Wie geht es*weiter mit der Wikipedia? Die Spenden fließen, die Ambitionen sind groß - doch es fehlen freiwillige Helfer. Beim Jahrestreffen in Haifa wurden Lösungen gesucht.*Wachsen will das Lexikon künftig in*Entwicklungsländern und*mit regionalen Sprachen.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...778866,00.html
gegen den alles beherrschenden Adel. Es ist längs an der Zeit, den zahlenmäßig überhand nehmenden Milliardären und Millionären ihre Grenzen durch empfindliche Maßnahmen aufzuzeigen. Bei dieser Gelegenheit: Wegen der Vielzahl an Abiturienten und Akademiker-Abschlüssen sollte die Schere zwischen Geringverdienern und Hochdotierten sehr viel enger werden.
Die Probleme von Wikipedia sind hausgemacht. Die Freiwilligen laufen seit Jahren davon, seitdem in einigen Ländern - hierzu gehört auch die Bundesreplik - ein selbstgefällige Wikipedia-Elite mit der Keule der „Relevanzdebatte“ die Wikipedia um alles erleichtert, was ihr nicht in den Kram passt. Dabei geht es meist weniger um redaktionelle Qualität als um persönliche Vorlieben und Abneigungen. An dieser Abstimmung mit den Füßen werden auch studentische RekrutInnen wenig ändern können, der Fisch stinkt vom Kopf her.
Das sehe ich genauso. Man denke nur daran das auf Wikipedia der Artikel über Taqiyya gelöscht werden sollte wegen "irrelevanz". Wikipedia ist meiner Meinung nach nur gut in Bezug zur Naturwissenschaft. Bei anderen Themen wirkt dort vieles politisch verfärbt.
Eine Frage sei mir gestattet Herr Muster Schieber:
Alastair Reynolds?
Das mit den Studenten ist eine nette Idee, ich glaube jedoch nicht, das es die Wikipedia retten wird.
Die ganze Diskussion über Relevanz eines Artikels und der damit einhergehenden Autoren-Frustration muss man sich doch seit Knol nicht mehr antun. Siehe hier: http://www.baynado.de/blog/google-kn...-zur-wikipedia
wie z.B. hier diskutiert: http://de.wikipedia.org/wiki/Wikiped...#Beleidigungen
Das Bemerkenswerte an solchen Diskussionen über offensichtliche nicht weiter geahndete Beleidigungen in der Wikipedia ist: es gibt sie täglich. Eshat sich sogare mittlerweile eine spezielle Kultur des Beleidigens herangewickelt. "Sage alles und lass Dir dabei ein Tor offen dass eine völlig andere Interpretation zuläßt".
Ob die 5000 Euro an Spendengeldern, die der deutsche Wikipedia Verein laut Mailinglisten an einzelne Reisende verschenkte, in dieser Beziehung eine lohnende Investition war, darf bezfeifelt werden. Der Umgang mit beleidigenden Usern war jedenfalls nicht das Thema in Israel. Wie auch, es müssten sich ja einige der Besucher selber ans Näschen fassen ;-)
Arcy