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Treibhausgas: CO2-Anstieg übersteigt kritischen Grenzwert
DPADie CO2-Kurve gilt als eine der wichtigsten Messungen der Wissenschaft: Sie zeigt, wie schnell sich das Treibhausgas in der Luft sammelt - und die Erde erwärmt. Nun wurde erstmals ein wichtiger Schwellenwert überschritten.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...836398,00.html
- #520 10.06.2012 11:31 von
Wird der Sonnenwind
nachts ausgeknipst oder dreht sich die Erde einfach im Sonnenwind und der Einfluss des Sonnenwindes auf die galaktischen Teilchenströme ist tags und nachts gleich, das ist hier die Frage?
Sie haben es ja nicht weit bis zum Deutschen Museum! Schauen Sie dort mal in die Nebelkammer, sobald diese wieder funktioniert, dann sehen Sie wie weit die kosmische Strahlung durchdringt! - #521 10.06.2012 12:28 von
Hm, zwischen Tag und Nacht besteht wohl kaum ein Unterschied. Man kann die Aktivität der GCR auch an dem Verteilungsverhältnis von 14C und 10Be erkennen.
14C und 10Be verteilen sich im gesamten System und nicht nur in den oberen Atmosphärenschichten, wo sie gebildet werden.Da die gcr bis zur unteren Troposphäre durchdringen müssten, um effektiv zur Wolkenbildung beizutragen, halte ich einen nennenswerten Einfluss auf das Klima für höchst unwahrscheinlich, eher für ausgeschlossen. Die Aerosole der Industrie dürften einen viel stärkeren Einfluss haben, so dass der Effekt der gcr dagegen verschwindet.
Allerdings schätze ich den Einfluss auch als sehr gering, wenn überhaupt, ein, denn an Aerosolen mangelt es nicht gerade in unserer Atmosphäre. Zudem wäre ja nur die Differenz zwischen geringem und hohem Aufkommen relevant und zudem müsste es da auch noch einen siginifikanten Trend geben, der aber zumindest nicht anhand von 10Be und 14C erkennbar ist. - #522 10.06.2012 12:45 von
Die kosmische Strahlung selber kommt gleichmäßig aus allen Richtungen, aber der Sonnenwind könnte über das Erdmagnetfeld den Strahlungsfluss im Tagesverlauf modulieren - dachte ich. Es ist natürlich möglich, dass der Erdschatten dafür noch zu klein ist.
Das ist auch meine Überzeugung. An der Erdoberfläche kommen nur die Myonen und vergleichbare Teilchen an. Es ist zu bezweifeln, ob sie als Kondensationskeime effektiv sein können.denn an Aerosolen mangelt es nicht gerade in unserer Atmosphäre. Zudem wäre ja nur die Differenz zwischen geringem und hohem Aufkommen relevant und zudem müsste es da auch noch einen siginifikanten Trend geben, der aber zumindest nicht anhand von 10Be und 14C erkennbar ist. - #523 10.06.2012 14:41 von
Der Erdschatten ist immer derselbe, nur die Erdoberfläche darunter dreht sich.
Selbst wenn, müsste es einen signifikanten Trend im An- oder Abstieg über einen langen Zeitraum geben, was in diesem Fall eine Abschwächung des Sonnenwindes über die letzten 150 Jahre lang bedeuten würde. Die ist aber nun gar nicht zu beobachten.Das ist auch meine Überzeugung. An der Erdoberfläche kommen nur die Myonen und vergleichbare Teilchen an. Es ist zu bezweifeln, ob sie als Kondensationskeime effektiv sein können.
Laut Alex und Günter soll der ja sogar so hoch wie schon lange nicht mehr sein, was für einen geringeren Einfluss der kosmischen Strahlung sprechen würde und nicht umgekehrt, wie beide hoffen. - #524 10.06.2012 14:56 von
Mühsal und Mühonen
Hilft das hier weiter?
