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Traumfach*Medizin: Bundesverwaltungsgericht bremst Kapazitätskläger aus

Kaum ein Studium ist so beliebt, wie das der Medizin, doch aus Sparsamkeit halten die Bundesländer die Plätze knapp. Seit Jahren gelingt es einzelne Bewerber, sich bei Unis einzuklagen. Für Anwälte ein einträgliches Geschäft - das das Bundesverwaltungsgericht jetzt stark einschränkt.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...752806,00.html
  1. #1

    Überbewertet

    Das gesamte Medizinstudium ist absolut überbewertet, für 80% aller Ärzte reicht eine verkürzte Ausbildung ohne Promotion bei weiten aus. Besonders qualitativ kann die Ausbildung ja nicht sein, wenn zum gleichen Krankheitsbild jeder Arzt eine andere Meinung hat oder ein Laie selber besser weiß was für ihn das richtige ist. Mittlerweile lass ich mich lieber vom Apotheker beraten, er scheint mir irgendwie Fachkundiger zu sein. Besonders nach meiner Nachhilfeerfahrungen mit Medizinstudenten, brr dumm wie Brot, keinerlei analytisches Denken, das Niveau der Naturwissenschaften ist unterirdisch, aber ein riesen Ego. (Dafür können sie ganz viele Knochen und Co auswendig, so richtig essenziell ist das, genauso als wenn ein Programmierer lieber alle Befehle kennen müsste als gute Methodik)

    Im angesicht der Tatsache das es sich in den meisten Fällen um einen recherche Job handelt, lässt sich das sicher auch mit einen Bacherlor bewältigen. Der kostenintensive Rest bleibt für die echten Ärzte reserviert (Chirurgen).
  2. #2

    Ja, neee iss klar

    Zitat von Mathe-Freak Beitrag anzeigen
    Das gesamte Medizinstudium ist absolut überbewertet, für 80% aller Ärzte reicht eine verkürzte Ausbildung ohne Promotion bei weiten aus.
    Es ist hier die Rede von Medizinern nicht Heilpraktikern.
  3. #3

    ...

    Zitat von Mathe-Freak Beitrag anzeigen
    Das gesamte Medizinstudium ist absolut überbewertet, für 80% aller Ärzte reicht eine verkürzte Ausbildung ohne Promotion bei weiten aus. Besonders qualitativ kann die Ausbildung ja nicht sein, wenn zum gleichen Krankheitsbild jeder Arzt eine andere Meinung hat oder ein Laie selber....
    So krass würde ich es nicht ausdrücken, aber ich finde es schade, dass das Medizin-Studium in Deutschland wie in Österreich tatsächlich vollständig auf dem Auswendiglernen von Faktenwissen beruht. Andere Formen der Auseiandersetzung mit Wissen oder auch nur Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens werden gar nicht bzw. kaum gelehrt (z. B. im Reformstudiengang der Uni Wien). Natürlich sollten ÄrztInnen viel wissen, aber gerade solch ein Beruf erfordert meiner Meinung nach mehr als das.
  4. #4

    -

    Zitat von Mathe-Freak Beitrag anzeigen
    [...]
    Nun, die Ärzte/Medizinstudenten, die ich kenne, machen eigentlich einen ziemlich guten Eindruck auf mich. Harte naturwissenschaftliche oder gar mathematische Kenntnisse sind bei den meisten Krankheitsfällen ja nur indirekt gefordert, viel wichtiger ist oft das Einfühlungsvermögen und menschliche Fähigkeiten besonders im Umgang mit Kindern und verunsicherten Patienten. Für den Rest gibt es Beschreibungen, Richtlinien und andere Forschungsergebnisse.

    Sie haben auch noch über Apotheker gesprochen: Falls der Apotheker ein Pharmazeut (und keine Apothekenaushilfe) ist, hat er möglicherweise natürlich mehr klassisch-naturwissenschaftliches Gespür als der Durchschnittsarzt.
  5. #5

    ....

