Forum


 

Treffen mit der Kanzlerin: Merkel wirbt bei Unionsfrauen um Betreuungsgeld

dapdKnapp eine Stunde haben sie sich über das umstrittene Betreuungsgeld ausgetauscht: Kanzlerin Angela Merkel traf sich mit den Unionsfrauen im Bundestag. Jetzt kann sie auf eine eigene Mehrheit hoffen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...838965,00.html
  1. #1

    Kommt wahrscheinlich...

    ...eh nicht am Sponforenleiter vorbei, trotzdem, ich kann diese dusselige Kuh nicht mehr ertragen!
    Übrigens Spon! Sehr schönes Foto mit herrlich gelben Zähnen!
  2. #2

    stimme zu

    Zitat von glaubblosnix Beitrag anzeigen
    ...eh nicht am Sponforenleiter vorbei, trotzdem, ich kann diese dusselige Kuh nicht mehr ertragen!
    Übrigens Spon! Sehr schönes Foto mit herrlich gelben Zähnen!
    wer kann die noch ertragen. aber ihr stern sinkt, im inland wie im ausland.
  3. #3

    Betreuungsgeld

    ist in meinen Augen herausgeworfenes Geld. Mir erschliesst sich nach wie vor der Sinn dieser Massnahme nicht, auch wenn ich nun den 50. Artikel zu diesem Thema lese. Vom regelmässigen Aufenthalt in Kindertagesstätten mit kompetenten, gut ausgebildeten Erzieherinnen und sinnvoll berechnetem Personalschlüssel profitieren die lieben Kleinen mehr, als wenn sie bis zur Einschulung an Muttis Rockzipfel hängen.
    Das gilt nicht nur für die Kinder aus bildungsfernen und /oder fremdsprachigen Elternhäusern.
  4. #4

    Nicht Kita! Krippe oder nicht Krippe ist hier die Frage!

    Zitat von lotterliesel Beitrag anzeigen
    [...]Vom regelmässigen Aufenthalt in Kindertagesstätten mit kompetenten, gut ausgebildeten Erzieherinnen und sinnvoll berechnetem Personalschlüssel profitieren die lieben Kleinen mehr, als wenn sie bis zur Einschulung an Muttis Rockzipfel hängen.[...]
    Das ist offenbar ein großes Missverständnis bei einem Großteil der Bevölkerung. Es geht gar nicht um die Kitas ab 3 Jahren, die Sie wohl meinen. Sondern um Krippenplätze für Kinder ab einem Jahr bis drei Jahre. Ab 2013 haben Eltern einen gesetzlichen Anspruch auf einen solchen Krippenplatz!
    Und natürlich wird es Eltern geben oder Alleinerziehende, die keine Wahl haben, sondern ihr Kind in die Krippe geben müssen. Alle anderen, die wählen können, wollen ihr Kind womöglich lieber bis zum 3. Lebensjahr zuhause behalten. (Und geben es dann in die Kita.)

    Das Betreuungsgeld soll für diese Nicht-Krippen-Kinder gezahlt werden. Das ist großer Schwachsinn! Wer von uns kriegt seine Kinder aus gesellschaftspolitischer Verantwortung oder weil er etwas für die demographische Entwicklung tun will? Mal ehrlich!
    Jetzt soll es zusätzlich ein Betreuungsgeld von 100 bzw. 150 Euro vom Staat dafür geben, dass das Kind nicht mit 2 Jahren in die Krippe kommt. Statt dieses Geld in den Bau von Krippen-Plätzen zu stecken, damit die Nachfrage auch befriedigt werden kann. Das ist gesellschaftspolitischer Schwachsinn³.
  5. #5

    gute Idee: Vorsorgeuntersuchungen für Kinder

    Bei den CDU-Frauen wird weiterhin ein Modell favorisiert, wonach die Auszahlung des Betreuungsgeldes an die Wahrnehmung der ärztlichen Vorsorgeuntersuchungen für Kinder geknüpft werden soll.
    Betreuungsgeld: Merkel wirbt bei Unionsfrauen für die Sozialleistung
    Das finde ich eine ganz prima Idee von Kristina Schröder und in Zukunft kann man das Geld auch an eine wenigstens halbtägliche Kita-Teilnahme knüpfen. Das Betreuungsgeld ist also in Zukunft eine kleine Belohnung für gute Eltern und Wohlverhalten. (imho)
  6. #6

    Strategie

    Es kann ja nicht ständig herum posaunt werden uns geht es so gut (was auf breiter Ebene nicht so nachvollziehbar ist), es muß auch gehandelt werden. Die Kanzlerin
    wird bestimmt mit vielen Kreuzerln bei der
    nächsten Wahl belohnt.
  7. #7

    Der Begriff

    beinhaltet für mich durchaus auch die Betreuung von Kleinkindern. Ob man nun noch eine Differenzierung vornimmt (Krippe, Kindergarten, Hort) ist für mich unbedeutsam. Macht nur Sinn, wenn danach auch der unterschiedliche Personalbedarf berechnet wird bzw. es um die unterschiedlichen Anforderungen an die Qualifikation des Betreuungspersonals geht.
    Und solche Überlegungen von Seiten des Einrichtungsträgers setze ich voraus.
    (Vermutlich überschätze ich jetzt wieder die Kompetenz der zuständigen Verwaltungsfachleute und der Familien-und Sozalpolitiker))
    Ein sinnvolles Modell beinhaltet m.E. die garantierte, qualifizierte und bezahlbare Betreuung vom Kleinstkindalter bis zum Beginn der Pubertät. Alles andere ist für Alleinerziehende und/oder Familien, die auf das Einkommen von Vater UND Mutter angewiesen sind absolut unbrauchbar. Ich selbst bin meinem früheren Arbeitgeber noch heute für das Angebot der Kinderbetreuung vom Kleinstkindalter bis zum vollendeten 12.Lebensjahr dankbar. Beitrag nach Familieneinkommen berechnet und somit auch für Niedrigverdiener erschwinglich. Öffnungszeiten den Arbeitszeiten der Eltern angepasst, bis auf wenige Ausnahmen motivierte und kompetente Erzieherinnen. Mein Kind hat sich dort sehr wohl gefühlt, ich wusste meinen Nachwuchs gut betreut, konnte meiner Arbeit ohne Sorgen nachgehen und mir (Alleinerziehende) hat diese Einrichtung den Gang zum Sozialamt erspart.
    Somit auch die öffentlichen Kassen entlastet.
    @MrStoneStupid: In der oben geschilderten Betreuungseinrichtung habe ich es auch immer wieder erlebt, dass von Seiten der Erzieherinnen Eltern auf Auffälligkeiten und Entwicklungsdefizite ihrer Kinder angesprochen wurden.








TOP



TOP