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Treibhausgas: CO2-Anstieg übersteigt kritischen Grenzwert

DPADie CO2-Kurve gilt als eine der wichtigsten Messungen der Wissenschaft: Sie zeigt, wie schnell sich das Treibhausgas in der Luft sammelt - und die Erde erwärmt. Nun wurde erstmals ein wichtiger Schwellenwert überschritten.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...836398,00.html
  1. #270

    Skalen

    ...sind doch was schönes. Bei allem hin und her, Lag, Sonnenaktivität und Co, stell ich mir grad eine Frage. Wenn Temperatur und CO2 so schön korrelieren, wie es uns Eiskernbohrungen nahelegen (http://en.wikipedia.org/wiki/File:Co2-temperature-plot.svg), warum reden wir von 1 oder 2 Grad? Na, wer hat's gemerkt? Sollte der grafisch so eindeutige ursächliche Zusammenhang existieren, dann sollten wir mit den aktuellen Leveln in den nächsten Jahren bei 12 Grad ankommen, oder?
  2. #271

    Zitat von knuty Beitrag anzeigen
    Sie denken wirklich, dass der Physiker und Chemiker Arrhenius, der mit einem Nobelpreis ausgezeichnet wurde, weniger von Thermodynamik verstanden hat als Sie?

    Und bitte belegen Sie doch mal die Aussage von Arrhenius, das Gas CO2 würde eine feste Hülle bilden, aber bitte nicht mit so einer Witzseite wie letztens.
    Svante Arrhenius hat den Nobelpreis für was ganz anderes bekommen:

    Nobelpreisträger für Chemie. Arrhenius hat nachgewiesen, dass Salze im Wasser als Ionen vorliegen. Die Salze zerfallen im Wasser vielfach nicht vollständig in Ionen, sondern nur - abhängig von der Konzentration - zu einem bestimmten Prozentsatz; Arrhenius prägte hierfür das Wort Aktivitätskoeffizient.

    Es gibt noch mehr Nobelpreisträger, die den grössten Blödsinn verbreitet haben. Z.B. Linus Pauling, der sogar zwei Nobelpreise bekommen hat und gegen Ende 20 Gramm Vitamin C täglich gegessen hat und dafür sogar Propaganda gemacht hat.
    Was ich davon ausscheide hält meinen....
  3. #272

    Die Bildchen sind falsch

    Zitat von einbelgier Beitrag anzeigen
    Eben wussten Sie noch nicht was es ist, jetzt wissen Sie es schon besser.
    Vergleichen wir doch
    http://real-planet.eu/Bild2bwdGIF.GIF
    mit
    http://upload.wikimedia.org/wikipedi...9_2008.svg.png

    Es fällt auf, das im ersten Bild auslösende Strahlung und Gegenstrahlung gleich groß (348) sind. Das widerspricht den Gesetzen der Thermodynamik.

    Im zweiten Bild ist die auslösende Strahlung (396) größer als die Gegenstrahlung (333). Hier weden die Verluste berücksichtigt.
    Alle Werte stellen natürlich einen Mittelwert da.

    Nachts gibt es praktisch keine Energiequelle die den Boden aufheizt.

    Ist die Differenz zwischen Strahlung und Gegenstrahlung groß, kühlt sich der Boden schnell ab.
    Ist die Differenz klein, dauert es länger.
  4. #273

    CO2-Angst wird gepusht

    die wahren Probleme damit zugekleistert

    zB

    - unendliche Berge Plastikmüll
    - nukleare Bewaffnung und Abfälle
    - Kriege
    - Verarmung, Überbevölkerung
    ....
  5. #274

    welchen Planeten ,meinen Sie?

    Zitat von günter1934 Beitrag anzeigen
    0...
    Die Temperatur korreliert mit der Sonnenaktivität!

    Und die war in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts so stark wie noch nie festgestellt.
    Datei:Sunspot Numbers German.png
    Korreliert, sind Sie sicher. Komisch hier sieht es ganz anders aus. Möglicherweise eine negative Korrelation, liegt wohl daran, dass in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Sonnenaktivität nachgelassen hat.
  6. #275

    Zitat von günter1934 Beitrag anzeigen
    Auch Sie verwechseln die Aktivität, activity, mit der Strahlung, irradiance.
    Ach und die korrelieren nicht?
    Und selbst wenn nicht, die Anzahl der Sonnenflecken hat nen größeren Einfluss als die abgegebene Strahlung (=Energie) der Sonne?
  7. #276

    Günter lassen Sie uns nicht dumm sterben.