    Zitat von Sherlock70 Beitrag anzeigen
    Es ist hier die Rede von Medizinern nicht Heilpraktikern.
    Wo ist der Unterschied, außer das ein Heilpraktiker in den meisten Fällen eine bessere Arbeit abliefert?

    Die ganzen Hausärzte zusammen mit einigen Fachärzten versuchen sich gegenseitig zu überbieten mit ihrer Inkompetenz. Ich hab selber schon Fälle erlebt da stehen einen die Haare zu berge, von Bekannten hab ich noch schlimmeres gehört. Da kam es mal vor das eine Frauenärztin die Patientin zur Chemo drängen wollte, also nicht vom echten Fachmann mit Beratung über Alternativen (die es in diesen Fall zum Glück gab), nein von einer Schrulle die sich in einer Weiterbildung den passenden Schein geholt hat um ihre Bilanz aufzubessern.

    Also wenn das, das Ergebnis von 5 Jahre Studium sein soll, eine Qualitätsarbeit die ich selber mit Google und Fachliteratur abliefern kann, dann sag ich nur omg...

    Davon abgesehen gab es doch mal eine Statistik von der Krankenkasse das jede zweite Diagnose falsch ist?
  6. #6

    Ähnliche Erfahrungen.

    [QUOTE=Mathe-Freak;7472787 Besonders nach meiner Nachhilfeerfahrungen mit Medizinstudenten, brr dumm wie Brot, keinerlei analytisches Denken, das Niveau der Naturwissenschaften ist unterirdisch, aber ein riesen Ego. (Dafür können sie ganz viele Knochen und Co auswendig, so richtig essenziell ist das, genauso als wenn ein Programmierer lieber alle Befehle kennen müsste als gute Methodik)
    [/QUOTE]
    Ich habe ähnliche Erfahrungen mit Medizinstudenten gemacht, die ich betreut habe. Das naturwissenschaftliche Verständnis war teilweise miserabel, und es fehlte vor allen Dingen die Fähigkeit, Sachverhalte kurz und knapp mit dem Blick für das wesentliche zu formulieren. Ich dachte zumindest letzteres wäre eine Kernkompetenz der Ärzte.
    Das wirft dann folgende Fragen auf:
    1) Warum fehlen solch elementare Fähigkeiten bei Leuten mit extrem guten Abitur (NC inzwischen teilweise bei 1.2). Mir fiel zumindest auf, dass kaum jemand naturwissenschaftliche/mathematische Leistungskurse gewählt hatte. Da scheinen die Noten eher in Laberfächern erworben zu sein.
    2)Auf welcher naturwissenschaftlichen Basis behandelt eigentlich ein gewöhnlicher Arzt? Versteht er überhaupt die Wirkung von Präparaten, die er verschreibt?
  7. #7

    1. Bitte geben Sie keinen Titel für den Beitrag an!

    Zitat von Mathe-Freak Beitrag anzeigen
    brr dumm wie Brot, keinerlei analytisches Denken, das Niveau der Naturwissenschaften ist unterirdisch, aber ein riesen Ego. (Dafür können sie ganz viele Knochen und Co auswendig, so richtig essenziell ist das, genauso als wenn ein Programmierer lieber alle Befehle kennen müsste als gute Methodik)
    Wir scheinen an der gleichen Uni zu sein?

    In der Tat scheint das Medizinstudium fernab jeglicher Praxis abzulaufen. Die Studierenden kennen zwar die einzelnen Fasern mit Vor- und Nachnamen, wissen aber nicht, was man damit anstellt - insbesondere, wenn besagte Faser nicht ordnungsgemäß tut, was sie soll. Von den Zusammenhängen fangen wir gar nicht erst an, und spätestens bei Einfühlungsvermögen und genereller Sozialkompetenz ist der Ofen ganz aus.