"Wolkenbedeckung unbeeinflusst von kosmischer Strahlung"
- Max-Planck-Institut für Kernphysik:*News
"Ob die Wirkung der kosmischen Strahlung auf die Wolken so stark ist, dass sie sich in der realen Atmosphäre beobachten lässt, ist noch völlig unklar."
- Welt der Physik: Wie kosmische Strahlung Wolken beeinflusst - #525 10.06.2012 16:41 von
- #526 10.06.2012 17:17 von
- #527 11.06.2012 04:13 von
- #528 12.06.2012 06:15 von
- #529 28.08.2012 17:00 von keinfanmehr
Brauchbarer Artikel - noch kein Sensationsjournalismus
Für einen populären Artikel, der weder von Fachleuten geschrieben, noch an solche adressiert ist, ist der Artikel OK, wenn natürlich auch sehr knapp an Informationen.
Der Artikel vermeidet trotz der spürbaren steten Versuchung irreführende und unsachliche Folgerungen.
"...Die CO2-Kurve gilt als eine der wichtigsten Messungen der Wissenschaft..."
In Vergleich wozu? Welche Messung war denn unwichtig? Dies sagen diejenigen, die solche Messungen durchgeführt haben. Revelle et al. haben mit den ersten langfristige, direkten, brauchbaren Messungen des atmosphärischen CO2-Gehalts begonnen, dies ist entscheidend.
"Die Kurve wirkt wie eine Treppe, die ins Unglück führt..."
Dies ist ein bisschen voreilig. Von steigendem CO2-Gehalt selbst lässt sich sicher nicht auf eine Gefahr schließen - dies ist die einzige problematische Stelle im ganzen Artikel.
Dass der CO2-Gehalt nun größer als 400ppm ist, hat eine rein symbolische Bedeutung - eine entscheidende Marke ist das nicht. Übrigens gibt es selbst innerhalb von Städten CO2-Gradienten, z.B: zwischen Verkehrswegen und Parks.
Dass dies überhaupt ein "Klimaproblem" ist, ist reine Ideologie. Dass Forscher dazu Stellung beziehen, entlarvt diese als politisch motiviert.
"Die Konzentration von CO2 war zuletzt immer schneller gestiegen..."
Dies ist nicht die volle Wahrheit: schaut man genau hin, so zeigt sich seit den 90er Jahren, dass der CO2-Gehalt mit annähernd konstanter Geschwindigkeit steigt, während er zuvor immer schneller stieg. Folglich gibt es eine relative Verlangsamung der CO2-Wirkung.
"Wie stark das zusätzliche Treibhausgas die Erde bislang schon erwärmt hat, ist umstritten. Die Durchschnittstemperatur der Erde in Bodennähe ist nach Angaben der Vereinten Nationen in den vergangenen 130 Jahren um 0,8 Grad gestiegen. Neueste Berechnungen zeigen, dass CO2 für zwei Drittel der Temperaturzunahme verantwortlich ist."
Deswegen wäre es an dieser Stelle interessant gewesen, den Temperaturverlauf (Quelle: z.B. Hadley Centre, NOAA, NASA, UAH) im gleichen Zeitraum darzustellen. Dies hätte einen Eindruck vermittelt, wie mittelbar der Zusammenhang zwischen CO2 und Erdoberflächentemperatur ist. Auch beträgt der menschliche Anteil an diesen 0,8°C wahrscheinlich weniger als 0,4°C!
Auch wäre es wichtig gewesen, die Unsicherheit bzgl. der CO2-Sensitivität der Temperatur festzustellen: Es gibt keine klaren Grenzen, d.h. das Ausmaß der zu erwartenden Wirkung auf die Temperatur ist Spekulation.
Besonders gut finde ich, dass der Artikel darauf hinweist, dass die Erwärmung seit 13 Jahren nicht weitergeht und
dass dies von Klimaforschern nicht erwartet wurde. Der Hinweis auf die Rolle von Wasserdampf war dabei nützlich.
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