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Traumatisierte US-Soldaten: Das Heer der kranken Köpfe

AP/ DVIDSDie Gräuel des Krieges hinterlassen Spuren bei den US-Soldaten. Tausende leiden unter traumatischen Stresserkrankungen - möglicherweise auch der Amokläufer Robert Bales. Doch die Armee-Psychologen haben vor allem ein Ziel: Die Kämpfer rasch zurück in die Schlacht zu schicken.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...822232,00.html
  1. #80

    Zitat von fussball11 Beitrag anzeigen
    Afghanistan hat bitte wen angegriffen und warum wollten die USA uns nicht einmal dabei haben als es gegen Al Kaida ging, die mittlerweile seit Jahren weitergezogen sind.
    Angegriffen wurden die USA von Al Kaida, deren Schutzherr die
    Taliban waren.

    Dass die USA uns nicht im Kampf gegen Al Kaida dabei haben
    wollte, entzieht sich meiner Kenntnis.

    Die Aufgabenteilung in Afghanistan sah wohl so aus, dass die
    Bundeswehr für die eigentliche Terroristenjagd nicht (mehr)
    zuständig war.
  2. #81

    Thema

    Zitat von coldplay17 Beitrag anzeigen
    Sie haben wohl vergessen, dass Deutschland im Nato-Bündnis
    steckt und die USA als Nato-Mitglied angegriffen wurde.
    Schwachsinn! Der Anschlag vom 11.11 war alles, nur kein Bündnisfall! Dazu hätte die USA schin von einen anderen Land angegriffen und nicht von einem Haufen Terrosristen!
  3. #82

    Thema

    Zitat von LeToubib Beitrag anzeigen
    Jugoslawien zum Beispiel?

    Dort ist es doch - abgesehen vom Kosovo - so friedlich geworden, dass die Beteiligten entweder schon EU-Mitglied sind oder zumindest auf der Anwärterliste stehen ...
    Sorry, aber wenn sich mal "schlau" machen, dann werden die festsllen, dass die Intervention im Kosovo auf falschen Tatsachen beruht hat,also es war nichts dran an dem sogenannten Völkermord, der eine Interventiion gerechtfertigt hätte! Und wenn sie sagen dass der Kosovo ruhig ist : der Kosovo ist stellvertretend für die wohl korrupteste und krimininellste Ecke in ganz Europa. Und RUHIG ist es da schon lange nicht! Was sie wissen müssten, wenn sie mal die Zeitung aufschlagen würden"
  4. #83

    ...

    Zitat von tiit Beitrag anzeigen
    Diese Aussage ist nun wohl mehr als unqualifiziert.
    Soldaten sind also Idioten in ihren Augen?
    Dann gehören Sie sicher zu der Fraktiion, die Bürgerkrieg und Völkermord in anderen Ländern als "innere Angelegenheit" der jeweiligen Länder (Diktatoren) betrachten und diesen freie Hand lassen, richtig?

    Oder wollen Sie in solche Krisenherde ziehen und mit Wattebäuschen schmeissen?
    Unsere BW ist eine reine Verteidigungsarmee.
    Was sie hier als Aufgabe des Militärs sehen steht im Widerspruch zu unserem Grundgesetz.
    Abgesehen davon war der Beitrag des Mitforisten aber sicherlich etwas unpassend.
  5. #84

    Information jenseits von Häme

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ...hinterlassen Spuren bei den US-Soldaten. Tausende leiden unter traumatischen Stresserkrankungen... Doch die Armee-Psychologen haben vor allem ein Ziel: Die Kämpfer rasch zurück in die Schlacht zu schicken.
    Vorweg: ich denke, dass man die Kriege in Afghanistan und Irak veurteilen und trotzdem Mitleid mit den betroffenen Soldaten haben kann und vielleicht sollte.

    Zur Sache: PTSD, englisch von Posttraumatic Stress Disorder, deutsch PTBS (von Posttraumatische Belastungsstörung) ist in allen Kriegen vorgekommen. Die Namen für diese Erkrankungen wechselten mit den Nationen und den Zeiten. Und betroffene Soldaten wurden auch schon immer mal ernst genommen, mal als Simulanten angesehen.

