).
Wo bleibt das Abenteuer, das Entdecken, fremde Kulturen kennenlernen usw. !? Eingesperrte Tiere finde ich sowieso inakzeptabel.
Richtiges Tauchen gibt es hier:
http://www.divephotoguide.com/user/FalsaOrca/
... aufregend, ein Abenteuer, eine Begegnung mit einer fremden Welt, eine Bereicherung und Erweiterung des eigenen Horizonts - aber eines ist es nicht: Sport.
Auch wenn es Sporttauchen heißt, die sportlichen Aspekte beschränken sich dabei auf das Schleppen der Ausrüstung (entfällt beim Indoor-Tauchen) und auf das Anlegen des engen Taucheranzugs.
Sobald man sich im Wasser befindet, ist Tauchen etwas für faule Leute und in etwa so anstrengend wie ein Sonntagsspaziergang. Wie gesagt, wunderschön und aufregend, aber kein "Sport".
Naja, vielleicht nicht gerade Hochleistungssport, aber für Faule ist das definitiv nichts.
Dabei muss man gar nicht mal an eine Woche Safari mit 4 Tauchgänge am Tag, Tiefen bis 40m und Gegenströmung denken, auch die Stunde unter Wasser im See kann mit Flossenschlag und Lungentarierung durchaus anstrengend werden.
Bliebe übrigens noch anzumerken, dass zum Erwerb des Tauchscheins auch zwingend Tauchgänge in Freigewässern, bei uns also Seen, dazu gehören
Ich habe den "Open Water Diver" und bleibe bei meiner Darstellung, zumindest was Hobbytaucher angeht. Natürlich kann Tauchen anstrengend sein (allein schon die Kälte und der Wasserdruck ...), aber es hat nichts von der Bewegung, Leistung und Erschöpfung, die man in "richtigen" Sportarten erlebt. Sich so auszupowern wie z.B. bei einem Langstreckenlauf ist unter Wasser ja schon aus Sicherheitsgründen nicht erwünscht.
Ausgenommen von meiner Darstellung sind natürlich Extremtaucher.
Nur weil man gemeinhin bestimmte, körperlich fordernde Sportarten mit dem Sportbegriff assoziiert, bedeutet das noch lange nicht, dass sich dieser darauf beschränkt. Schach und Bridge etwa sind offiziell vom IOC als Sport anerkannt - obwohl dort auch höchstens aus Panik vor der drohenden Niederlage Schweisstropfen fliessen.
Das Ganze ist also schlicht eine beliebige Definition, die nicht zwangsweise an ausserordentliche körperliche Leistungen oder eine klare Logik geknüpft ist. Wenn Ihnen die Bezeichnung in dem Fall nicht behagt ist das Ihre Wahrnehmung, aber halt mehr auch nicht. Darum ist und bleibt nach allgemeiner Auffassung das Sporttauchen ein Sport. Vielleicht ein Breitensport und kein Leistungssport, aber trotzdem Sport.
Im übrigen ist es auch eher fragwürdig, spezifische Situationen als Begründung zu verwenden. Natürlich kann man sich beim Laufen auspowern, aber erstens zeichnet das nicht zwingend eine Sportart aus und zweitens würde ich gerade was viele als "Jogging" betreiben oft eher als lockeren Abendspaziergang bezeichnen. Da kriegt man jedenfalls schneller Wadenkrämpfe vor Erschöpfung wenn man es darauf anlegt und nur weit genug gegen eine Strömung taucht.
Was sind denn Extremtaucher?
Wenn ich drueber nachdenke, zeigt das Ihr Problem. Tauchen hatte schon immer enorme Spanne an Moeglichkeiten es zu betreiben. Auch zeitlich gesehen aenderten sich Anforderungen.
Ich z.B. habe frueher Orientierungstauchen betrieben. Dabei schwimmt man mit superlangen Flossen (oder einer Flosse) und schieben eine Flasche Pressluft stroemungsguenstig vor sich nach Zeit durch das Wasser. Das ist auch Tauchen - und glauben Sie mir, dass ist Sport nach jedem Ihrer genannten Kriterien. Oder UW-Rugby, so schnell koennen Sie auch trainiert gar nicht blinzeln wie Sie dabei ausser Atem kommen. Oder Flossenschwimmen selbst.
Frueher gehoerte ein grosser Teil davon zur normalen Tauchausbildung. Mit PADI & Co hat sich das geaendert und jeder Herzkranke will (und wird) ins Wasser getragen werden. Die sterben dann bei 10 Minuten gegen schwache Stroemung ab. Eigentlich nicht im Sinn des Erfinders.
Tauchen koennen sie ganz sportlich betreiben und auch ganz ruhig und entspannt. Mancher mag gerade den Wechsel, ich auch.
OWD's welche der Meinung sind das es sich beim Tauchen nicht um Sport handelt empfehle ich die Teilnahme an einem Stress