APForscher sprechen von einer Milliarden-Tonnen-Lücke: China stößt offenbar 20 Prozent mehr Kohlendioxid aus als vermutet - das ergab der Vergleich von Statistiken. Das Land lässt demnach selbst die USA beim Treibhausgas-Ausstoß weit hinter sich. Die Folgen für das Klima könnten gravierend sein.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...838183,00.html
... nur zum Teil richtig. Warum glauben Sie steht Deutschland in der CO2 Bilanz so gut da? Genau, weil wir unser produzierendes Gewerbe nach China abgeschoben haben. Genau wie die meisten anderen Europaer. Eigentlich ist nicht China der Sünder, sondern Europa, aber politisch ist das nicht zukunftstauglich und so ist es wie mit Allem, zuerst schön verschleiern und sich dann als Saubermann präsentieren ...
Oha Vorhersagen sind also schwierig echt jetzt glaub ich nicht.Die Folgen für das Klima könnten gravierend sein.
Damit seien Vorhersagen und Analysen zum Treibhauseffekt schwierig.
Mal nur so nebenbei die angeblich vermutete Lücke ist fast doppelt so groß wie der Jahresausstoß von Deutschland, und die Einsparung von 200 Millionen Tonnen von 1990 zu jetzt kostet uns Mrd €. Und die Chinesen liegen noch weit unter unserem pro Kopf Verbrauch. Was sollte das denn theoretisch kosten wenn die gleichen Weg wie wir gehen würden.
Für Vorhersagen des Treibhauseffektes ist ja nicht das relevant, was ausgestossen wird, sondern was am Ende übrig bleibt, wenn man von der ausgestoßenen Menge die Menge abzieht, die die Natur verarbeitet und beseitigt, z.B. die Pflanzen durch Photosynthese. Relevant ist das, was darüber hinausgeht, und das ergibt sich nicht aus Statistiken, sondern aus der Messung des CO2-Anstiegs in der Atmosphäre. Und das kann man recht genau messen, ohne sich auf irgendwelchen Statistiken verlassen zu müssen. Die Pflanzen und das Planktion dlieser Welt liefern sowieso niemandem Statistiken darüber, wieviel CO2 sie verbrauchen, die Messung des CO2-Gehalts der Luft ergibt, was die Menschheit in der Gesamtbilanz zu viel ausstößt.
Voraussetzung für diese "Rechnung" ist aber die Annahme, dass es ein stabiles Gleichgewicht in der Natur gibt, der CO2-Gehalt an sich konstant ist und nur durch menschliche Einflüsse steigt.
Diese Konstanz der natürlichen CO2-Luft-Konzentration ist aber kaum anzunehmen, da die in den Meeren speicherbare CO2-Menge stark von deren Temperatur abhängt. Steigt die Temperatur, so erhöht sich als Folge der CO2-Gehalt in der Luft.
Es gibt eine Reihe peer-review-geprüfte wissenschaftliche Publikationen, die aussagen, dass in der Vergangenheit die CO2-Luft-Konzentration dem Temperaturverlauf FOLGTE.
Die IPCC-Klimamodelle mit Horrorszenarien (bis zu 6°C oder gar 8°C Temperaturanstieg bis zum Jahr 2100) sind Modelle, die wenig Bezug zur Realität besitzen und stellen keine wissenschaftlich haltbare Prognosen dar. Sie dienen m.E. eher dazu, die Leute zu erschrecken, um ihnen anschließend das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Immer wie hypnotisiert auf die USA starren ist auch keine Lösung. Klar, die USA und einige andere Staaten lassen beim pro-Kopf-Ausstoß alle anderen CO2-Emittenten weit hinter sich. Aber China hat inzwischen einen genauso hohen pro-Kopf-Ausstoß wie Frankreich, im Gegensatz zu diesem aber steigend und ohne Verpflichtungen zur Reduktion anzuerkennen.