    Die jetzigen Kriege zeichnen sich nun dadurch aus, dass durch Körperpanzerungen und historisch einmalige medizinische Versorgung mehr Soldaten *psychisch* extreme Kampfsituationen überleben - und statt tot, kehren sie mit schweren psychischen Störungen zurück. Eine weitere Gehirnerkrankungen sind die Ergebnisse *physischer* Einwirkungen aufs Gehirn, z.B. durch die Druckwelle von Explosionen, englisch "closed head injury" oder "traumatic brain injury". Bei denen wird die Gehirnsubstanz *physisch* geschädigt - oft mit Auswirkungen auf psychisches Erleben und Verhalten. Unter diesen leiden ebenfalls Soldaten, die in früheren Kriegen getötet worden wären.

    Für PTSD/PTBS gibt es keine körperliche Diagnose. Für "traumatic brain injury" bezeifle ich, dass es eine objektive Diagnose in jedem Fall gibt (vielleicht in schwereren Fällen Computertomographie). Weil es für PTSD/PTBS keine körperliche Diagnose gibt, lässt sie sich nicht objektiv von Simulation unterscheiden. Deshalb wird sie vermutlich jedenfalls im Gefechtsfeld eher unterdiagnostiziert - von der Ärzten und Psychologen, weil sie die Kampfkraft der Truppe nicht aushöhlen wollen, und von den Soldaten, weil sie nicht als Weichlinge darstehen wollen. Ähnliches dürfte für traumatic brain injury gelten.

    Für zurückgekehrte Soldaten mit diesen Störungen sieht es ebenfalls nicht gut aus: die Behandlungsmöglichkeiten für PTSB sind begrenzt, für closed head injury kenne ich keine. Den US-Streitkräften wird in der Tat vorgeworfen, diese beiden Störungen zu unterdiagnostizieren und nicht ausreichend zu behandeln, und ich halte diese Vorwürfe für glaubhaft. Der seelische Preis für die betroffenen Soldaten und ihre Familien ist ungeheuer. Die finanziellen Kosten sind groß. Das einzige Gute, das ich erkennen kann, ist dass die kriegsbedingten Forschungen über diese Krankheiten später einmal der Allgemeinbevölkerung zu Gute kommen könnten.
  6. #85

    Zitat von deadeye Beitrag anzeigen
    Von welche Seite wurden denn die AMI´s angegriffen? Von den Afghanen oder Iran oder Vietnam oder Kambodscha oder vielleicht von den Philippinen? Die Ami´s stecken doch Ihre Nase überall rein wo Sie nur Krieg riechen, denen geht doch nicht um die Menschen sondern um Profit beim Waffen verkauf. Und Deutsche Regierung könnte sich auch absagen. Das ist kein Angriff auf USA sondern umgekehrt. Die Ami´s haben Afghanistan angegriffen wegen angeblicher Menschenrechtsverletzung. Und das gleiche passierte im IRAK, Vietnam, usw.
    Und jetzt sind die hinter dem IRAN her zusammen mit Israel.
    Nun wenn massive und eben nicht angebliche Menschenrechtsverletzungen militärische Hilfe von außen erforderlich machen, -das kann auch indirekt geschehen -, dann wäre dies nicht der schlechteste Kriegsgrund.

    Aber wozu gibt es Sanktionen, wenn diese etwas nutzen.
  7. #86

    Zitat von freigeist1964 Beitrag anzeigen
    Schwachsinn! Der Anschlag vom 11.11 war alles, nur kein Bündnisfall! Dazu hätte die USA schin von einen anderen Land angegriffen und nicht von einem Haufen Terrosristen!
    Schön das sie der Meinung sind, das es kein Bündnisfall war. Trotzdem wurde der Bündisfall einstimmig festgestellt.