    Zitat von günter1934 Beitrag anzeigen
    Auch Sie verwechseln die Aktivität, activity, mit der Strahlung, irradiance.
    Was ist denn Aktivität, activity Ihrer Meinung nach. Irradiance, also Strahlungsdichte (monochromatisch oder nicht), wird in W/m² angegeben.
    und Aktivität, welche Einheit hat Aktivität?
  8. #277

    Zitat von einbelgier Beitrag anzeigen
    Die Menge wird durch Ihren nichtssagenden Vergleich auch nicht grösser.
    Und was die Thermodynamik angeht, sollte Sie sich vielleicht etwas schlau machen dann erübrigen sich Ihre absurden Vergleiche.
    Welcher Vergleich (hab ich was verglichen?) ist jetzt absurd?
    Das war eigentlich ne Veranschaulichung.
    Und das mit dem schlaumachen ist echt süß.
    Klimawandel und Treibhauseffekt - Zum Phnomen der atmosphrischen Gegenstrahlung
    Zitat Thieme: so kommen Zweifel, wie denn die „Gegenstrahlung“ funktionieren könnte. Bereits allein unter Würdigung des Zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik entpuppt sich die „Gegenstrahlung“ als nichts anderes als ein Phantasieprodukt.
    Zweifel ergo muss es Phantasie sein. Große Wissenschaft.
    Ganz ehrlich, sie können doch nur abschreiben und eigene posts wiederaufwärmen, zum hinterfragen der geposteten Aussagen kommt es jedoch viel zu selten.

    Aber mal nachgefragt, das folgende ist aus Wikipedia:
    Anmerkung: Jede Gegenstrahlung ist untrennbar verbunden mit der Strahlung in die andere Richtung. Jedes Messgerät, das die Gegenstrahlung misst, emittiert auch seine Eigenstrahlung. Die unmittelbare Messgröße ist die Differenz zwischen Eigenstrahlung und Gegenstrahlung. Die Eigenstrahlung wird dabei nach Stefan-Boltzmann vorausgesetzt bzw. das Gerät wird geeicht. Vor der Einführung der Quanten war die Zerlegung der Wärmestrahlung in Hinstrahlung und Gegenstrahlung nur ein Rechentrick zur effektiven Beschreibung der Ergebnisse der Experimente.
    Ist das so richtig?
  9. #278

    Wikipedia kann das auch, nur mit Zahlen

    Zitat von einbelgier Beitrag anzeigen
    [I]Zu beobachten ist vielmehr, daß in klaren und windstillen Nächten, in denen die Lufttemperatur noch deutlich oberhalb von 0°C verbleibt, Bodenfrost, auch "Strahlungsfrost" genannt, auftritt. Vom Erdboden wird in solchen Situationen Energie in Richtung All abgestrahlt (das wären die 45 W/m² im Bild 2), wodurch sich, wegen des ausbleibenden Nachschubs von Einstrahlung, der Boden auf unter 0°C abkühlt und - sofern feucht - gefriert. Dieser Strahlungsfrost ist somit ein Beweis dafür, daß es eine nennenswerte Strahlung der Luft unter atmosphärischen Bedingungen nicht gibt.
    Atmosphärische Gegenstrahlung
    Man betrachte einen Grashalm in einer klaren windstillen Herbstnacht. Die Lufttemperatur betrage +5 °C, die Luftfeuchte 90 %, der konvektive Wärmeübergangskoeffizient 5 W/m²K, der Emissionsgrad des Grases 0,95. Die Unterseite des Halms stehe mit darunterliegenden Halmen derselben Temperatur im Strahlungsgleichgewicht, die Oberseite strahle gegen den klaren Himmel ab. Sie gewinnt die atmosphärische Gegenstrahlung sowie den konvektiven Wärmestrom aus der Umgebungsluft und verliert ihre thermische Eigenemission gemäß dem Stefan-Boltzmann-Gesetz. Ihre Energiebilanz lautet also:

