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Traumatisierte US-Soldaten: Das Heer der kranken Köpfe

AP/ DVIDSDie Gräuel des Krieges hinterlassen Spuren bei den US-Soldaten. Tausende leiden unter traumatischen Stresserkrankungen - möglicherweise auch der Amokläufer Robert Bales. Doch die Armee-Psychologen haben vor allem ein Ziel: Die Kämpfer rasch zurück in die Schlacht zu schicken.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...822232,00.html
  1. #150

    .

    Zitat von MashMashMusic Beitrag anzeigen
    Über das, was dann tatsächlich passiert. Da macht sich vermutlich niemand eine genaue Vorstellung von. Ich habe meinen Grundwehrdienst abgeleistet, glaube aber deswegen nicht, dass ich wüsste, was in einem tatsächlichen Gefecht passiert.
    Ja, da stimme ich Ihnen zu

    Zitat von MashMashMusic Beitrag anzeigen
    Und das ist auch gut so.
    Ja, unbedingt!

    Zitat von MashMashMusic Beitrag anzeigen
    Naja, Sie hatten angeführt, dass schon Dokus allein Sie davon abhalten würden, Soldat sein zu wollen. (Geht mir übrigens ähnlich) Ich sagte, dass das in meinem Falle auch für Seenotrettungskräfte gelten würde.
    Der Punkt ist: jemand muss es tun, und jemand kann es auch tun. Trotzdem ist es nicht unwahrscheinlich, dass Leute aus solchen Einsätzen (und das gilt auch für Feuerwehr, Polizei) psychische Probleme mit nach Hause bringt.
    Stimmt

    Zitat von MashMashMusic Beitrag anzeigen
    Ich mag die Attitüde, die daraus spricht, nicht. Ich bin der letzte, der meint, der Mensch solle keine Verantwortung für sich selbst übernehmen.

    Aber hier kommt dieses "selbst schuld!" in puncto Soldat hervor. Ich mag nicht zusehen, wie Leute sich selber kaputt machen. Und da ein traumatisierter Soldat häufig auch noch anderen Leuten schadet, seinem Umfeld etwa, würde ich allein schon deswegen meinen, die gehören in professionelle Behandlung. Und "selbst schuld!"-Geschrei führt dazu, dass die Leute sich eben nicht in Behandlung begeben.
    Jain.
    Ich denke schon dass sich viele (evtl. sogar die meisten) die zum Militär gehen sich das nicht gründlich überlegen. Ich kann hier nur von Deutschland und dem Wehrdienst/Pflicht sprechen (da ich die amerikanischen Verhältnisse einfach viel zu wenig kenne), den viele meiner Freunde geleistet haben, keiner hat wirklich überlegt was das im Ernstfall bedeuten kann. Er war halt kürzer als der Zivildienst und man kam früher ins Berufsleben. Und bei denen die beim Bund geblieben sind war es halt einfach ein Job wie jeder andere (wer hätte vor vielen Jahren jemals daran gedacht in einem Kampfeinsatz geschickt zu werden?).
    Ich möchte auch nicht von Schuld sprechen, werfe aber vielen Soldaten Sorglosigkeit oder Naivität bei der Berufswahl vor.

    Dass traumatisierte Soldaten professionelle Hilfe benötigen, da sind wir einer Meinung.
  2. #151

    Thema

    Zitat von MashMashMusic Beitrag anzeigen
    Wie ich schon weiter vorne ausgeführt habe: ich bin absolut dafür, Zivilisten vor Soldaten zu schützen, auch wenn's nicht die eigenen sind. So hätte man mehrere Massaker verhindern können, wäre nur beherzt eingegriffen worden.