    Die Al-Kaida hat den Westen in New York, Washington, Madrid und London (uvm) angegriffen, was an die 6000 Zivilisten das leben kostete. Mal zum Vergleich: Beim Angriff der Japaner auf Pearl Harbor kamen knapp 2000 Menschen ums Leben, worauf die USA in den zweiten Weltkrieg gezogen wurden.
    So eine große Attacke ist für mich und die meisten anderen Menschen ein nicht zu beanstandender Kriegsgrund. Was hätte man sonst tun sollen? Warten bis noch mehr getötet werden? Ob der Angriff nun von einer regulären Armee kommt oder nicht, ist meiner Meinung nach nur Haarspalterei. Allein die Dimension der Vorkomnisse zwang die Nato zum Handeln. Würde man der Argumentation einiger Foristen hier ans Ende folgen, brächte man ja nur Zivilklamotten anziehen und könnte frei gegen die Nato vorgehen, welche nicht antworten dürfte. Das wäre natürlich Nonsens.

    Ihre Basen hatte Al-Kaida damals in Afghanistan, deren Schutzherr waren die Taliban, die diese als 'Gäste' betrachteten. Ich sehe nichts verbrecherisches an dem Angriff auf die Taliban und Al-Kaida.
  8. #87

    Zitat von freigeist1964 Beitrag anzeigen
    Zitat von LeToubib
    Zitat von LeToubib) Beitrag anzeigen
    Jugoslawien zum Beispiel?

    Dort ist es doch - abgesehen vom Kosovo - so friedlich geworden, dass die Beteiligten entweder schon EU-Mitglied sind oder zumindest auf der Anwärterliste stehen ...
    Sorry, aber wenn sich mal "schlau" machen, dann werden die festsllen, dass die Intervention im Kosovo auf falschen Tatsachen beruht hat,also es war nichts dran an dem sogenannten Völkermord, der eine Interventiion gerechtfertigt hätte! Und wenn sie sagen dass der Kosovo ruhig ist : der Kosovo ist stellvertretend für die wohl korrupteste und krimininellste Ecke in ganz Europa. Und RUHIG ist es da schon lange nicht! Was sie wissen müssten, wenn sie mal die Zeitung aufschlagen würden"
    Sehr "frei" kann Ihr "Geist" nicht sein, ich schrieb schliesslich ausdrücklich: abgesehen vom Kososvo" ...
  9. #88

    In Kriegen gibt es schon lange nicht mehr klare

    Gewinner und Verlierer. Beide Seiten verlieren. Und die Soldaten müssen dazu noch damit umgehen, dass die Bevölkerungen die Kriege nicht mehr befürworten und sie quasi für nichts den Kopf hinhalten sollen. Diese diffuse "Sinnlosigkeit" stelle ich mir selbst als das Entscheidende vor.

    Im vorindustriellen Zeitalter, als es noch keine Tötungsmaschinerien gab, konnte man sich noch als tapfer bewähren. Heute ist der "Respekt" vor dem Soldatentum sehr gering und Soldaten sind keine Helden mahr. Man kämpft, weil es die Politik so entschieden hat irgendwo für irgenwen.

    Es wird Zeit, dass die Regierungen auf das Volk hören und Krieg als letztes Mittel der Politik geächtet wird. Denn er zahlt sich schon lange nicht mehr aus, sondern verschlingt Unsummen und Kostet zu viel. Vor allem für die Soldaten.
  10. #89

    Wovon

    Zitat von coldplay17 Beitrag anzeigen
    Sie haben wohl vergessen, dass Deutschland im Nato-Bündnis
    steckt und die USA als Nato-Mitglied angegriffen wurde.
    wurden die USA angegriffen, von ein paar durchgeknallten religiösen Fanatikern, oder durch das Afghanische Militär!? Hätte man z.b auch im Irak machen müssen als Nato Mitglied, oder vieleicht schon in Vietnam!? War wohl mehr ein Trauma für das US Heer, als in Afghanistan. Man ist auch in einen Nato Bündnis nicht verpflichtet, jeden Irrsinn mitzumachen, das hat sogar eine Westerwelle lobend erkannt.








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