    Unter den gegebenen Bedingungen beträgt der Wasserdampfpartialdruck 7,85 hPa, die atmosphärische Gegenstrahlung also 240 W/m². Die thermische Emission der anfangs auf 5 °C befindlichen Oberfläche beläuft sich zunächst auf 322 W/m². Da die Oberfläche mehr Wärme verliert als gewinnt, kühlt sie ab. Dabei nehmen die Emissionsverluste wegen der fallenden Temperatur ab, während der konvektive Wärmezustrom wegen der anwachsenden Temperaturdifferenz zwischen Oberfläche und Luft zunimmt. Sobald sich thermisches Gleichgewicht eingestellt hat, ist die Energiebilanz Null (Verluste und Gewinne heben sich auf) und Lösen der Bilanzgleichung liefert die Oberflächentemperatur θO = −5,1 °C.

    Der Grashalm unterkühlt also merklich unter die Lufttemperatur. Er unterschreitet nicht nur die Taupunkttemperatur der Luft (+3,5 °C), so dass Tau ausfällt, er unterschreitet auch den Gefrierpunkt, so dass sich der Tau als Reif niederschlägt (bei fortdauerndem Bereifen wäre die freiwerdende Latentwärme in der Energiebilanz zu berücksichtigen). Es tritt Bodenfrost (konkret Strahlungsfrost) auf, obwohl die Lufttemperatur deutlich über dem Gefrierpunkt liegt.

    Die Formatierung der Berechnung ist leider verloren gegangen, ist aber auf Wikipedia zu sehen.
    Ich nehm das erstmal so hin, ein Fachmann wie sie wird einen möglichen Fehler sicherlich sofort finden.

    Das beste kommt aber noch.
    wikipedia weiter: Das Beispiel illustriert die mikroklimatischen Folgen des Umstandes, dass die Luft ein relativ schlechter Wärmestrahler ist. Andererseits hat die Tatsache, dass die Luft überhaupt Wärmestrahlung abgibt, erhebliche makroklimatische Folgen. Wiederholt man die obige Rechnung für den hypothetischen Fall , so erhält man eine Abkühlung der jetzt unkompensiert abstrahlenden Oberfläche auf −32 °C. Eine solch ausgeprägte nächtliche Unterkühlung unter die Lufttemperatur widerspräche jeglicher Alltagserfahrung. Die wärmende Wirkung der atmosphärischen Gegenstrahlung ist demnach von erheblicher Bedeutung. Man bezeichnet diese Wirkung als den natürlichen atmosphärischen Treibhauseffekt.
  10. #279

    Es kommt natürlich auf die Vergleichswerte an:

    Zitat von telemach1111 Beitrag anzeigen
    dass 200 Teilchen auf 1Mio Luftteilchen einen Prozentsatz i.H.v. 0,02% ergibt. Also betrug 1960 der Anteil von CO2 in der Luft 0,02%. Heute macht der Anteil von CO2 in der Luft einen Wert von 0,04% aus, i
    Sie können natürlich denken, dass 0,02% oder 0,04% vernachlässigbar wenig sind. Aber das Gesamtgewicht bzw. die Gesamtmasse der Atmosphäre interessiert hier nicht - sondern nur die Bestandteile, die mit dem Energieeintrag durch die Sonne bzw. der Energieabstrahlung von der Erde ins Weltall interagieren. Alles andere ist hier eher uninteressant. Für Sie ist es ja auch nicht so wichtig, ob jetzt 19 oder 21 % Sauerstoff in der Atmosphäre bzw. der von Ihnen eingeatmeten Atemluft sind, sondern dass z.B. der Kohlenmonoxid-Gehalt nicht über 30 ppm steigt (jedenfalls ist das der MAK-Wert am Arbeitsplatz).

    Vielleicht fällt es Ihnen leichter, sich 0,02% oder 0,04% vorzustellen, wenn Sie einfach mal ausrechnen, wie dick eine Glasscheibe ist, wenn sie entsprechend dem Masseanteil des Kohlendioxids in der Atmosphäre die Erdoberfläche überziehen würde?


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