    Ich gehöre nicht zu den Leuten, die daneben stehen und interessiert zusehen, wenn sich woanders die Leute gegenseitig zerfleischen. Vor allem nicht, wenn es sich bei den einen um Zivilisten, bei den anderen ums Militär handelt.
    ja, dann sagen sie mir bitte schön mal, wo eine Einmischung in einen Bürgerkrieg von Erfolg gekrönt war und hinterher eine funktionierenden Demokratie aufgebaut und die Menschenrechte geachtet werden! Und jetzt kommen Sie mir nicht mit dem Kosovo oder mit Lybien!

    ich sage es nochmal, wir haben nicht das RECHT dazu uns in die inneren Probleme eines anderen Staates einzumischen. Auch dann nicht und BESONDERS dann nicht, wenn sich die Bürger des Staates dafür entscheiden sollten, sich aus POLITISCHEN Gründen gegenseitig umzubringen, wie es z.B zur Zeit in Syrien der Fall ist! Denn wem wollen sie dort helfen? Etwa der Opposition? Wer ist denn die Opposition und wofür kämpfen sie? Für Demokratie und Menschenrechte etwa? Oder nicht doch eher für die Errichtung eines rassitischen Gottesstaates mit der Scharia als Rechtsform? Wissen Sie es etwa? Ich nicht!
  3. #152

    Zitat von freigeist1964 Beitrag anzeigen
    ja, dann sagen sie mir bitte schön mal, wo eine Einmischung in einen Bürgerkrieg von Erfolg gekrönt war und hinterher eine funktionierenden Demokratie aufgebaut und die Menschenrechte geachtet werden! Und jetzt kommen Sie mir nicht mit dem Kosovo oder mit Lybien!
    Und genau mit dem Kosovo und Libyen komme ich. Ich komme außerdem mit Ruanda, Somalien und Syrien.

    Ob hinterher jemand beim Aufbau Mist gebaut hat oder nicht, spielt für mich gar keine Rolle. Es geht bei solchen Geschichten immer ums hier und jetzt. Sie können nicht erstmal jahrelang Untersuchungskomissionen ein setzen, ob denn der Aufbau eines nach unseren Maßstäben demokratischen Staates da möglich ist oder nicht oder sonst was. Mir geht es darum: da sterben _jetzt_ Menschen. Und jeder, der daneben steht und zukuckt, obwohl er es besser könnte, macht sich da mitschuldig.

    Zitat von freigeist1964 Beitrag anzeigen
    ich sage es nochmal, wir haben nicht das RECHT dazu uns in die inneren Probleme eines anderen Staates einzumischen. Auch dann nicht und BESONDERS dann nicht, wenn sich die Bürger des Staates dafür entscheiden sollten, sich aus POLITISCHEN Gründen gegenseitig umzubringen, wie es z.B zur Zeit in Syrien der Fall ist! Denn wem wollen sie dort helfen? Etwa der Opposition? Wer ist denn die Opposition und wofür kämpfen sie? Für Demokratie und Menschenrechte etwa? Oder nicht doch eher für die Errichtung eines rassitischen Gottesstaates mit der Scharia als Rechtsform? Wissen Sie es etwa? Ich nicht!
    s.o.

    Mir ist egal, aus welchen Gründen genau die sich da umbringen. Sie können sich sicher sein, der größere Teil der Zivilbevölkerung, Frauen und Kinder will eigentlich nur leben.

    Für was da wer ist, können die sich immer noch überlegen, wenn sie aufgehört haben, mit Kampfhubschraubern, Panzern und Maschinengewehren aufeinander zu feuern.

    Wir haben nicht nur das Recht, sondern sogar die Pflicht uns da einzumischen, wo Menschen durch eine Tötungsmaschinerie ums Leben kommen.

    Um das vielbemühte Beispiel abermals zu bemühen, die Nazis haben die Juden im KZ umgebracht. Ist im Prinzip doch auch eine innenpolitische Sache, was haben sich die USA da einzumischen?

    Klar haben die sich da einzumischen!

    Ich bin nicht so naiv zu glauben, aus genau solchen Gründen fänden Militäreinsätze statt. Aber wenn das als Nebenziel dabei mit abfällt, bin ich zufrieden.


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