    Ähnliches gilt dann auch gleich für Tiermedizin, wo sowohl ein praktizierender Tierarzt als auch eine angehende Tierärztin unfähig waren, männliche von weiblichen Ratten zu unterscheiden und einer weiteren Tierärztin von mir erklärt werden musste, wie Feline Diabetes Mellitus therapiert wird. Pardon?! Für was nehmen die mir eigentlich den Platz in der Bib weg?
  8. #8

    ...

    Zitat von rotakiwi Beitrag anzeigen
    Nun, die Ärzte/Medizinstudenten, die ich kenne, machen eigentlich einen ziemlich guten Eindruck auf mich. Harte naturwissenschaftliche oder gar mathematische Kenntnisse sind bei den meisten Krankheitsfällen ja nur indirekt gefordert,
    Ist die gute Sexy Cora nicht an den mangelnden mathematischen Kenntnissen eines anästhesie Arztes gestorben? Man sollte halt nicht nur eine Formel anwenden können, man sollte sie ganzheitlich verstehen und wie man das machen will ohne Mathematik, ohne Chemie (den kreuzel Test mit LK Niveau zähl ich nicht dazu) und ohne Physik ist mir ein Rätsel. Als Chemielehrer muss ich lustigerweise das Physik mit den geringsten Anspruch belegen: Physik für Mediziner (die Physik für Chemiker ist zu hoch für einen Lehrer).

    Zitat von rotakiwi Beitrag anzeigen
    viel wichtiger ist oft das Einfühlungsvermögen und menschliche Fähigkeiten besonders im Umgang mit Kindern und verunsicherten Patienten.
    Noch nie erlebt, also wirklich noch nie. Bin zwar auch selten beim Arzt aber diese unfreundlichen Fressen stehen mir echt zum Hals raus. Dann hören sie einen überhaupt nicht zu und geben einen zu verstehen man solle sich nach 10 min verpissen. (Mit ein Rezept das man selber bezahlen kann ohne Informationen über alternativen).

    Zitat von rotakiwi Beitrag anzeigen
    Für den Rest gibt es Beschreibungen, Richtlinien und andere Forschungsergebnisse.
    Die sie natürlich alle nicht kennen, nicht auswerten können und sie dazu noch oft nicht interessiert. Deswegen hat auch jede Pharmafirma ein Heer von Beratern die die Praxen abklappern um ihre getürkten Studien unterzujubeln.


    Zitat von rotakiwi Beitrag anzeigen
    Sie haben auch noch über Apotheker gesprochen: Falls der Apotheker ein Pharmazeut (und keine Apothekenaushilfe) ist, hat er möglicherweise natürlich mehr klassisch-naturwissenschaftliches Gespür als der Durchschnittsarzt.
    Das merkt man auch, er hat dazu noch auch mehr Zeit und erklärt einen die Vor- und Nachteile. Z.B. muss man nicht als Teenager seine kleine Schuppen mit Steroiden behandeln die zum Haarausfall führen können es gibt genug alternativen über die mich die Hautärztin nicht informiert hat.
  9. #9

    Klagen - wozu führt das

    Was ich persönlich viel schlimmer finde ist, das die Universitäten durch dieses ganze geklage auf volle Auslastung dazu übergegangen sind sogenante Teilstudienplätze zu vergeben. D.h. bevor die die Kläger aufnehmen vergeben sie die Plätze lieber selbst. Allerdings heißt das für den "halben Studenten" bis zum Physikum ist man willkommen aber dann bist du einfach mal raus. Was wiederum heißt, das man sich wieder bei ZVS und allen 34 Unis in Deutschland bewirbt. Dadurch steigen die Wartesemester wieder weiter. Momentan 13! Und man weiß nie wann und wo es weiter geht. Bricht man es ab und sucht sich ganz was anderes, dann ist das Geld des Steuerzahlers für die mind. 4 Semester Vorklinik aus dem Fenster geworfen.








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